Flirting with Disaster

  1. Ø 0
   1996
Flirting with Disaster Poster
Alle Bilder und Videos zu Flirting with Disaster

Filmhandlung und Hintergrund

Flirting with Disaster: Smart-überdrehte Screwball-Farce mit schnittig-gewitzten Dialoge und einer Vielzahl an unerwartet-unkonventionellen Plotwendungen.

Mel Coplin will seine quälende Identitätskrise kurieren, indem er seine leiblichen Eltern findet. Mit Ehefrau, viermonatigem Baby und der attraktiven Psychologin der Adoptionsagentur im Schlepptau begibt er sich auf eine pannendurchsiebte Suchaktion kreuz und quer durch die USA. Nach mehrfachen Nieten wird der Trupp schließlich in New Mexico fündig, und die Ereignisse geraten völlig außer Kontrolle.

Mel Coplin ist glücklich verheirateter Vater eines kleinen Sohnes und ist dennoch unzufrieden. Da er ein Adoptivkind ist, glaubt er, die Ursache für seine Krise darin erkannt zu haben, daß er seine leiblichen Eltern nicht kennt. Zusammen mit seiner Frau Nancy und der verführerischen Soziologiestudentin Tina Kalb macht er sich auf die Suche nach ihnen. Falsche Fährten sowie aufkommende Rivalitäten zwischen den beiden Frauen lassen den Trip jedoch zunehmend zum Alptraum werden.

Mel will, um seine Krise als frischgebackener Vater zu überwinden, unbedingt seine leiblichen Eltern kennenlernen. Helfen soll ihm dabei eine hübsche Psychologin. Doch bis sie endlich die „Richtigen“ finden, klingeln sie an vielen Türen. Total überdrehte Screwball-Farce mit unkonventionellen Plotwendungen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell machte vor zwei Jahren mit seinem tabulosen, schwarzhumorigen Inzestdrama „Spanking the Monkey“ auf sich aufmerksam. Dem Hype wird er mit seinem Folgefilm – einer smart-überdrehten Screwball-Farce um die chaotische Suche eines Adoptivsohnes nach seinen leiblichen Eltern – mehr als gerecht.

    Russell versteht es seiner schräg-exzentrischen Betrachtung über die Fallstricke von Familie, Elternschaft und zuviel Intimität mit schnittig-gewitzten Dialogen und einer Vielzahl an unerwartet-unkonventionellen Plotwendungen das rechte Maß an Esprit und Humor zu verleihen, um die junge, aber auch etwas reifere Komödien-Klientel zu begeistern. Die Generationsbrücke wird auch von der ausgezeichneten Besetzung geschlagen, die vom Generation-X-Vertreter Ben Stiller (Regie/Darsteller bei „Voll das Leben“), über die beiden Twenty-Somethings Patricia Arquette („True Romance“) und TV-Sitcom-Sensation Tea Leoni (die einen eher vergessenswerten Part in „Bad Boys“ bekleidete) zu gesetzteren Semestern wie Lily Tomlin, Alan Alda und Mary Tyler Moore reicht. So reichhaltig wie die Palette an Mimen ist auch das Aufgebot an skurrilen Charakteren: es reicht vom neurosenpflegenden jungen Ehepaar über die von Scheidungsängsten geplagte Karrierefrau, bequeme Middle-Class-Senioren, homosexuelle FBI-Agenten, Alt-Hippies bis zu LSD-Freaks und Bikern. Ihre Wege kreuzen sich köstlich situationskomisch, als der junge Wissenschaftler Mel Coplin (Ben Stiller perfekt als enervierender Neunziger-Jahre-Neurotiker) seine quälende Identitätskrise zu kurieren versucht, indem er seine leiblichen Eltern findet. Mit Ehefrau Nancy (Arquette), viermonatigem Baby und der provozierend attraktiven Psychologin der Adoptionsagentur Tina Kalb (Leoni) im Schlepptau begibt sich Mel nun auf Chaos-Suchaktion kreuz und quer durch die USA. Mels hochgesteckte Erwartungen werden mehr als einmal enttäuscht – und die Gefühle bei den vermeintlichen Zusammenführungen sacken umgehend von herzlich auf frostig. Nachdem eine aufrechte Republikanerin und ein rauhbeiniger Ex-Hells-Angel sich als Nieten entpuppen, wird die Gruppe – inzwischen haben sich die zwei kindervernarrten FBI-Agenten Paul und Tony angeschlossen – schließlich in New Mexico bei den Love & Peace-Relikten Mary und Richard Schlingding (Tomlin und Alda) fündig. Alldieweil ist die Beziehung zwischen Mel und seiner Frau mittlerweile nicht zuletzt aufgrund der verführerischen Anwesenheit Tinas arg strapaziert. Die Verwirrung ist komplett, als auch noch Mels Adoptiveltern (George Segal und Tyler Moore) auf den Plan treten und ein Koffer voller Drogen ungewollt die Besitzer wechselt.

    Das Ende der elegant-gewieften Sozialsatire – in der individuelle Wünsche mit gesellschaftlichen Normen kollidieren und die Figuren sowohl um ihre eigenen Marotten als auch Mels Motive rotieren – ist vorprogrammiert happy und läßt die Zuschauer nach einem ausgiebigen Katastropen-Flirt erleichtert und bestens unterhalten das Kino verlassen. ara.

News und Stories

Kommentare