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Fortress 2: Re-Entry

  

Filmhandlung und Hintergrund

Christopher Lambert kehrt zurück in den futuristischen Todesknast und trifft nicht nur auf verschärfte Haftbedingungen, sondern, leider erst im letzten Drittel, auch auf Pam Grier als omnipotente Fädenzieherin. Geoff Murphy („Freejack“) führt routiniert Regie beim überraschungsarmen, aber effektvollen Actionreigen, ohne wie Vorgänger Stuart Gordon allzu spektakuläre Gewalteffekte zu bemühen. Dank Christopher Lambert...

John Brennick, meistgesuchter Widerstandskämpfer der nahen Überwachungsstaat-Horrorzukunft, ist mit seiner Familie auf ein einsames Eiland geflohen, doch erreicht ihn der Arm der Häscher selbst in dieser Abgeschiedenheit. Auf eine trostlose Weltall-Gefängniskolonie verfrachtet, steht dem Renegaten trotz allerhand ausgeklügelter Sicherheitssysteme nie der Sinn nach etwas anderem als Ausbruch. In einigen ungebrochen optimistischen Mitgefangenen findet er Verbündete für den großen Coup.

John Brennick wird als Widerstandskämpfer auf eine trostlose Weltall-Gefängniskolonie verfrachtet. Nur den Ausbruch im Kopf, findet er unter den Mitgefangenen Verbündete. Effektvoller und eher gewaltarmer Actionreigen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die sarkastische Action-Utopie "Fortress" von Stuart Gorden gehört wohl zu den besten Filmen Christopher Lamberts. In der Fortsetzung bleibt jedoch von ironischen Brechungen und der Härte des Orginals nichts über. Blutleer, lahm und uninteressant inszeniert der neuseeländische Regisseur Geoff Murphy, dem man immerhin brilliante Filme wie "Quieth Earth"(1985) und "Freejack"(1992) verdankt, aber auch Gurken wie "Alarmstufe:Rot II"(1995) oder "Blind Side"(1993), das Sci-Fi Scharmützel.

      Das liegt natürlich auch am Drehbuch, das nicht eine Spur von Originalität besitzt und natürlich bleibt auch die Logik auf der Strecke. Die doch recht gut entwickelten Charaktere aus Teil 1 wirken nun wie dem Altersheim entsprungen. Der kämpferische John Brennick wird nun von einem, mal wieder müden und uncharismatischen Christopher Lambert gespielt, der anscheinend keine rechte Lust hatte. Die Figur von Brennicks Frau Karen, die im ersten Teil noch als Powerfrau von Lory Locklin gespielt wurde, weicht einem von Beth Toussaint chancenlos dargstellten Hausmütterchen.

      Auch effektemäßig ist der Film fast unterste Schublade. Die hier veranstalltete Computer-Show ist völlig unsauber gemacht. Das Weltall wirkt wie schwarze Tapete und wenn John Brennick durch den luftleeren Raum schwebt, meint man den Blue Screen noch sehen zu können. Das einzige, was den Film etwas aufwertet ist die 70er Jahre Ikone Pam Grier, die aber leider auch keine Entfaltungsmöglichkeiten bekommt. Ein durch und durch unterdurchschnittlicher Film dem hoffentlich kein dritter Teil folgt, denn dadurch könnte der erste Teil endgültig kaputt gemacht werden.

      Fazit: Ein blutleer, lahm und uninteressant inszenierter Film mit schlechten Effekten.
    2. Christopher Lambert kehrt zurück in den futuristischen Todesknast und trifft nicht nur auf verschärfte Haftbedingungen, sondern, leider erst im letzten Drittel, auch auf Pam Grier als omnipotente Fädenzieherin. Geoff Murphy („Freejack“) führt routiniert Regie beim überraschungsarmen, aber effektvollen Actionreigen, ohne wie Vorgänger Stuart Gordon allzu spektakuläre Gewalteffekte zu bemühen. Dank Christopher Lambert und dem guten Namen von Teil 1 ist der diesjährige Fantasy-Filmfest-Teilnehmer eine sichere Bank.

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