Eine wie keine

  1. Ø 4.7
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Eine wie keine: Der Highschool-Übermacker Zack wettet jedes auch noch so häßlich Mädchen zur Promqueen der Schule verwandeln zu können. Teenie-Komödie von der Stange mit allem, was dazugehört.

Der Highschool-Übermacker Zack bekommt von seiner Freundin einen Laufpaß und wettet mit seinem Kumpels, er könne jedes auch noch so häßlich Mädchen zur Promqueen der Schule verwandeln. Um die Wette einzulösen, macht er sich an die ungeschickte Brillenschlange Laney heran und verliebt sich in sie, nachdem einige kleine Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt werden können.

Er, Zack, ist Spitzenbeau, Spitzenschüler und Spitzensportler an seiner High School. Sie, Laney, schulisches Gespött – unnahbar, lustfeindlich und in ihrem Outfit ein Designerunfall. Die Kontaktaufnahme zwischen den beiden geschieht durch eine perfide Wette. Zack, von der Klassen-Diva Taylor kurzfristig aus Bett und Gedanken verbannt, beschließt, seinen drohenden Imageverlust durch einen Husarenstreich zu kompensieren. Sein Plan sieht vor, die (scheinbar) unattraktive Laney mit auf den Abschlußball zu nehmen und sie zur Prom-Queen zu machen…

Zack, abservierter Liebhaber von Klassen-Diva Taylor, beschließt, das hässliche Entlein Laney aufzupeppen und sie zur Königin des Abschlussballs zu machen. Vorhersehbare Teenie-Komödie, die vor allem durch die erfahrenen Darsteller und den Alternative-Soundtrack gewinnt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • High School-Komödien sind abgestanden, vorhersehbar, absolut banal und nur darauf ausgerichtet, möglichst viele junge und schöne Mädchen in knappen Bikinis zu zeigen. Ein Klischee wie aus der Grabbelkiste, dummerweise eines, das sehr oft zutrifft. Kommt ein solcher aber mal aus Hollywood und ist eine Groß-Produktion, hat man da doch ganz gute Chancen, einen ordentlichen Film zu bekommen.

    "Eine wie keine" gehört ohne Frage zu den ordentlichen Filmen: spaßig, romantisch – zwar vorhersehbar, aber das macht nichts - mit immerhin ein bisschen Niveau und trotzdem vielen vielen hübschen Mädels, die auch mal einen knappen Bikini tragen dürfen. Dank Rachael Leigh Cook kommt der Film auch ziemlich sinnlich daher. Die Newcomerin des Jahres '99 ohne Frage und eine Darstellerin mit Zukunft. Hoffentlich. Denn die talentierten Newcomer schießen ja in den letzten drei Jahren wie Pilze aus dem Boden, muss wohl die Folge des DiCaprio-Booms sein, die alten Hasen haben anscheinend ausgedient.

    Kein Wunder, dass man in einem Film wie "Eine wie keine" in den bedeutenden Rollen lauter neue "Stars" sieht, die schon in teeniegerechten Produktionen zu sehen waren. So wie Freddie Prinze Jr. aus den "Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast"-Filmen. Oder Matthew Lillard, der berüchtigte "Scream"er. Clea Du Vall, die als einzige Darstellerin in "Faculty" positive Kritiken bekam. Oder in einer – zugegeben sehr wichtigen - Nebenrolle, eher etwas still aber schön wie immer, Oscargewinnerin Anna Paquin.

    Dem normalen Kinogänger fallen diese Gesichter alle nicht weiter auf, aber die Zielgruppe, auf die der Film zugeschnitten ist, kennt ja ihre neuen Idole. Und zu denen gehört jetzt auch die wunderbare Rachel Leigh Cook, die hier in der Rolle der Laney die Verwandlung vom hässlichen Entlein zum wunderschönen Schwan durchmacht.

    Eine wie keine" stürmte bereits in Amerika die Top Ten, bei uns dürfte das nicht anders sein, so ist er doch ein richtiger Sommer-Gute-Laune-Film, nichts was die kleinen grauen Zellen beansprucht, aber den Zuschauer durchweg bei der Stange hält. Äußerst unterhaltsam und sympathisch. Also, anschauen und relaxen in der Kühle des Kinos. Sarah Michelle Geller hat übrigens ein kurzes Cameo.

    Fazit: Ein richtig sympathischer und unterhaltsamer Gute-Laune-Film für den Sommer.
  • In Ermangelung ernstzunehmender Konkurrenz hat die gute, alte Teenagerkomödie zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt Hochkonjunktur. Hielt sich die vergangenen beiden Wochenenden die fröhlich-besinnliche Footballdramedy „Varsity Blues“ an vorderster Boxoffice-Front, konnte jetzt die herzig-formelhafte Highschool-Lovestory „She’s All That“ mit beeindruckenden 16,8 Mio. Dollar an die Spitze schnellen. Regisseur Robert Iscove darf sich für sein Debüt auf bekannte Komponenten verlassen. So stehen ihm neben einer jungen Besetzung eine bewährte Storyline – man denke an eine Verquickung aus „My Fair Lady“, „Breakfast Club“, „Clueless – Was sonst?“ und ein Hauch „Carrie“ – und ein laut plärrender Soundtrack von aktuellen Alternativ-Hits zur Verfügung.

    Ihren Ausgang nimmt diese Aschenputtel-Variante, als der Highschool-Übermacker Zack (Freddie Prinze Jr. aus „Ich weiß noch immer, was Du letzten Sommer getan hast“) von seiner eingebildet-hohlköpfigen Freundin Taylor (Jodi Lyn O’Keefe) vor allen Augen den Laufpaß bekommt. Daraufhin wettet er mit seinem Kumpel Dean (Paul Walker aus „Pleasantville“), daß er innerhalb von sechs Wochen jedes noch so unattraktive Mädchen der Schule in die Promqueen verwandeln könne. Die Wette gilt, und die Wahl fällt auf die ungeschickte Brillenschlange Laney (Newcomerin Rachel Leigh Cook aus der TV-Hitserie „Dawson’s Creek“, könnte die kleine Schwester von Winona Ryder sein), deren gehässige Mitschülerinnen ihr nur eine Empfehlung mit auf den Weg geben: Sie soll sich am besten gleich umbringen. Als Schulsuperstar Zack, dessen einziges Problem im Leben darin besteht, sich für eine von drei Elite-Unis zu entscheiden, die ihn allesamt bereits akzeptiert haben, sich an das häßliche Entlein heranmacht, ist sie mißtrauisch, läßt sich allmählich aber doch von ihm einwickeln, während das Mauerblümchen ein klassisches Makeover, komplett mit neuem Haarschnitt und tiefausgeschnittenem Outfit, erhält – ein Metamorphoseeffekt, der unspektakulär ist, da sie auch zuvor nicht allzu häßlich aussah. Wie sich leicht erahnen läßt, verliebt sich Zack in die bodenständige und bildhübsche Laney, doch bevor es zum Happy End kommen kann, muß man noch minimale Hindernisse aus dem Weg räumen.

    Für Humor sorgen in diesem allzu durchschaubaren Szenario Zacks ekelhafte Exfreundin und ihre neue Flamme Brock Hudson (Matthew Lillard), der als narzißtisches Besetzungsmitglied der MTV-Serie „The Real World“ eine herrlich bissige Parodie abliefert. Zwei kurze Fantasysequenzen verulken diese und eine weitere MTV-Produktion. Ansonsten bedient sich „She’s All That“ penibel bei den Formeln von Komödien der 80er Jahre: So wird auf sozialen Rang übertriebener Wert gelegt, und auch die Anpassung der Protagonistin von der eigenständigen Individualistin zur angepaßten Konformistin paßt ins Bild einer Jugend, die Rebellion und Fun längst hinter sich gelassen hat und einzig an Karriere interessiert scheint. Positiv bleibt Freddie Prinze Jr. in Erinnerung, der eine an sich nicht übermäßig ausgereifte Rolle mit viel Charme und einigen Facetten zu versehen weiß. ara.

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