Frida

  1. Ø 4.4
   2002

Frida: Kunstvolles und mitreißendes Biopic über Leben und Lieben der legendären mexikanischen Malerin mit einer temperamentvollen Salma Hayek in der Titelrolle.

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Filmhandlung und Hintergrund

Frida: Kunstvolles und mitreißendes Biopic über Leben und Lieben der legendären mexikanischen Malerin mit einer temperamentvollen Salma Hayek in der Titelrolle.

Im Jahr 1922 erleidet die junge Studentin Frida Kahlo (Salma Hayek) aus Mexiko bei einem Busunfall lebensgefährliche Verletzungen, die sie für die kommenden Jahre ans Bett fesseln. Ein guter Freund bringt ihr Pinsel und Leinwand, und aus der Bettlägrigen, die fürchtete, nie mehr laufen zu können, entwickelt sich eine lebenshungrige Malerin voller Kreativität und Tatendrang. Das Auge des respektierten Malers Diego Rivera (Alfred Molina) fällt auf ihr Werk, er protegiert und heiratet sie. In den folgenden Jahren sorgt das exzentrische, aber auch politisch engagierte Künstlerpaar für jede Menge Wirbel inner- wie außerhalb der Kunstszene.

Salma Hayek macht eine Top-Figur als legendäre mexikanische Künstlerin, die sich den Lebensgenuss vom Schicksal nicht verderben lässt. Geoffrey Rush, Ashley Judd, Antonio Banderas und Edward Norton sind mit von der Partie.

1925 reißt ein Busunfall die junge Frida Kahlo aus der Leichtigkeit ihres Seins. Mit Willensstärke trotzt sie der Gefahr, nie wieder gehen zu können und malt sich wie besessen die Angst von der Seele. Kaum halbwegs genesen, trifft sie auf den berühmten Maler Diego Rivera, der von ihrem Talent und ihrer Schönheit begeistert ist. Als glamouröses Paar erobern beide die Kunstwelt im Sturm.

1925 wirft ein Busunfall die lebenslustige Frida Kahlo aus der Bahn. Schwer verletzt bleibt sie über Monate ans Bett gefesselt, während sie ihre Angst und Unsicherheit in Bildern ausdrückt. Frisch genesen, lernt sie den Maler Diego Rivera kennen und lieben. Zusammen erobert das exzentrische Paar die Kunstwelt der USA im Sturm, liefert sich aber hinter den Kulissen explosive Streitereien – denn die Frau leidet unter den ständigen Affären des älteren Mannes. Bis zu ihrem Tod 1954 avanciert Kahlo zur bedeutendsten Künstlerin Mexikos.

Julie Taymors Biopic der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, die 1925 nach einem Unfall ans Bett gefesselt lernt, ihre Ängste und Unsicherheit in Bildern auszudrücken und sich später in den exzentrischen Maler Diego Rivera verliebt. An der Seite von Salma Hayek glänzen Ausnahmedarsteller wie Alfred Molina, Geoffrey Rush und Edward Norton.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was lange währt, wird doch noch gut: Seit 1983 laborierten verschiedene Studios an dem Projekt „Frida“. Das Biopic von Julie Taymor eröffnete die Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Mit Erfolg, denn nicht nur Salma Hayek als legendäre mexikanische künstlerin Frida Kahlo, die trotz Krankheit das Leben in vollen Zügen genoss, überzeugt – auch die Ausstattung stimmt bis aufs I-Tüpfelchen.

    Da es ihr unmöglich schien, den komplexen Charakter der mexikanischen Malerin zu verfilmen, konzentrierte sich Julie Taymor auf die emotionale Seite dieser Ikone weiblicher Emanzipation. Sie zeichnet nicht Station für Station ein außergewöhnliches Schicksal nach, sondern wählt bewusst subjektiv Momente aus, die den Werdegang der Künstlerin und Frau bestimmen, die sich von ihren Vorstellungen und nicht von gesellschaftlichen Maximen leiten ließ. Schon als junges Mädchen lebt Frida frei ihre sexuellen Wünsche aus, ein Busunfall reisst sie 1925 aus der Leichtigkeit des Seins. Nicht nur die Wirbelsäule ist lädiert, ihr rechtes Bein, schon vorher durch Kinderlähmung geschwächt, ist mehrmals gebrochen. Monatelang muss sie das Bett hüten, es besteht die Gefahr, dass sie nie wieder gehen kann. Aber ihr Wille ist – erst einmal – stärker als die Krankheit, während der sie wie besessen sich die Angst von der Seele malt. Kaum halbwegs genesen, fordert sie den berühmten Maler Diego Rivera (Alfred Molino als Viril-Paket) auf, ihr Werk offen und ohne Rücksicht zu beurteilen. Der ist begeistert, nicht nur von ihrem Talent, sondern auch von ihrer Schönheit. Die beiden werden ein glamouröses Paar, das die Kunstwelt im Sturm erobert. Dabei weiss Frida, auf was sie sich einlässt, heiratet sie doch einen Womanizer, dem keine Frau widerstehen kann. Sie versprechen sich nicht Treue, sondern Loyalität. Und Frida sieht souverän über zahlreiche Affären hinweg, die beiden schmücken die Kunstszene in San Francisco, Detroit und New York. Wie einen Patchworkteppich webt Taymor Höhen und Tiefen eines Lebens zusammen, zieht den Bogen bis zum bitteren Ende, Frida Kahlos Tod im Jahre 1954. Salma Hayek, die als Mitproduzentin auftritt und auch beim Drehbuch mitwirkte, ließ sich während der langen Wartezeit von diversen Tiefschlägen nicht demotivieren und fand mit Julie Taymor ihre Traumregisseurin und mit Miramax ein Studio, das ihre Pläne voll unterstützte. Sie entdeckt ihre eigene Frida und spielt diese Figur, die mit der Wirklichkeit vielleicht nicht zu viel zu tun hat, mit Verve und Temperament. Frida Kahlo ist hier eine schillernde und starke Persönlichkeit, die tapfer alles erträgt, sich erst von ihrem Mann trennt, als der mit ihrer Schwester schläft und – sei es aus Rache, sei es aus Lust – später mit Trotzki ein kurzfristiges Verhältnis anfängt, eine etwas misslungene Episode im sonst interessant inszenierten Biopic, wie leider die auch sehr oberflächlich gehaltenen Ausflüge in die Politik. Fridas Entwicklung spiegelt sich in ihrem künstlerischen Werk wieder, vom Hochzeitsporträt über das Selbstporträt und „Die zwei Fridas“ bis hin zur Visualisierung der Schmerzen, die sie zuletzt quälten. Der Film, der ganz in Mexiko gedreht wurde, atmet die Atmosphäre des mittelamerikanischen Landes, den Machismo, offensive weibliche Erotik und eine Epoche der Liberalität, die mit der in Europa locker mithalten kann, über das ein oder andere Bohème- oder Weiber-Klischee sieht man da großzügig hinweg . Wer nicht weiß, wie es in Mexiko aussieht, mag die Farben übertrieben finden, aber das leuchtende Blau, das schreiende Orange oder das sinnliche Rot gehören zur mexikanischen Farbpalette wie die Tortilla auf den Teller. „Frida“ ist fettes Kino und sollte ein neugieriges Publikum anziehen, schon der Name Salma Hayek sollte sich als Magnet erweisen. mk.

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