Filmhandlung und Hintergrund

Adam Sandler läßt seinen Charme sprühen in der unterhaltsamen Liebeskomödie im 80er-Look.

Robbie Hart tritt bei Hochzeiten als Sänger auf, bei denen Julia als Bedienung arbeitet. Als Robbie von seiner Verlobten am Traualtar sitzengelassen wird und in ein tiefes Jammertal stürzt, freundet er sich mit Julia an, die mit den Vorbereitungen zu ihrer eigenen Hochzeit mit einem ekelhaften Macho-Yuppie beschäftigt ist. Erst nach diversen Verwicklungen dürfen sich die beiden in die Arme schließen.

Robbie Hart ist auf Hochzeiten ein gern gesehener Alleinunterhalter, bis ihn die eigene Braut eines Tages allein vorm Altar stehen läßt. Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, muß der junge Man nun auch noch die Vermählung seiner besten Freundin Julia mit dem widerlichen Börsenmakler Glenn verhindern. Der Grund: Robbie ist selbst Hals über Kopf das hübsche Mädchen verliebt, traut sich dies aber ihr gegenüber nicht zuzugeben. Da entschließt er sich, an Bord eines Flugzeuges, Julia einen ungewöhnlichen Heiratsantrag zu machen…

Robbie singt bei Hochzeiten. Bei seiner eigenen versetzt ihn die Freundin. Die süße Kellnerin Julia wäre sein Trost, doch die will einen Schleimer heiraten. Unterhaltsame Liebeskomödie, liebevoll im 80er-Look und Sound gehalten, das Adam Sandler und Drew Barrymore zum Traumpaar macht.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Eine Hochzeit zum Verlieben

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

4,0
1 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(1)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Eine Hochzeit zum Verlieben: Adam Sandler läßt seinen Charme sprühen in der unterhaltsamen Liebeskomödie im 80er-Look.

    Nach „Ein Mann - ein Mord“ und „Romy und Michele“ geht mit „The Wedding Singer“ die an den Kinokassen bislang aussichtsreichste Komödie an den Start, die sich in den modischen Stilverirrungen der 80er Jahre suhlt. „Saturday Night Live“-Komiker Adam Sandler, der sich bisher in überdrehten Klamotten wie „Billy Madison“ und „Happy Gilmore“ als zumeist an der Grenze des Menschen Erträglichen blödelnde Nervensäge hervortat, gelingt es, sich in der charmanten Liebeskomödie als kompetenter, romantischer Lead zu etablieren und in der Rangliste der neuen Generation von Witzbolden gleich hinter Jim Carrey einzureihen. In den USA am Valentinstag-Wochenende mit einem sensationellen Einspiel von 22,5 Mio. Dollar gestartet, scheint auch das Publikum dem neuen Adam Sandler in Scharen zuzusprechen.

    Natürlich bleibt dem Blödelbarden ausreichend Gelegenheit, seinen ausufernd albernen Humor, den seine zalhreichen alten Fans von ihm erwarten, auszuleben - bevorzugt mit dem Vortragen von inbrünstig geschmetterten Hits der nicht ganz so Rockin‘ 80’s. Da er den Sänger einer professionellen Hochzeitsband mimt, fügen sich seine musikalischen Ergüsse hier erstmals nahtlos in die leichte Komödien-Story ein, die von Sandlers langjährigem „SNL“-Kollegen Tim Herlihy im Stil einer klassischen Liebeskomödie der 30er und 40er Jahre geschrieben wurde. Auf ätzend-bösartigen Humor wurde verzichtet, stattdessen wird in spritzig-liebenswerter Manier ein herzerwärmender und zugleich augenzwinkernder Hindernislauf in Sachen Liebe serviert.

    Robbie Hart (Sandler) tritt bei Hochzeiten als Sänger auf, bei denen Julia (Drew Barrymore) als Bedienung arbeitet. Beide sind mit anderen, ihnen unwürdigen Partnern verlobt. Doch während der auf Familie fixierte Robbie gleich zu Beginn vor dem Traualtar sitzengelassen wird und daraufhin in ein tiefes Jammertal stürzt (akustisch begleitet von „Love Stinks“ von der J. Geils Band), ist Julia den Großteil des Films mit Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit mit einem extrem ekelhaften Don-Johnson-Verschnitt der „Miami Vice“-Ära beschäftigt. Doch nach diversen Verwicklungen und Umwegen können sich die klar füreinander bestimmten Liebenden in die Arme schließen.

    Regisseur Frank Coraci (inszenierte bisher nur die unerhebliche Videopremiere „Murdered Innocence“) gelingt es, eine relativ ausgewogene Balance zwischen abgedrehten und bewegenden Momenten zu halten. Der Look der Zeit mit seiner legendär geschmacklosen Mode in Pastellfarben wurde von Kostümdesignerin Mona May (leistete schon bei „Romy und Michele“ und „Clueless - Was sonst?“ beachtliches) perfekt eingefangen. Dazu schwingt Coraci gnadenlos die Popkulturreferenzen-Keule, und so tummeln sich schräge Kopien von Madonna (Christina Taylor aus „Die Brady Family“), Michael Jackson (Allen Covert) und Boy George (Alexis Arquette) auf der Leinwand. In kurzen Auftritten sind zudem Steve Buscemi, Jon Lovitz und 80er-Ikone Billy Idol höchstselbst zu sehen. Viel nostalgischer Spaß kommt auch mit dem Aufspielen von diversen Musikklassikern der Ära auf, wobei das absolute Highlight die umwerfende Version einer agilen Greisin von „Rappers Delight“ von der Sugarhill Gang ist. Sandler dürfte sich dank des vorhersehbaren Erfolges von „The Wedding Singer“ endgültig in die Riege der neuen Generation von „SNL“-geschmiedeten Stars einreihen können, gleich hinter Speerspitze Jim Carrey, der unerreicht bleibt. ara.

News und Stories

Kommentare