Filmhandlung und Hintergrund

Burt Lancaster holt sich als Wanderprediger 1961 den Oscar.

Staubsaugervertreter Elmer Gantry, der eine Schwäche für Bordelle und Alkohol hat, ist knapp bei Kasse. Er lernt Sharon Falconer kennen, die mit einer Zeltmission durch die Lande zieht und Glaubenserneuerung predigt. Wegen seines rhetorischen Naturtalents wird Elmer Star der Truppe, zieht die Massen in seinen Bann. Sharon verliebt sich. Eine Prostituierte verunglimpft ihn, die Menschen wenden sich ab. Die Beschuldigungen erweisen sich als falsch. Elmer kehrt zur Truppe zurück. Sharon kommt beim Brand des Zelts ums Leben. Elmer wird ihr Nachfolger.

Der scheinheilige Wanderprediger Elmer Gantry zieht durch die USA, um sich an den Geldbörsen seiner gutgläubigen Zuhörerschaft schadlos zu halten. Erst durch eine Katastrophe findet er zum echten Glauben an Gott. Paraderolle für Burt Lancaster, der für seine Leistung mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Elmer Gantry: Burt Lancaster holt sich als Wanderprediger 1961 den Oscar.

    Burt Lancaster (1913 - 1994) wurde für seine darstellerische Tour de force als prachtvoller Schwindler, begnadeter Redner und geborener (Seelen-)Verkäufer 1960 mit Oscar, Golden Globe und New Yorker Kritikerpreis gewürdigt. Oscars für Shirley Jones (die Prostituierte) und Richard Brooks‘ Drehbuch. Brooks hatte die Rechte am populären Roman (1927) von Sinclair Lewis (1885 - 1951), an den sich kein Studio traute, mit eigenem Geld erworben. Das satirische Drama um Geschäftemacherei mit dem Glauben betont die scheinheiligen Aspekte.

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