Ella - Verflixt & zauberhaft (2004)

Originaltitel: Ella Enchanted
Ella - Verflixt & zauberhaft Poster

Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Ella - Verflixt & zauberhaft: Modernisiertes Märchen frei nach "Cinderella", in dem sich das Mädchen Ella nicht nur von der bösen Stiefmutter sondern auch von einem Feenzauber befreien muss.

Fee Lucinda hat Ella Enchanted einen Zauber auferlegt, nach dem diese jeden an sie gerichteten Befehl ausführen muss. Als ihre Mutter stirbt, heiratet ihr gieriger Vater eine durchtriebene Frau mit zwei ebensolchen Töchtern. Machtlos gegen das Quartett, muss Ella Lucinda wiederfinden, damit diese den Fluch aufhebt – und Ella den Prinzen, in den sie sich verliebt hat, erobern kann.

Ella bekommt bei ihrer Geburt eine dubiose Gabe von Fee Lucinda. Sie muss immer das tun, was ihr gesagt wird. Spätestens als ihr verwitweter Vater einen Drachen von Frau mit zwei ebensolchen Töchtern heiratet, will sie diese Gabe schnell wieder loswerden. Sie macht sich auf ins Reich der Feen, um Lucinda zu finden … und erobert sogar schließlich noch das Herz des von den Stiefschwestern angehimmelten Prinzen.

Ella macht sich auf ins Reich der Feen, um ihre dubiose Gabe loswerden: Sie muss immer das tun, was ihr gesagt wird. Turbulentes Märchen, das sich frei bei “Aschenputtel” und anderen Klassikern, aber auch bei Fantasy-Kinomeilensteinen bedient.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Alles ist erlaubt in der magischen Märchenwelt von “Ella Enchanted”. Die Verfilmung des erfolgreichen Romans von Gail Carson Levine bedient sich als poppiges Potpurri hinlänglich bekannter Versatzstücke freizügig bei Vorbildern wie “Shrek”, “Harry Potter”, “Der Zauberer von Oz” und “Ritter aus Leidenschaft” und formt daraus ein kunterbuntes, unentwegt aufgeregt wuselndes Mädchenmärchen, das irgendwo zwischen “Hanni und Nanni”-Sehnsucht, Träumerei gängiger Teeniefilme und geschäftigem CGI-Budenzauber angelegt ist.

    Nicht von ungefähr besetzte Regisseur Tommy O’Haver (“Ran an die Braut”) in der Titelrolle dieses unverkennbar an “Aschenputtel” angelehnten aber ansonsten völlig freien Pop-Musicals die recht hinreißende Teenie-Identifikationsfigur Anne Hathaway, die sich vor zwei Jahren mit “Plötzlich Prinzessin!” in die Herzen ihrer Altersgenossinnen spielte. Jetzt ist der Titel ihres Durchbruchsfilms das Ziel der ebenso süßen wie unbedarften Ella, die als Baby von der Fee Lucinda mit einer Gabe belegt wurde, die sich im Teenageralter zunehmend als Fluch erweist: Ob sie will oder nicht, Ella muss jeden Befehl ausführen. Das nutzt der Film zunächst für eine nette Gags, bevor die blasierte Dame Olga als Stiefmutter in Ellas Leben tritt und auch noch deren fürchterliche Töchter Hattie und Olive mitbringt. Die schwärmen nicht nur für den attraktiven Prinzen Charmont wie Backfische für Robbie Williams, sondern machen auch noch Ellas Leben derart zur Hölle, dass sie beschließt, die verschollene Lucinda zu suchen und den Bann rückgängig zu machen. Dabei führt sie der Weg durch ein magisches Land, das man mit Hilfe etwas raffinierterer Spezialeffekte gewiss imposanter hätte gestalten können. Wenn Ella mit dem quengelnden Elfen Slannen einen guten Freund, in Prinz Charmonts Vormund Sir Edgar und dessen Schlange Heston zwei intrigante Gegenspieler und in Charmont selbst den zu erwartenden Mann fürs Leben findet, ist jedoch allemal genug geboten, so manches budgetbedingte Defizit des etwas episodischen Drehbuchs auszugleichen. Der Clou sind natürlich ein paar spritzige Muicalnummern, allen voran Anne Hathaways Interpretation des Queen-Hits “Somebody to Love”, die wie die Faust aufs Aug in die Anachronismus-Strategie der Filmemacher passt. Vor allem an “Shrek” fühlt man sich erinnert, wenn wenig märchenhafte Ausdrücke wie “cool” oder “leck mich” fallen, Ella wilder Kungfu-Kicks austeilt, ein Ritterdorf wie ein Einkaufszentrum inklusive handbetriebener Rolltreppen aussieht oder Charmont von einem Fanclub wie ein Boyband-Mitglied gefeiert wird. Damit entfernt sich Regisseur O’Haver zwar willentlich von der kultisch verehrten Vorlage, die einen entschieden romantischeren Ton anschlägt, punktet gleichzeitig aber auch mit einigen schrillen Einfällen. Nicht jeder Einfall mag ein Treffer sein, und einen einheitlichen Ton sucht man vergeblich. Jüngere Mädchen, denen “Plötzlich Prinzessin!” oder “Freaky Friday” ebenso gefallen hat wie “Harry Potter”, werden von der kecken Story dennoch angetan sein, zumal Anne Hathaway – begleitet von namhaften, aber nicht übermäßig viel beschäftigten Darstellern wie Minnie Driver, Cary Elwes, Vivica A. Fox oder Joanna Lumley – über die volle Laufzeit eine tolle Figur abgibt. ts.

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