Filmhandlung und Hintergrund

„Stormriders“: Farbenprächtiges, höchst aufwendiges kantonesisches Fantasy-Abenteuerkino der gehobenen Leistungsklasse, die Tradition von „Chinese Ghost Story“ und „Swordsman“ in ihrer dem neuen Jahrtausend angemessenen Form. Technisch zumindest, denn inhaltlich bietet das bombastische Märchen wenig neues, degradiert im Gegenteil die bisher im Fernostkino so starken Frauen zur staunenden Staffage und weckt mit seiner...

„Stormriders“: Der böse Lord Conqueror, Herrscher eines urtümlichen Fürstenstaates, erhält die Weissagung, nach der er zehn Jahre lang nur militärische Siege erzielt, so er seine Truppen um die Kampfkunst-Wunderkinder Wind und Cloud verstärkt. Kurzerhand lässt Conqueror deren Eltern meucheln und adoptiert die Kinder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als seine eigenen. Jahre später, eine neue Weissagung gebietet dem Bösewicht nun die Ermordung von Wind und Cloud, naht die Stunde von Wahrheit und Abrechnung.

„Men Called Hero“: Ein Herr namens Hero muss im frühen 20. Jahrhundert China verlassen, nachdem er Rache übte an jenen japanischen Übelmännern, die eben erst seine Eltern wegen eines kostbaren Schwertes töteten. Hero lässt die schwangere Jade bei seinem besten Freund zurück und geht nach Amerika, wo er erst unter unmenschlichen Bedingungen im Steinbruch schuftet und schließlich nach Chinatown zieht. 16 Jahre später folgt ihm sein Sohn, doch noch immer suchen die Ninja nach ihm und dem magischen Schwert.

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Kritikerrezensionen

  • „Stormriders“: Farbenprächtiges, höchst aufwendiges kantonesisches Fantasy-Abenteuerkino der gehobenen Leistungsklasse, die Tradition von „Chinese Ghost Story“ und „Swordsman“ in ihrer dem neuen Jahrtausend angemessenen Form. Technisch zumindest, denn inhaltlich bietet das bombastische Märchen wenig neues, degradiert im Gegenteil die bisher im Fernostkino so starken Frauen zur staunenden Staffage und weckt mit seiner schlichten Dramaturgie kaum sonderliche Teilnahme beim Betrachter. Dafür gibt’s aufwendige Effekte und feine Kampfszenen.

    „Men Called Hero“: Weitgehend dieselben Herrschaften, die für den Hongkong-Blockbuster „Stormriders“ verantwortlich zeichnen, schufen ein Jahr später dieses prachtvoll ausgestattete und von feinen Fights gesäumte Martial-Arts-Kostümdrama um einen generationenübergreifenden Kampf zwischen Gut (Chinamann) und Böse (Japs, Langnase). Eine kompetente HK-Allstar-Riege lässt sich in Actionszenen wenig zuschulden kommen, allein die darum sich rankende, verschachtelte Story stiftet (in bester „Stormriders“-Tradition) bisweilen eher Verwirrung als Erklärung. Für Eastern-Vielseher.

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