Familie Sonnenfeld: Alle unter einem Dach

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   2006
Familie Sonnenfeld: Alle unter einem Dach Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Familie Sonnenfeld: Alle unter einem Dach: Im zweiten Teil der Familienkomödie ziehen Mama, Papa und die vier Kinder alle bei Oma Sonnenfeld ein, was natürlich nicht ohne Reibereien abgeht.

Das zweite Abenteuer setzt nahtlos fort, wo das erste aufhörte: Mutter Marianne Sonnenfeld hatte Sohn Carlo, seiner Frau Christina, den vier Kindern und Hund Otto angeboten, doch in ihr großes Haus zu ziehen; und das tun sie jetzt. Selbstredend verflüchtigt sich der eitel Sonnenschein alsbald: An den Trubel einer achtköpfigen Familie (Hund inklusive) muss sich Marianne erst mal gewöhnen; ebenso wie Carlo an eigene Niederlagen und die Triumphe seiner Frau.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Weil der erste Film über die Sonnenfelds aus Regensburg sieben Millionen Zuschauer hatte, waren weitere Geschichten unvermeidlich. Aber das ist völlig in Ordnung, denn die Großfamilie ist sympathisch und ihre Erlebnisse erfrischend realitätsnah.

    Das zweite Abenteuer setzt nahtlos fort, wo das erste vor knapp einem Jahr aufgehört hat: Mutter Marianne (Rosemarie Fendel) hatte ihrem Sohn Carlo (Helmut Zierl), seiner Frau Christina (Marion Kracht), den vier Kindern und Hund Otto angeboten, doch in ihr großes Haus zu ziehen; und das tun sie jetzt. Selbstredend verflüchtigt sich der eitel Sonnenschein alsbald: An den Trubel einer achtköpfigen Familie (Hund inklusive) muss sich Marianne erst mal gewöhnen.

    Wie schon der erste Film, so ist auch der zweite episodisch erzählt (Drehbuch: Markus Mayer). Genau genommen gibt es eigentlich gar keinen Hauptstrang, sondern viele gleichwertige Nebenstränge: Carlo freut sich auf seine Beförderung zum Abteilungsleiter und gibt schon munter das zu erwartende Geld aus; Christina freut sich auf ihre Zulassung als Anwältin; und die zum Teil erwachsenen Kinder freuen sich wahlweise über neue Freunde, neue Jobs oder einfach nur darüber, ihre Geschwister zu ärgern. Erneut kann Christina allerdings ihre juristischen Fähigkeiten unter Beweis stehlen: In der Nachbarschaft soll ein Seniorenheim abgerissen werden. Sie findet heraus, dass ein Stadtrat, der für den Abriss gestimmt hat, kräftig vom geplanten Bau eines Einkaufszentrums profitieren würde. Bloß Carlos Karriereplanung verläuft etwas anders, als er sich das ausgemalt hatte.

    Regisseur Erhard Riedlsperger inszeniert die muntere Geschichte gekonnt und unterhaltsam. Dank des Ensembles ist ohnehin ständig was los. Richtig hübsch aber wird der Film dank der vielen kleinen Beobachtungen am Rande. Das quiekende Quietschtier, auf das Oma in der Nacht tritt, der halb geschmolzene Schokoriegel im Regal, die Unstimmigkeiten über die Gestaltung des Hauses (Sohn Carlo reißt kurzerhand eine Wand ab): lauter Details, die für den Fortgang der Handlung völlig nebensächlich sind, denen der Film aber seine Lebensnähe verdankt. Ganz zu schweigen von den diversen Heiterkeiten: Hund Otto zum Beispiel entwickelt sich zum Kleptomanen und vergräbt alles, was nicht niet- und nagelfest ist, im Gewächshaus. Hübsch sind auch die kleinen, aber feinen Rollen für Nikolaus Paryla als Charmeur alter Schule und Erwin Steinhauer („Polt“) als Politiker mit ausgeprägtem Eigeninteresse. tpg.

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