Frank

  1. Ø 3.7
   2014

Frank: Musikkomödie über einen exzentrischen Bandleader, der stets einen Pappmascheekopf trägt und damit bei Kollegen, Freunden und Fans allerhand Fragen aufruft.

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Filmhandlung und Hintergrund

Frank: Musikkomödie über einen exzentrischen Bandleader, der stets einen Pappmascheekopf trägt und damit bei Kollegen, Freunden und Fans allerhand Fragen aufruft.

Frank (Michael Fassbender) ist wortwörtlich der Kopf seiner Band. Als Leader der „Soronprfbs“, einer äußerst experimentellen Band, trägt er rund um die Uhr einen Kopf aus Pappmaschee, weshalb auch niemand sein wahres Aussehen kennt. Nahezu alle sind davon überzeugt, dass ein psychisches Problem hinter Franks doch sehr speziellem Auftreten steckt. Als eines Tages der Keyboarder der Band ausfällt, macht sich Frank auf die Suche nach einem Ersatzmann. Er wird in dem jungen Jon (Domhnall Gleeson) fündig, der den vakanten Platz innerhalb des Kollektivs einnimmt.  Doch daraus entstehen einige Änderungen mit denen sich die Formation nun arrangieren muss. Es scheint, als wüssten beide Seiten noch nicht recht, worauf sie sich eingelassen haben. Der erste Auftritt mit Jon am Keyboard geht dann auch gehörig in die Hose. Und doch steht ein Austritt aus der Band nicht zur Debatte, sind doch  Manager Doug (Scoot McNairy) und Frank vom neuen Mann überzeugt. Gemeinsam verschlägt es die Soronprfbs nun  in eine abgelegene Hütte nach Irland. Dort begegnet Jon einer ungleich schwierigen Herausforderung, als es noch der erste Liveauftritt war. Frank will ein Album aufnehmen. Bei der Entstehung der neuen Platte lernen die Bandmitglieder einander besser kennen denn je, was interessante Erkenntnisse zutage fördert. Denn bei all den gemeinsamen Erlebnissen stellt sich immer noch die Frage: Wer ist dieser Frank eigentlich? Frank feierte bereits im Januar 2014 seine Premiere auf dem Sundance Film Festival. Die Geschichte basiert lose auf dem Leben des Komikers und Musikers Christopher Mark Sievey und dessen Kunstfigur Frank Sidebottom. Dafür wurden sich unter anderem der Memoiren Jon Ronsons bedient.

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Kritikerrezensionen

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  • Musikkomödie über einen exzentrischen Bandleader, der stets einen Pappmascheekopf trägt und damit bei Kollegen, Freunden und Fans allerhand Fragen aufruft.

     
  • Schon immer war der Mix aus Wahnsinn und Kreativität die Triebfeder der Kunst. Geht das überhaupt beides: "Normal" zu sein UND kreativ? Oder andersrum: Kann man mental derangiert sein und kreativ? Frank ist jedenfalls sehr, sehr ungewohnt, so dass sich einige vor Lachen auf die Schenkel klopfen werden und andere gar nicht wissen, was eigentlich los ist. - Hier also die Geschichte von Frank Sidebottom. Sie ist zur Hälfte wahr und zur Hälfte nicht. Sie handelt davon, wie ein junger Musiker (der davon träumt, berühmt zu werden) von einer Band angeheuert wird, deren Sänger sein Gesicht mit einer Pappmaske verdeckt. Jon Ronson heisst der Musiker, der in der Band von Frank Sidebottom spielte. Ronson ist ein britischer Musik-Journalist und verfasste auch Drehbücher. Sidebottom hiess mit bürgerlichen Namen Chris Sievey und starb völlig mittellos. Ronson verfasste nun ein Drehbuch über seine Zeit mit der Band, das der Ire Lenny Abrahamson umsetzte. Im Film spielt Michael Fassbender Frank und zieht seine Maske nicht einmal zum Duschen aus. Unklar überhaupt, wie er sich ernährt? Frank lüftet das Geheimnis und erklärt, er würde Flüssignahrung durch einen Strohhalm zu sich nehmen. Die Geschichte beginnt damit wie Jon durch die Strassen seiner kleinen Heimatstadt zieht. Er versucht, Einflüsse für einen Song aufzunehmen, ist jedoch vollkommen uninspiriert. Dann beobachtet er, wie sich ein Mann im Meer ertränken will. Jon schnappt auf, dass der Selbstmörder Keyboard spielt. Er bietet sich selbst als Ersatz-Keyboarder an und wird engagiert - von Franks Band. Die Band zieht sich zurück aufs Land in die irische Einöde. Währenddessen twittert Jon die wahnwitzigen Einfälle von Frank und sammelt schnell eine Gefolgschaft an Fans... Manchmal findet Abrahamsons Komödie den richtigen Ton nicht, obwohl das im Grunde einerlei ist, weil sie ja von einer atonalen Band handelt. Frank begeistert mit einem vollkommen eigenständigen Stil und genauso merkwürdigen Humor. Die Frage, ob Wahnsinn und tiefe Kreativität gepaart einen echten Künstler ergeben, löst Frank aber nicht auf. Dazu gibts die originellsten Filme, die ich als "Popart" bezeichne als Film List auf der Seite unserer Original Videothek cinegeek.de
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