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Emerald City

Filmhandlung und Hintergrund

Auch so hinter- und feinsinnig wie in dieser Gesellschaftskomödie von Michael Jenkins („Rebel - Ein Mann gegen eine Armee“) kann australischer Witz also sein. Sein Verdienst im Erwachsenen-Poker um Identität und Wertvorstellungen im locker-spritzigen Karrierefahrwasser der Großstadt liegt im Verzicht auf jegliche Weltverbesserer-Attitüde. Statt dessen darf sich der wohlgemerkt „reifere“ Zuschauer an griffigen Dialogen...

Drehbuchautor Colin hat die Nase voll vom „provinziellen“ Melbourne und siedelt mit seiner Familie ins „progressive“ Sidney über. In der Hoffnung auf den großen Durchbruch läßt er sich bald anstecken vom oberflächlichen Karrierestreben der „besseren“ Kreise, geht dem erfolglosen Kollegen Mike, der sich als Produzent aufspielt, in Wahrheit aber nur auf seine Kosten profilieren will, auf den Leim und verliebt sich in dessen karrieregeile Freundin Helen. Colins Frau Kate dagegen, eine Lektorin, bleibt ihren Prinzipien treu und setzt sich für die Veröffentlichung des Manuskripts einer Farbigen ein. Ihr Erfolg und sein Scheitern lösen bei Colin einige Denkprozesse aus.

Drehbuchautor Colin will hoch hinaus, kommt aber durch den Erfolg seiner engagierten Ehefrau ins Grübeln. Hintersinnige Gesellschaftskomödie.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Auch so hinter- und feinsinnig wie in dieser Gesellschaftskomödie von Michael Jenkins („Rebel - Ein Mann gegen eine Armee“) kann australischer Witz also sein. Sein Verdienst im Erwachsenen-Poker um Identität und Wertvorstellungen im locker-spritzigen Karrierefahrwasser der Großstadt liegt im Verzicht auf jegliche Weltverbesserer-Attitüde. Statt dessen darf sich der wohlgemerkt „reifere“ Zuschauer an griffigen Dialogen und gut gezeichneten Charakteren ergötzen und von Tom-Cruise Ehefrau Nicole Kidman („Tage des Donners“, „Todesstille“) - in einer Nebenrolle - ebenso bezirzen lassen wie „Malcolm“ John Hargreaves als krisengeschüttelter Autor.

News und Stories

  • "Emerald City": Jim Sheridan auf den Spuren der Mafia

    Mit „In America“ hatte der irische Regisseur Jim Sheridan bereits das Schicksal einer irischen Einwandererfamilie in New York umschrieben. Nun wird er den Machenschaften der irischen Mafia im New Yorker Stadtteil Hells Kitchen widmen. Zur Zeit arbeitet Autor Lukas Reiter noch am Drehbuch.

    Kino.de Redaktion  
  • Jim Sheridan inszeniert "Emerald City"

    Der irische Filmemacher Jim Sheridan, der zuletzt In America inszenierte, wird bei dem Projekt Emerald City die Regie übernehmen. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Lukas Reiter, der bisher die Vorlagen für TV-Gerichtsserien lieferte. Der Film wird die Geschichte der irischen Mafia im berüchtigten New Yorker Viertel Hell’s Kitchen erzählen.

    Kino.de Redaktion  

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