Filmhandlung und Hintergrund

Intelligent, fesselnd und ohne Mitleid gegenüber seinen Helden präsentiert sich die Regie Jean-Luc Godards, der diese thrillerartige Liebesgeschichte mit der Hilfe jener Stilmittel erzählt, die zu seinen Markenzeichen geworden sind: ständiger Wechsel zwischen tragischen und komischen Elementen, häufiger Bruch des Erzählflusses und unterschiedlich getönte Bilder. Mit „Elf Uhr nachts“ schuf Godard seinen dritten...

Eine langweilige Party ist für Ferdinand der Anlaß, sein eingefahrenes Leben an der Seite seiner reichen Ehefrau aufzugeben und mit seiner ehemaligen Geliebten Marianne einen Neubeginn zu wagen. In ihrer Wohnung taucht jedoch eine Leiche auf, mit der sich die kriminelle Vergangenheit Mariannes zurückmeldet. Nach der Flucht durch Frankreich scheinen sie auf einer einsamen Insel im Süden Ruhe zu finden, doch sie brechen bald wieder auf und laufen ehemaligen Freunden Mariannes in die Arme. Als Ferdinand herausfindet, daß er getäuscht wurde, erschießt er Marianne und ihren angeblichen Bruder und sprengt sich anschließend selbst in die Luft.

Ein junger Mann findet in seiner Wohnung eine Leiche und nimmt diese zum Anlaß, sein Leben neu zu gestalten. Godards Spielereien mit Form und Farbe, Wort und Sinn kommen auch in diesem Werk sehr deutlich zum Vorschein. Erneut glänzt Jean-Paul Belmondo.

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Kritikerrezensionen

  • Intelligent, fesselnd und ohne Mitleid gegenüber seinen Helden präsentiert sich die Regie Jean-Luc Godards, der diese thrillerartige Liebesgeschichte mit der Hilfe jener Stilmittel erzählt, die zu seinen Markenzeichen geworden sind: ständiger Wechsel zwischen tragischen und komischen Elementen, häufiger Bruch des Erzählflusses und unterschiedlich getönte Bilder. Mit „Elf Uhr nachts“ schuf Godard seinen dritten erfolgreichen Film mit dem bewundernswert phlegmatischen Jean-Paul Belmondo in der Hauptrolle, zugleich stellt das Werk einen wichtigen Bestandteil der nouvelle vague dar.

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