Filmhandlung und Hintergrund

Vor drei Jahren landete TV-Star Tim Allen („Kuck mal wer da hämmert“) mit der Weihnachtsmann-Komödie „Santa Clause – eine schöne Bescherung“ einen Riesenhit. Nun beschert er wenige Monate nach seinem Erfolg „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ in Teamarbeit mit Fernsehkollegin Kirstie Alley („Kuck mal wer da spricht“) eine romantische Komödie mit dick aufgetragener Moralbotschaft, in der sie ein reiches Manhattaner...

Wall-Street-Magnat Brad Sexton im Pech: Erst kündigt ihm seine Gattin nach fünf Jahren Partnerschaft entnervt den Ehevertrag, dann reitet ihn auch noch ein leitender Angestellter mit unterschlagenem Geld ins Unglück bzw. auf die Fahndungsliste der Polizei. Da hilft nur noch die überstürzte Flucht, und die führt Sexton samt seiner Frau in den Schoß einer verschlafenen Amish-Gemeinde im tiefsten Missouri. Dort glaubt sich Sexton vor der IRS sicher, nicht ahnend, was jetzt für Probleme auf ihn warten.

Wall-Street-Magnat Brad Sexton hat beruflich und privat Pech. Er flieht mit seiner Frau zu einer verschlafenen Amish-Gemeinde, ohne zu wissen, welche Probleme dort auf ihn warten. Eine Komödie über den Zusammenstoß zweier Kulturen, verziert mit etwas Action.

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Kritikerrezensionen

  • Vor drei Jahren landete TV-Star Tim Allen („Kuck mal wer da hämmert“) mit der Weihnachtsmann-Komödie „Santa Clause – eine schöne Bescherung“ einen Riesenhit. Nun beschert er wenige Monate nach seinem Erfolg „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ in Teamarbeit mit Fernsehkollegin Kirstie Alley („Kuck mal wer da spricht“) eine romantische Komödie mit dick aufgetragener Moralbotschaft, in der sie ein reiches Manhattaner Ehepaar auf der Flucht vor den Steuerbehörden mimen, das in einer Amish-Gemeinde die unbezahlbaren Werte von Freundschaft und ehrlicher Arbeit schätzen lernt.

    Die Amish mit ihrem strengen Moralkodex und bizarren Bartstyling, ihren trübseligen Trachten, unglaublichen Topfhaarschnitten sind eine beliebte Zielscheibe filmischen Spotts, zuletzt in der Keglerklamotte „Kingpin“. Man muß Regisseur Bryan Spicer, dessen Repertoire „Power Rangers“ und „McHale’s Navy“ umfaßt, und dem Drehbuchautorenteam zu Gute halten, daß sie weniger mit dem Gagknüppel auf die Angehörigen dieser strikten Religionsgruppe losgehen, sondern sie als sympathische, einfache Leute porträtieren. Dennoch gehen einige gutmütige Witze auf ihre Kosten, die durch den Kulturkontrast zwischen moderner Konsumgesellschaft und den wie im 19. Jahrhundert lebenden Amish herausgearbeitet werden. Ansonsten verlassen sich die Filmemacher auf obligatorischen Slapstick, Alley fällt kopfüber in einen Schweinepfuhl, Allen tritt ein Pferd auf den Fuß und er wird am Zügel quer übers Feld gezogen und eine Referenz an „Stummer Zeuge“ wird ebenfalls nicht ausgelassen.

    Ausgangspunkt ist die Party anläßlich des zehnten Hochzeitstags des erfolgreichen Baulöwen Brad (Allen) und seiner Frau Caroline Sexton (Alley). Es wird bald offenbar, daß der schöne Schein trügt und die beiden kurz vor der Scheidung stehen. Als Brad am nächsten Tag erfährt, daß die IRS ihn wegen Steuerhinterziehung, die er seinem Buchhalter (Wayne Knight aus „Jurassic Park“ einmal mehr als Profitgeier) zu verdanken hat, verhaften will, stiehlt er in seiner Not ein Taxi, in das zufällig auch seine Angetraute einsteigt, und sie flüchten gemeinsam in das abgelegene Städtchen Intercourse, eine Amish-Hochburg. Dort geben sie sich als die entfernten Verwandten Emma und Jacob Yoder aus und kommen so bei der Familie des rechtschaffenen Samuel Yoder (Jay O. Sanders) unter. Die beiden verwöhnten Streithähne lernen nicht nur bei der Feldarbeit und im Haushalt mit anzupacken, sondern können auch ihre Ehe kitten. Doch die Steuerfahnder sind ihnen dicht auf den Fersen.

    Alley und Allen durchlaufen in ihren Rollen Charaktertransformationen, die von einem Extrem ins andere fallen. Zunächst keifen sie einander ausführlich an, werden als zarte Stadtpflanzen den Tücken des robusten Landlebens ausgesetzt und werden dadurch schließlich zu besseren Menschen. Erstaunlicherweise funktionieren diese besinnlichen Momente besser als so manche kruden Komödienelemente. ara.

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