Es bleibt in der Familie

   Kinostart: 02.10.2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Schwarze Familienkomödie über die Familienproblemen von drei Generationen einer New Yorker Familie, gespielt von der Hollywoodfamilie Douglas.

Die Grombergs sind ein prominenter, beziehungsgestörter Familienclan in New York, deren Mitglieder Opa Gromberg (Kirk Douglas) am Ende seiner Tage gerne wieder versöhnen würde. Doch die Gromberg-Sprösslinge haben ihre eigenen Sorgen - Sohn Alex (Michael Douglas) mit seiner Midlife-Crisis und Enkel Asher (Cameron Douglas) mit seinem Dasein als Langzeitstudent.

Drei Generationen der Hollywoodfamilie Douglas vereint unter einem Dach - in einer schwarz-glänzenden Komödie über die geliebten, frustrierenden und unzertrennbaren Familienbande.

Die Grombergs sind ein prominenter, beziehungsgestörter New Yorker Familienclan, deren Mitglieder Opa Gromberg am Ende seiner Tage gerne wieder versöhnen würde. Doch die jungen Grombergs haben ihre eigenen Probleme - Sohn Alex bemüht sich in seiner Midlife-Crisis, nicht die Fehler seines Vaters zu wiederholen, und Enkel Asher ist mit seinem Dasein als Langzeitstudent schon genug beschäftigt.

Opa Gromberg würde auf seine alten Tage nur allzu gerne sämtliche Clan-Mitglieder an einen Tisch bringen und Frieden schließen. Doch die sind alle mit sich selbst beschäftigt. Alex steckt in der Midlife Crisis, Gattin Rebecca leidet unter den Abnutzungserscheinungen der Ehe und Sohn Asher versucht als Student mit Liebe, Sex und Drogen zurecht zu kommen. Und dann gibt es da noch den elfjährigen Eli, Alex‘ jüngsten Spross, der oft viel erwachsener als die anderen Gromberg-Männer wirkt, aber eines nachts plötzlich verschwunden ist.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Es bleibt in der Familie: Schwarze Familienkomödie über die Familienproblemen von drei Generationen einer New Yorker Familie, gespielt von der Hollywoodfamilie Douglas.

    Einen Traum erfüllten sich Michael Douglas und sein Vater Kirk mit diesem schwarzhumorigen Familienfilm, nämlich endlich einmal gemeinsam vor der Kamera zu stehen. Doch die Story um die kleinen, zuweilen auch etwas größeren Neurosen der Mitglieder des New Yorker Gromberg-Clans entpuppt sich als schwerfälliger, unschlüssig zwischen Drama und Komödie pendelnder Dialogmarathon ohne echte Höhepunkte. Die interessante Besetzung, zu der auch Cameron (Michaels Sohn) und Diana Douglas (Michaels Mutter) gehören, sowie die sorgfältige Regie von „Rußlandhaus“-Macher Fred Schepisi könnten „Es bleibt in der Familie“, der im Original schon drei Titel („Family Jewels“, „A Few Good Years“, „It Runs in the Family“) verschlissen hat, zu einem Achtungsergebnis in kleineren Häusern verhelfen.

    Die Hauptrolle in der Arthur-Brauner-Produktion „Babij Jar - Das vergessene Verbrechen“ musste Hollywood-Ikone Kirk Douglas aus gesundheitlichen Gründen noch ablehnen, doch nun gibt er nach seinem schweren Schlaganfall an der Seite seiner Familie ein bemerkenswertes Comeback. Als Opa Gromberg würde er auf seine alten Tage nur zu gerne sämtliche Mitglieder seines Clans an einen Tisch bringen und Frieden schließen. Doch die sind alle mit sich selbst beschäftigt. Alex (Michael Douglas) steckt in der Midlife-Crisis, seine Frau Rebecca (Bernadette Peters) leidet unter den Abnutzungserscheinungen der Ehe, vor allem, als sie in der Manteltasche ihres Mannes einen Damenslip findet, und Sohnemann Asher (Cameron Douglas) versucht als College-Student, mit Leben, Liebe, Sex und (leichten) Drogen zurecht zu kommen. Und dann gibt es da noch den elfjährigen Eli (Rory Culkin), Alex‘ jüngster Spross, der manchmal viel erwachsener als die anderen Gromberg-Männer wirkt, aber eines nachts plötzlich spurlos verschwunden ist, Mitchells in einem Altersheim vor sich hin vegetierenden Bruder Stephen (Mark Hammer) sowie Mitchells liebenswerte, inzwischen schwer kranke Frau Evelyn (Diana Douglas), die ständig zwischen den Streithähnen Vater und Sohn vermitteln muss. Am Ende der turbulenten Familientage sind zwar zwei Todesfälle zu beklagen, aber dennoch scheint sich der Gromberg-Clan wieder ein bisschen näher gekommen zu sein.

    Darstellerische Höchstleistungen der Douglas-Sippe, aber auch von den übrigen (Neben)darstellern - allen voran Sarita Choudhury als draufgängerische Möchtegern-Liebhaberin von Alex - und die unauffällige, schnörkellose Regie von Fred Schepisi, der zuletzt mit seinem morbiden Michael-Caine-Vehikel „Letzte Runde“ begeisterte, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Psychogramm einer Handvoll superreicher Stadtneurotiker aus Manhattan wohl lediglich dazu diente, zwei der größten Schauspieler, die Hollywood hervorgebracht hat, auf der Leinwand zu vereinen. Nervtötende Dialoge, die man bei Woody Allen schon vor 25 Jahren besser gehört hat, slapstickartige Einlagen, die so gar nicht mit den melodramatischen Zwischentönen in Einklang gebracht werden können, sowie ein Plot, der mit dramaturgischen Höhepunkten geizt - das alles wird es dem von Michael Douglas selbst produzierten Werk nicht leicht machen, an der (deutschen) Kinokasse zu punkten, zumal „Es bleibt in der Familie“ in den USA bereits im Frühjahr 2003 am Box Office durchgefallen ist. lasso.

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