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From Paris with Love

   Kinostart: 25.03.2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Buddy-Film, in dem ein Botschaftsbürokrat und ein rücksichtslos gewalttätiger CIA-Agent in Paris Drogengangster und Terroristen bekämpfen.

Schon immer träumte James Reese, Assistent des amerikanischen Botschafters in Paris, von einer Karriere als Geheimagent. Unverhofft kommt der schmächtige Bürokrat tatsächlich zu einem Spezialeinsatz, als er CIA-Agent Wax bei dessen Auftrag an der Seine unterstützen soll. Doch Wax‘ rücksichtslose Ermittlungsmethoden gegen Drogengangster und Terroristen sind nicht nur unkonventionell, sondern für die meisten seiner Gegner tödlich. Und sie führen schließlich zu einer Spur, die Reese zu einer schweren Entscheidung zwingt.

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Kritiken und Bewertungen

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3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. So absurd, das muss man gesehen haben: "From Paris with Love" pfeift auf Moral und Story, stattdessen gibt's Charme und Bazookas.
    2. From Paris with Love: Buddy-Film, in dem ein Botschaftsbürokrat und ein rücksichtslos gewalttätiger CIA-Agent in Paris Drogengangster und Terroristen bekämpfen.

      Aus der Hitfabrik von Erfolgsproduzent Luc Besson kommt ein Buddy-Movie mit John Travolta, der als harter und schräg durchgeknallter Actionheld keine Gefangenen macht.

      Ein jazziger Chanson über den Credits suggeriert Entspannung - und zumindest in den nächsten 15 Minuten bleibt dieser Eindruck erhalten. In dieser Zeit wird das Umfeld des jungen Assistenten des US-Botschafters in Paris vorgestellt. James Reese (Jonathan Rhys Meyers) ist ein Bürokrat und Romantiker, der von großen Spezialeinsätzen für den Geheimdienst träumt, die der berühmteste, im Titel angedeutete Agent im Kino vorgelebt hat, darunter auch in „From Russia with Love“.

      Die Realität dagegen sieht anders aus, woraus der Film seine komödiantischen Elemente entwickelt. Der gerade aus den Staaten nach Paris eingeflogene CIA-Veteran Wax (John Travolta) ist ein Anti-Bond. Trägt Glatze, Ohrring und Bikershirt, könnte rein äußerlich der Aryan Brotherhood angehören und hat auch ähnlich gewalttätige Umgangsformen. Das Drehbuch von Adi Hasak, zu dem Produzent Luc Besson wie so oft die Story beisteuerte, wirft in klassischer Buddy-Manier die eigentlich Inkompatiblen, den Anzugträger und die Lederjacke, zusammen, und schickt sie auf eine Mission, die anfangs nicht nur Reese vor große Rätsel stellt. Zunächst scheint es um die Zerschlagung eines Drogenrings zu gehen, dann aber kristallisiert sich das eigentliche Ziel heraus: die Verhinderung eines Terroranschlags.

      Unabhängig von wechselnden Einsatzvorgaben, bleibt Travoltas Ermittlungsmethode gleich. Koks-Gangster mit chinesischen Wurzeln wie auch Terroristen mit muslimischen Hintergrund werden zu Dutzenden und im Fünfminutentakt von ihm in den Tod geschickt. Der Bodycount ist beachtlich, die Action so knackig und kinetisch, wie sie Pierre Morel in einem ernsteren Kontext bereits in „96 Hours“ inszenierte. Travolta genießt sichtbar seine aktive, überzogene Rolle als Kampfmaschine, während Rhys Meyers lange passiv bleiben, den staunenden Schüler und die Stimme der Vernunft geben muss, bevor auch er zur Gewalt gezwungen wird. Die absurd-komische Dynamik zwischen den beiden ist dem Film wichtiger als der Plot, der Schießereien, Prügeleien und Verfolgungsjagden lose zusammenhält. In einem realitäts- und rechtsfreien Raum, in dem es trotz vieler Tote kaum Polizeipräsenz gibt, nimmt der Film sich und seine Story nie wirklich ernst. Und wer sich von diesen High-Speed-Liebesgrüßen aus Paris für 90 Minuten entführen lassen will, sollte das auch nicht tun. kob.
      1. Nach dem harten Actionthriller „96 Hours“ legen der französische Regisseur Pierre Morel sowie Drehbuchautor und Produzent Luc Besson noch einmal im gleichen Stil nach: Im englischsprachigen „From Paris With Love“ ballert sich erneut ein Amerikaner den Weg frei durch die Stadt an der Seine, die von kriminellen Ausländern heimgesucht wird. Diesmal jedoch hat der Mann keine Tochter, die er befreien muss, sondern einen Agentenauftrag, einen ängstlichen Partner und die Zielvorgabe, enthemmte Brutalität mit Komik zu verbinden.

        Folgt man der Stadtführung von Morel und Besson, so ist Paris ein von Immigranten geschaffener Sündenpfuhl: Dunkelhaarige Kinder lauern mit Schießwaffen in Treppenhäusern voller Graffiti, asiatische Gastronomen bunkern Kokain über der Holzdecke wie Bauern das Heu in der Scheune, Araber basteln in Hinterzimmern Sprengstoffgürtel und rekrutieren einheimische Frauen, die sich damit in die Luft sprengen sollen. Dieses gesetzlose Chaos wartet auf einen schwerbewaffneten Amerikaner, der wie im Krieg um sich schießt, der fern der Heimat keine Hemmungen mehr kennt. John Travolta als kahlköpfiger, bärtiger Lederjackentyp Charlie Wax spielt diese Rolle perfekt.

        Sein gegensätzlicher Partner James Reese ist ein Anzug- und Krawattentyp, den Jonathan Rhys Meyers von Anfang an als zwielichtigen Karrieremenschen darstellt. Dass er heimlich Agentendienste annimmt und sogar seine Freundin Caroline darüber im Unklaren lässt, zeigt eine gewisse opportunistische Abgebrühtheit, die Rhys Meyers schon in „Match Point“ beherrschte. Doch Caroline verankert Reese in der guten Welt, sie steht für seinen Glauben an die Menschheit, während Wax auf die Frage nach der Frau in seinem Leben auf seine Schusswaffe deutet. Zunächst hat Reese an der Seite von Wax die Aufgabe, eine mit Kokain gefüllte Vase herumzutragen, während der supercoole Schütze seine Opfer nicht anspricht, bevor er abdrückt. Reese wundert sich, woher Wax weiß, dass die Erschossenen ebenfalls töten wollten. Die Verweigerung einer schlüssigen Antwort wird als Rausch der Gewalt gefeiert.

        Islamische Terroristen, die westliche Politiker und nichtsahnende Bürger in die Luft sprengen wollen, scheinen sich besonders gut als Feindfiguren für einen solchen Actionfilm zu eignen. Wenn Wax einen Sprengstoffgürtel zündet und aus dem Fenster auf seine Bastler wirft, hat die Szene einen gewissen sprichwörtlichen Witz über Gruben, in die man hineinfällt. Aber in diesem Film ist es die Summe derartig abgebrühter Hinrichtungen, die übel aufstößt, muss man beim Auftritt eines nichteuropäisch aussehenden Menschen bereits erwarten, dass er gleich erschossen wird.

        Fazit: Regisseur Pierre Morel lässt John Travolta auf böse Ausländer schießen, die Paris mit Drogen, Graffiti und islamischem Terrorismus überziehen.

      News und Stories

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