Filmhandlung und Hintergrund

Harte Actionkost über einen frisch aus dem Knast entlassenen Bankräuber, der die Mörder seines Bruders zur Strecke bringen will.

Zehn Jahre hat Driver im Gefängnis verbracht. Jetzt will er Rache und diejenigen zur Strecke bringen, die seinerzeit bei dem Bankeinbruch, der ihn hinter Gitter brachte, seinen Bruder ermordeten. Eiskalt arbeitet Driver sich durch seine Liste, um dem Tod des Bruders endgültig auf die Spur zu kommen. Gleichzeitig machen zwei Männer Jagd auf den Jäger: Ein erfahrener Cop und ein eigenwilliger Auftragskiller wollen Driver stellen, bevor der den letzten Haken auf seiner Liste machen kann.

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Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. „Faster“ von Regisseur George Tillman, Jr. ist ein packender Actionfilm, der atmosphärisch an einen Western erinnert. Dwayne Johnson spielt den einsamen Rächer Driver, der durch die südkalifornische Wüste fährt, um die Mörder seines Bruders umzulegen. Bald hat er zwei weitere markante Typen im Schlepptau, einen jungen Auftragskiller mit Profilneurose, und den von Billy Bob Thornton gespielten Cop, der so kaputt ist, dass die Kollegen auf dem Revier einen großen Bogen um ihn machen. Die Schießereien, den Nahkampf mit Stichwaffen und die motorisierte Verfolgungsjagd, die Driver zu bestehen hat, inszeniert der Film äußerst spannend. Die harte Action und die düstere, von einem guten Soundtrack untermalte Stimmung werden mit gewitzten, ironischen Einfällen kontrastiert.

      Dwayne Johnson spielt das tätowierte Muskelpaket Driver als einen emotionslosen, unbeirrbaren Rächer. Ohne sich um Videokameras und Zeugen zu scheren, marschiert Driver in ein Großraumbüro, knallt sein Opfer ab und geht wieder zur Tür hinaus. Von Anfang an ist klar, dass Driver keine Rücksicht auf sein eigenes Leben nimmt, dass ihn der Schmerz um den verlorenen Bruder mit tödlicher Präzision antreibt. Aber Driver ist dennoch ein Ehrenmann, eine Art später Westernheld, der die Mörder ihrer gerechten Strafe zuführt und sich dabei niemals wegduckt. Er ruft den Sohn eines seiner Opfer an, weil ihn der Mann vor seinem Tod darum bat, und übermittelt ihm dessen letzte Worte. Der Film erhielt wohl wegen dieser kompromisslosen Rächerfigur keine Jugendfreigabe.

      Aber zum gewieften Plot aus der Feder der Brüder Tony und Joe Gayton gehört, dass jede der drei Hauptfiguren auf ihre Wandlungsfähigkeit geprüft wird. Driver lauscht im Autoradio den Worten eines Predigers, der die Zuhörer eindringlich ermahnt, dem Hass in ihrem Leben abzuschwören. Wird Driver danach erneut aus dem Auto steigen, um diese christliche Botschaft durch einen Mord zu verhöhnen?

      Die Härte der Actionszenen erinnert an den Thriller „96 Hours“ mit Liam Neeson. Aber den Reiz von „Faster“ macht ähnlich wie in „No Country for Old Men“ der Coen-Brüder die Kombination der unterschiedlichen Hauptcharaktere aus. Der Regisseur schneidet jeweils von Driver in seinem Auto oder am gerade aktuellen Tatort zu dem überdrehten jungen Killer in seiner Luxusvilla oder am Steuer seines Ferrari und wieder zu dem unrasierten Cop, der seine Exfrau anfleht, ihn wieder bei sich aufzunehmen. Der britische Schauspieler Oliver Jackson-Cohen stellt den Killer dar, eine schrille, von jugendlichem Ehrgeiz angetriebene Figur. Wird er gegen Driver siegen können?

      Billy Bob Thornton schließlich, den die taffe Polizistin Cicero, gespielt von Carla Gugino, begleitet, ist nicht nur drogenabhängig. Er kümmert sich auch um seinen kleinen Sohn und will die Zukunft seiner Familie finanziell sichern. Wird er seinen letzten Fall erfolgreich lösen und seine Rente einfahren? Auch dieser gebrochene Typ ist auf seine Art cool, er redet einmal davon, nach einer Schießerei einfach in den Sonnenuntergang davonzufahren, wie sich das in dieser geschichtsträchtigen weiten Landschaft mit den runden Grasbüscheln auf dem verdorrten Boden gehört. Fünf Tage dauert der Trip, das ergibt 98 Kinominuten mit schnörkelloser und dennoch origineller Action.

      Fazit: Harte Rache-Action in düsterer Westernstimmung, mit einem gelungenen Mix markanter Hauptfiguren und originellen inhaltlichen Kontrasten.
    2. Faster: Harte Actionkost über einen frisch aus dem Knast entlassenen Bankräuber, der die Mörder seines Bruders zur Strecke bringen will.

      Dwayne Johnson zeigt sich im zweiten Release von CBS Films (nach „Plan B für die Liebe“) erstmals wieder von seiner kompromisslos harten Actionseite.

      Mit Familienunterhaltung wie „Daddy ohne Plan“ ist der ehemalige Wrestler für einige Zeit sehr gut gefahren, doch jetzt war es wieder an der Zeit, ein paar Machopunkte zu sammeln. Dafür schwingt sich der Hüne in dem von George Tillman Jr. („Men of Honor“) visuell reizvoll inszenierten Rachethriller hinters Steuer eines rasanten Muscle Car. Kaltschnäuzig drückt er mächtig auf die Adrenalin treibende Action-Turbodüse (und minimal auf die Tränendrüse).

      Nach einem Drehbuch von Tony und Joe Gayton (ersterer verfasste „Mord nach Plan“) spielt er einen mit große Blockbuchstaben verkündeten „Fahrer“. Jason Stathams „Transporter“-Steuerkünsten kann er dabei mehr als das Fahrwasser reichen, doch bevor er erste Beweise seiner schnittigen Asphaltmanöver liefert, sieht man den Fahrer an seinem letzten Tag im Gefängnis (das von „Platoon“-Sergeant Tom Berenger geleitet wird). Dort saß Fahrer zehn Jahre wegen eines Banküberfalls ein, der zur (in Flashbacks gezeigten) Ermordung seines Bruders durch eine Gang von Kriminellen führte. Fahrer hat sich eine Liste der Mörder besorgt und beginnt auf freiem Fuß diese einen nach dem anderen auszuschalten. Als Killerhandwerkszeug dienen ihm Knarren, Eispickel und auch schon mal schiere Muskelkraft. Dies ruft den von Billy Bob Thornton gespielten „Cop“ auf den Plotplan, der mit einer zickigen Exfrau, einem dicklichen Sohn von „Bad Santa“-Format und Heroinsucht geschlagen ist. Spannungen ergeben sich auch mit seiner Kollegin Cicero (Carla Gugino), die wenig begeistert ist mit dem Wrack zusammenarbeiten zu müssen. Als dritte Figur erscheint „Killer“ (Oliver Jackson-Cohen könnte optisch als Jake Gyllenhaals Bruder durchgehen), der als durchgestylter Yuppie mit Yoga-Ambitionen neben leicht exzentrischem Unterhaltungswert, durch seine Freundin („Lost“-Girl Maggie Grace) und materiellen Besitztümer auch die Standard-Komponenten „heiße Miezen“ und „Luxus-Produktionsdesign“ abdeckt. Der Schlusseklat wartet mit einem (mehr oder weniger) überraschenden Twist auf.

      Zwar ergeben sich eine Reihe logischer Ungereimtheiten (beispielsweise ist selbst nach ausgedehnten Shootouts von der Polizei keine Spur) und die Story strotzt vor Formelhaftigkeit, dennoch finden sich auch einige originelle Abweichungen. Eine stärkere Humorinjektion wäre angebracht gewesen, Johnsons witzig-charmante Ader kommt hier kaum zum Tragen. Actionfans kommen mit der rabiaten Rachehatz aber auf ihre Kosten. ara.

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