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Entscheidung in den Wolken

  

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Actionabenteuer um eine Pilotin, die einem hochgefährlichen Wetterphänomen auf der Spur ist.

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Kritikerrezensionen

  • Entscheidung in den Wolken: TV-Actionabenteuer um eine Pilotin, die einem hochgefährlichen Wetterphänomen auf der Spur ist.

    Man muss als Pilot schon ziemlich hartgesotten sein, um sehenden Auges mitten hinein in die Hölle zu fliegen. Folgt man Peter Engelmann, der das Drehbuch zu diesem Film schrieb, tun das eine Handvoll tollkühner Kerle in der Steiermark jeden Tag. Man glaubt ja gar nicht, wie viele Unwetter es dort offenbar gibt. Und damit sie ihren Hagel nicht ausgerechnet über den Obstplantagen ausschütten, stürzen sich die Männer von der Hagelabwehr ins Ungemach, damit die Wolken ihre eisige Fracht woanders abhageln.

    Doch Tom und Bernie (Xaver Hutter, Manuel Witting) sind nicht mal die Helden dieser Geschichte. In deren Zentrum steht Andrea (Valerie Niehaus), eine Linienflugpilotin, die ebenfalls in die Hölle fliegt, allerdings unfreiwillig. Weil ihrer Maschine der Sprit ausgeht, widersetzt sie sich den Anordnungen der Flugsicherung und landet kurzerhand auf einem Kleinflughafen. Die fliegerische Meisterleistung bewahrt sie dennoch nicht vor der Suspendierung, denn ihr Kopilot (Jan Sosniok) fällt ihr in den Rücken: Niemand glaubt Andrea, die von Wetterphänomenen berichtet, wie sie sie noch nie gesehen hat. Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Existenz dieses von einem hilfreichen Meteorologen (Max Tidof) „Superzellen“ genannten Mega-Gewitters zu beweisen. Und nun kommen nicht nur die Hagelflieger aus der Steiermark ins Spiel, sondern auch die Liebe, denn Teufelskerl Tom findet rasch Gefallen an der kessen Pilotin. Ihre Zunft hält er allerdings für bessere Busfahrer, weshalb Andrea mit ihren wahren Motiven hinterm Berg hält. Als Tom die Wahrheit rausfindet, ist prompt alles gefährdet: die Rehabilitierung und die junge Liebe erst recht.

    Valerie Niehaus macht ihre Sache wirklich gut, kann aber auch nicht verhindern, dass die Spannung stets ein wenig durchhängt, wenn die Maschinen nicht in der Luft sind. Die Flugszenen aber sind dank der visuellen Spezialeffekte spektakulär, zumal sich die donnernde Musik (Michael Kadelbach) einen packenden akustischen Wettbewerb mit den Unwettern liefert. Die Einheimischen hingegen sind wie so oft bei österreichischen Koproduktionen nicht immer zu verstehen, und Hutter übertreibt ein wenig in seinem Bemühen, den tollkühnen Tom als Gegenentwurf zu seiner Titelrolle in dem Mozart-Film „Ich hätte München Ehre gemacht“ anzulegen (Regie: Edzard Onneken). Trotzdem ein sehenswerter Fliegerfilm, zumal das dramatische Finale nicht nur den Zweikampf mit himmlischen Naturgewalten vorsieht: Unten auf der Erde droht eine gigantische Schlammlawine ein ganzes Gehöft wegzuspülen; und mit ihm auch Toms Mutter und Andreas Vater. tpg.

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