Filmhandlung und Hintergrund

„The Object of Beauty!“ Michael Lindsay-Hoggs letzter Kinofilm ist auch themengebend für sein jüngstes Projekt „Frankie Starlight“ – eine Sieben-Mio.-Dollar-Produktion nach dem Roman des amerikanischen Naturwissenschaftlers und Schriftstellers Chet Raymo. Schönheit beschäftigt „Frankie Starlight“ ein Leben lang, denn sie ist eine Qualität, die er bei Frauen und am Sternenhimmel verwirklicht sieht, ihm selbst aber...

Anläßlich der Veröffentlichung seines autobiographischen Erstlingsroman erinnert sich der 43jährige Zwerg Frank an seine problematische Kindheit, seine schöne, aber unergründlich traurige Mutter und deren zwei Liebhaber, die Frankie den Vater ersetzten. Am Ende erfährt Frankies in einem kleinen Körper gefangene, große einsame Seele wahre Liebe.

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Kritikerrezensionen

  • „The Object of Beauty!“ Michael Lindsay-Hoggs letzter Kinofilm ist auch themengebend für sein jüngstes Projekt „Frankie Starlight“ – eine Sieben-Mio.-Dollar-Produktion nach dem Roman des amerikanischen Naturwissenschaftlers und Schriftstellers Chet Raymo. Schönheit beschäftigt „Frankie Starlight“ ein Leben lang, denn sie ist eine Qualität, die er bei Frauen und am Sternenhimmel verwirklicht sieht, ihm selbst aber nach eigener Einschätzung fehlt. Frank Bois ist ein Zwerg und damit ein gesellschaftlicher Außenseiter. Eine einsame Seele, die neugierige Blicke, aber kein aufrichtiges menschliches Interesse weckt. Der irische Bildhauer und Filmdebütant Corban Walker spielt mit sympathischer Unaufdringlichkeit diesen Träumer, der auf ein Leben zurückblickt, dessen Demütigungen von der Liebe seiner Mutter und zweier Ersatzväter aufgefangen wurden. Dieses Leben hat der 43jährige Frank in einem Manuskript festgehalten, das von einem renommierten Verlag veröffentlicht wird. Frankies Gegenwart ist die eine, seine Vergangenheit die andere erzählerische Ebene von Hoggs bravem, aber charmantem Film. In Rückblicken entfaltet sich die Geschichte Frankies und seiner Mutter Bernadette (traurige Schönheit: Anne Parillaud), die in Frankreich mit 16 Jahren Freunde und Eltern auf tragische Weise verlor. Auf der Überfahrt in die USA bleibt die hochschwangere junge Frau in Irland hängen. Ein glücklich verheirateter Zollbeamter (Gabriel Byrne) wird zu ihrem Schutzengel, zum Geliebten und schließlich zur Vaterfigur für Bernadette und ihren Sohn. Mögliche Konflikte zwischen Ehefrau und Rivalin löst „Frankie Starlight“ auf erfreulich unkonventionelle, stereotypen Handlungsmustern ausweichende Weise. Ein von Elmer Bernsteins zärtlichem Score unterstützter lyrischer Ton zieht sich durch diesen Film, der trotz leidvoller Thematik überemotionale Melodramatik meidet. Kein trister, sondern aufbauend-optimistischer Film, der manchmal etwas plakativ für Toleranz wirbt, aber als humanes Märchen funktioniert. Und in seinen Stars (Matt Dillon kommt als Parillauds späterer Lover noch dazu) hat „Frankie Starlight“ Zugnummern, die auch Zuschauer in die Kinos locken sollten. kob.

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