Filmhandlung und Hintergrund

Kompilationsfilm: Lesbische Filmemacherinnen drehten schwule Kurzfilme, schwule Filmemacher drehten lesbische Kurzfilme.

Ein Experiment: Lesbische Filmemacherinnen drehen schwule Sexfilme, schwule Filmemacher drehen lesbische Sexfilme. Einzige Bedingung: Kein Film darf über sieben Minuten dauern. Das Format spielt keine Rolle, das Genre ebenso wenig. Nun thematisieren insgesamt 15 Spiel-, Trick- und Dokumentarkurzfilme Schönheit und Alltag des gleichgeschlechtlichen Liebeslebens, aber auch die gängigen Klischees, Rollentypen und Vorurteile.

„fucking different“ heißt die Devise bei der experimentellen Selbstdarstellung diverser homosexueller Kreativer aus Berlin. So grenzenlos wie die Freiheit beim Drehen ist auch die Drastik einiger Exponate.

Lesbische Filmemacherinnen drehen schwule Kurzfilme und schwule Filmemacher drehen lesbische Kurzfilme. Alle gehen dabei der Frage nach, wie der Sex bei den anderen funktioniert und setzen sich mit Klischees, Vorurteilen, Sexfantasien und Pornografie auseinander.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • fucking different: Kompilationsfilm: Lesbische Filmemacherinnen drehten schwule Kurzfilme, schwule Filmemacher drehten lesbische Kurzfilme.

    15 x Queer Crossover. – Episodenfilm aus Berlin von lesbischen Filmemacherinnen, die einen Beitrag über ihre Vorstellungen von schwuler Sexualität, und umgekehrt schwulen Filmemachern, die einen Beitrag über ihre Ansichten von lesbischer Erotik drehen sollten. Den durch „Inbetweens“, eine Collage von Zeitungsbilderausrissen mit Merksprüchen verbundenen vierzehn Episoden waren keine formalen Grenzen gesetzt. – Für Programmkinos mit Zielpublikum.

    „Geile Sau“: Zwei Lesben lesen die „Siegessäule“ und fantasieren über Männer beim Liebesakt, rauchen die Zigarette danach. – „Der andere Planet“: Männer und Frauen werden auf der Straße über lesbischen Sex befragt. Interviewfilm. – „Mit Herz“: Zwei Frauen lieben sich und beschmieren sich mit dem Blut eines tropfenden Tierherzens. Gefilmt in Detailaufnahmen wie in frühen Godard-Filmen. – „Pracht“: Während einer Zugfahrt fantasieren zwei Männer von Sex auf einer blühenden Wiese. – „Who is Afraid of?“: Holly und Golly haben beim Casting Oralsex. – „Die Inszenierung“: Regisseur Michael Brynntrup arrangiert vor der Blue Box eine Einstellung mit kuschelndem Paar. Samt Flackern und Überblendungsrausch ein klassischer Experimentalfilm. – „Melancholy Rose“: Schwarzfilm mit Off-Kommentar: Ein Mann erinnert sich an eine Sex-Begegnung auf der Toilette. – „Martina“: Eine junge Frau erklärt der Nachbarin, dass sie beim Tennisspielen in ihrer Wohnung zum Orgasmus komme. Die Nachbarin hilft. Kurzspielfilm mit Fotos von Tennis-Star Martina Navratilovà an der Zimmerwand. – „Calling an Ocean“: Eine junge Asiatin fantasiert in der Bibliothek von zwei jungen Männern, wird unterbrochen. – „Motorcycle in Love“: Zwei Männer rüsten ihr Motorrad mit Obst und Gemüse aus und düsen durch die Stadt zum Lieblingslokal. – „Schwule Elfen“: Auf Island gedrehter Interviewfilm über Elfen und Zwerge mit Landschaftsaufnahmen und Bildern einer Elfenschule. – „Die Fahrradbotin“: Männer in Frauenkleidern fantasieren im Büro von Oralsex. – „Sternenstaub verloren“: Zum Titellied von „Mädchenzimmer“ ruft Angie vergeblich Freundinnen an, geht in eine Bar und findet eine Partnerin. Sie enden im Raumanzug im Weltraum. – „Der Hammer“: Eine Frau auf einem Gerüst wird von einer anderen zum Bier in die Wohnung geladen. Sie haben Sex und singen dabei. Witziger Videoclip. ger.

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