Filmhandlung und Hintergrund

Action-Thriller über eine virtuelle Wettkampf-Arena, in der reale zum Tode Verurteilte als Spielfiguren gegeneinander antreten.

Mit der Erfindung des Computerspiels „Slayer“ hat Milliardär Ken Castle Fiktion und Wirklichkeit auf grausame Weise miteinander verwoben: In brutalen Kämpfen treten zum Tode Verurteilte als Spielfiguren gegeneinander an - fremdgesteuert von den Spielern. Ganz vorne mit dabei ist Held Kable, gelenkt von Teenager Simon, der auch für das Leben seiner Frau und seiner Tochter verantwortlich ist. Seine einzige Überlebenschance ist der Ausstieg aus dem Spiel. Eine Untergrundbewegung soll ihm dabei helfen.

Bilderstrecke starten(22 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Gamer

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

3,0
1 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(1)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

    1. Hyperhektisches Film-trifft-auf-Computerspiel-Chaos, dessen hohle Dauerpanik schon nach kurzer Zeit mächtig auf die Nüsse geht.
    2. Gamer: Action-Thriller über eine virtuelle Wettkampf-Arena, in der reale zum Tode Verurteilte als Spielfiguren gegeneinander antreten.

      Rasanter Science-Fiction-Thriller, in dem „300“-Star Gerard Butler nach dem gewaltlosen (Wort-)Gefecht der Geschlechter in „Die nackte Wahrheit“ wieder mit astreiner Adrenalin-Action auf den Putz haut.

      Regie beim futuristischen Actionknaller führte das Team Mark Neveldine und Brian Taylor, die für die irrwitzige Hochoktan-Hatz in „Crank“ 1 & 2 verantwortlich zeichnen. Die Story erinnert dabei nicht unwesentlich an das letztjährige Jason-Statham-Vehikel „Death Race“ sowie an den Schwarzenegger-Klassiker „Running Man“. Allen gemeinsam ist eine Zukunftsvision, in der Sträflinge für Gladiatorenspiele auf Leben und Tod antreten müssen und dies zwecks Massenunterhaltung live übertragen wird.

      Protagonist Kable (Butler) ist der populärste Kämpfer der Internet-Hitserie Slayers. Der Clou an der Geschichte ist, dass Kable per Gehirnchip vom jungen Gamer Simon (Logan Lerman) kontrolliert wird und selbst keine direkten Entscheidungen treffen kann, obwohl es sein Leben ist, das auf dem Spiel steht. Entwickelt worden ist das Spektakel vom exzentrischen Milliardär Ken Castle („Dexter“ Michael C. Hall vergnügt sich als bizarrer Bill-Gates-Verschnitt), der mit dem Sims/Second Life-angelehnten Society Furore gemacht hat. In diesem virtuellen Spiel werden echte Menschen ebenfalls ferngesteuert und Kables Frau (Amber Valetta aus „Transporter 2“ fungiert als schöne Frau vom Dienst) ist notgedrungen eine der „Schauspielerinnen“ sprich Sexsklavin eines unappetitlich fetten, perversen Gamers. Sie von ihrem erniedrigenden Schicksal zu befreien und ihre gemeinsame kleine Tochter aus dem Sozialsystem zurück zu gewinnen, motivieren Kable sich von seinem Spieler ab zu nabeln. Von glühenden Rachegefühlen getrieben will Kable vor allem Mastermind Castle an den Kragen.

      Pausenloses Maschinengewehrgeratter und Nonstop-Explosionen sind die Stützpfeiler der zahlreichen Actioneinlagen, bei denen sich Butler wie gehabt als charismatischer Berserker profiliert. Neben der Action wird auch eine zum Nachdenken anregende Rahmenstory über virtuelle Welten (mit coolen CGI-Effekten realisiert) und ihre Auswirkungen auf menschliche Moral erzählt. Eine Reihe von Nebenfiguren verleihen zwar nicht unbedingt extra Substanz, so doch Kolorit. So führt Rapper Ludacris eine Anti-Establishment-Fraktion namens „Humanz“, „The Closer“ Kyra Sedgwick spielt eine bissige TV-Show-Moderatorin und John Leguizamo kreuzt als Kables Gefängnisgenosse auf. Das Finale bietet eine surreale Tanzeinlage in Kastles Hauptquartier, die ziemlich over-the-top, aber genau richtig für diesen SciFi-Actioner der überspitzten Art ist, der zudem mit einem wuchtigen Soundtrack auffährt. ara.

    News und Stories

    Kommentare