Freeze - Alptraum Nachtwache

  1. Ø 0
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Freeze - Alptraum Nachtwache: Spannendes Hollywood-Remake des dänischen Erfolgsthrillers "Nightwatch".

Ein scheinbar geruhsamer Job entpuppt sich für Student Martin als gefährliche Praxis-Alternative zur akademischen Theorie. Während ihn sein bester Freund zu derben Mutproben herausfordert, muß Martin als Nachtwächter in einem Krankenhaus mit wandelnden Leichen und einem Serienmörder zurechtkommen, der die Pathologie mit Nachschub versorgt.

Der Jura-Student Martin Bells feiert mit seinen Freunden eine ausgelassene Geburtstags-Party. Währenddessen sucht Inspektor Cray fieberhaft nach einem nekrophil veranlagten Serienkiller mit ausgeprägter Vorliebe für blutjunge Prostitiuierte. Kurz darauf erzählt James seinem besten Kumpel Martin von aufregenden Liebesnächten mit der 17jährigen Hure Joyce. Als die Polizei eine verstümmelte Frauenleiche in jenem Krankenhaus findet, in dem Martin als Nachtwächter jobbt, muß dieser unwillkürlich an die merkwürdige Vorliebe seines Freundes denken…

Spannendes Hollywood-Remake des dänischen Erfolgsthrillers „Nightwatch“.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wenn europäische Regisseure ihre Hits in Hollywood für ein größeres Publikum zu recyclen versuchen, bleiben, wie zuletzt im Falle George Sluizers „Spurlos“ geschehen, Widerhaken auf der Strecke. Auch Ole Bornedals Remake seines Dänenthrillers „Nightwatch“ (633.000 Zuschauer) ist gegenüber dem Original entschärft, hat aber unveränderte Unterhaltungsqualitäten. Vor allem für Neueinsteiger in die Abenteuer eines Studenten, der in der Gerichtsmedizin eines Krankenhauses nachts Totenwache halten muß.

    Der zentrale Unterschied zu „Nightwatch“ ist die mit Prominenz dekorierte neue Besetzung, die „Freeze – Alptraum, Nachtwache“ höhere Aufmerksamkeit verschaffen könnte, die guten Darstellerleistungen von 1995 aber nicht übertrifft. Größtes Zugpferd beim jungen Zielpublikum ist „Trainspotter“ Ewan McGregor in der Hauptrolle des Studenten Martin, dessen Belastbarkeit gleich auf drei Ebenen auf die Probe gestellt wird. Von einem klassischen Männlichkeitsritual animiert, läßt Martin sich von seinem besten Freund James (Josh Brolin) zu einem Mutproben-Duell herausfordern, das ihn Schritt für Schritt seiner Freundin Katherine (Patricia Arquette, dank „Nightmare 3 – Freddy Krueger lebt“ Alptraum-erprobt) entfremdet. Die dritte Streßfront baut sich schließlich in der nachts verwaisten Pathologie eines Krankenhauses auf, in der Martin mit wachen Augen patrouillieren muß, während ein nekrophiler Serienmörder dort ein und ausgeht und seine Greueltaten Martin in die Schuhe schieben will. Bis in viele Einstellungen hinein hat Bornedal Szenen des Originals für die Hollywood-Verpackung übernommen. Die Einweisung Martins durch seinen Vorgänger (der aussieht wie Regisseur Budd Boetticher), die nächtlichen Kontrolltouren, die Begegnungen mit einem Arzt (der durch Brad Dourif an Verdächtigungspotential gewinnt) und die gegenseitigen Herausforderungen der Freunde, von denen einige ausgeblendet wurden. Die Verweigerung des Abendmahls fehlt ebenso wie die finale Hochzeitssequenz. Auch der Leichenraum-Quickie zwischen Martin und Katherine hat die Geschmacksprüfung nicht bestanden. Trotz Nick Noltes Star-Besetzung wirkt die Rolle des untersuchenden Kriminalers nicht ausgebaut. Wichtig für die Qualitätskonstanz zwischen Folie und Abzug ist aber vor allem, daß Bornedals Fähigkeiten, durch Atmosphäre Suspense zu erzeugen auch hier einen hohen Wirkungsgrad vorweisen. Alle Szenen im Büro des Nachtwächters und der uneinsichtigen Vorhalle, in der ein mit Kopfhörern sich von der Umwelt ausgeklinkter Martin auf einem Drehstuhl ein gruseliges Ballett vollführt, lassen das Blut gefrieren. Verglichen mit George Sluizer mußte Bornedal weniger Kompromisse schließen. Damit ist „Freeze – Alptraum Nachtwache“ für Neueinsteiger spannende und witzige Thrillerkost, während Wiederholungstäter mit einem Déjà-vu-Erlebnis rechnen müssen. kob.

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