Fairy Tale: A True Story (1997)

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Filmhandlung und Hintergrund

Frances, deren Vater im Krieg vermißt ist, wird von der Familie ihrer Cousine Elsie 1917 in Yorkshire aufgenommen. Die fantasievollen Mädels glauben fest an Elfen und lassen sich von der Kriegswirklichkeit nicht einschüchtern. Es gelingt ihnen sogar, die Fabelwesen auf Foto zu bannen. Sherlock-Holmes-Erfinder Doyle veröffentlicht es dankbar als Beweis ihrer Existenz in seinem Magazin. Von Entfesselungskünstler Houdini erntet er deswegen harsche Kritik.

Frances und ihre Cousine lassen sich durch die Kriegswirklichkeit nicht erschüttern. Als sie Elfen auf ein Foto bannen können, wird es sogar veröffentlicht. Ein Märchen und Zeitporträt des 1. Weltkriegs; nicht nur für junges Publikum.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Existieren sie tatsächlich oder sind sie lediglich das Produkt einer von traumatischen Ereignissen evozierten Fantasie? Gemeint sind bezaubernde Elfenwesen, die im Mittelpunkt dieses Films, vordergründig ein Märchen, tatsächlich ein glaubensphilosophisches Drama für Kinder und Erwachsene, stehen. Die Geschichte der möglichen Entdeckung dieser geflügelten Minikreaturen beruht auf einer wahren Begebenheit im England im Jahr 1917, die zu einer landesweiten Diskussion führte, in der historische Figuren – der Entfesselungskünstler Harry Houdini und der Sherlock-Holmes-Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle kontroverse Stellungen einnehmen.

    Der Plot nimmt seinen Ausgang mit der Ankunft der achtjährigen Halbwaisen Frances (Elizabeth Earl) bei ihren Verwandten (Phoebe Nicholls und Paul McGann) in Yorkshire. Gemeinsam mit ihrer zwölfjährigen Cousine Elsie (Florence Hoath) nimmt sie Fotografien von magischen Elfenwesen auf, die schließlich in die Hände von Sir Arthur Conan Doyle (Peter O’Toole) gelangen. Nach eingehender Prüfung der Fotoplatten veröffentlicht er diesen Beweis für die Existenz der spirituellen Wesen in seinem Magazin. Obwohl die Namen der Mädchen geändert werden, wird ihre Identität bald entlarvt und Yorkshire von mit Schmetterlingsnetzen bewaffneten Massen heimgesucht. Der Zauber scheint damit ausgelöscht zu sein. Das Happy End vereinigt schließlich wie in “Little Princess” den im Krieg vermißten Vater (Mel Gibson in einem Cameo) mit der Protagonistin Frances.

    Regisseur Charles Sturridge (“Wiedersehen mit Brideshead”) versteht es, die entbehrungsvolle Weltkriegsatmosphäre zum Leben zu erwecken, auch die Auftritte der charismatischen Figuren Doyle und Houdini (ein superber, Zurückhaltung übender Harvey Keitel) wissen zu überzeugen. Houdini steht als Stimme der Vernunft, der spiritistische Sitzungen als Hokuspokus entlarvt und auch der Elfenentdeckung gegenüber skeptisch eingestellt ist. Er hält seinem Freund Doyle vor, sich im Gram über den Kriegstod seines Sohnes in eine Fantasiewelt zu flüchten. Das selbe kann für Frances’ Tante gelten, deren Sohn an einer Lungenentzündung gestorben ist. Die geflügelten Wichte spielen eher eine hintergründige Rolle, was für diejenigen Zuschauer, die sich einen Reigen an Zauber und Magie versprechen, als Abstrich gewertet werden könnte. Die Spezialeffekte wurden diesbezüglich funktionell, aber sicherlich nicht von überragender Qualität realisiert. ara.

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