Eine Hochzeit zu Dritt

  1. Ø 3.5
   2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Eine Hochzeit zu Dritt: Lupenreine romantische Brit-Comedy mit einem Unterschied: Beide Protagonisten sind Mädchen.

Rachel (Piper Perabo) befindet sich gerade mit ihrem Auserwählten Heck (Matthew Goode) auf dem Weg zum Altar, als sie in die Augen von Luce (Lena Headey) schaut und auf den ersten Blick in Liebe entbrennt. Ohne sich ihrer wahren Gefühle zunächst in vollem Umfang bewusst zu sein, versucht Rachel in den folgenden Monaten, den Kontakt zu Luce zu vertiefen, in dem sie diese mit Hecks bestem Kumpel Coop (Darren Boyd) verkuppelt.

Der Brite Ol Parker serviert in seinem heiteren Kinodebüt eine romantische Dreiecksgeschichte unter gleichgeschlechtlichen Vorzeichen.

Rachel heiratet ihren Sweetheart Heck. Aber auf dem Weg zum Altar wechselt sie Blicke mit der Hochzeitsfloristin Luce, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Beide sind elektrisiert. Um sie wiederzusehen, gibt Rachel vor, Luce mit dem besten Freund ihres Mannes verkuppeln zu wollen – auch wenn Luce beim gemeinsamen Abendessen gesteht, dass sie nur auf Frauen steht. Eine Romanze erblüht.

Zuerst klingeln die Hochzeitsglocken. Alles läuft nach Plan für die bildhübsche Rachel und ihren Traummann „Heck“. Zwar steht sie etwas unsicher mit dem Herzbuben vorm Altar – aber das wird schon. Meint sie. Denn da fällt ihr Blick auf eine unbekannte, höchst attraktive junge Frau: Luce, von Beruf Floristin, geht ihr fortan nicht mehr aus dem Sinn. Nun schrillen bei Rachel die Alarmglocken, sie muss sich über ihre wahren Gefühle klar werden. Bei einem gemeinsamen Dinner gesteht Luce dann zu allem Überfluss, dass sie auf Frauen steht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Liebe auf den ersten Blick: In Ol Parkers Komödie trifft Amors Pfeil in zwei Frauenherzen und sorgt für Turbulenzen. Hetero oder lesbisch, das ist die Frage.

    Schwulenfilme gehören ganz selbstverständlich zur Filmpalette, an einer richtig unterhaltenden Komödie über lesbische Liebe fehlte es bisher. Diese Lücke füllt Ol Parker mit seinem flotten Regiedebüt. Am Anfang geht alles den üblichen Gang. Verliebt, verlobt, verheiratet. Bei der Bilderbuchhochzeit zwischen der hübschen Rachel und ihrem Traummann „Heck“ Hector entdeckt die Braut im Dunkel der Kirche eine junge Frau, von der sie kaum die Augen wenden kann. Als die dann auf der Feier noch ihren in die Bowle gerutschten Ehering (böses Omen!) schnell wieder herausfischt, weiß die frisch Getraute nicht, wie ihr geschieht – plötzliches Herzklopfen, totale Unsicherheit, diffuse Sehnsucht, das ganze Programm eben, nur nicht für den Zukünftigen. Die fremde Schönheit entpuppt sich als für die Blumenarrangements zuständige Floristin und das junge Paar lädt sie zu einem Dinner ein, um sie an einen testosterongesteuerten Freund des Hauses zu verkuppeln. Doch die Offensive läuft ins Leere, der weibliche Gast outet sich als lesbisch. Für Rachel ein Schock. Sie verdrängt ihre aufkeimenden Gefühle, die Ehe köchelt auf Sparflamme. Doch dann knistert es nicht mehr nur zwischen den Mädels, sondern die große Liebe bricht aus und nach einigen Irrungen und Wirrungen finden sich Körper und Seele.

    Mit frischem Wind geht Parker das ungewohnte Thema an, auch wenn er vor zuviel innovativem Wagemut zurückscheut, sich alle Beteiligten durch Nettigkeit und Verständnis auszeichnen und er auf mögliche Kontroversen einer lesbischen Liebe in der konservativen englischen Gesellschaft nicht weiter eingeht. Er konzentriert sich auf die gut besetzten Figuren vor pulsierender London-Kulisse: Matthew Goode („Match Point“) als privat und beruflich gestresster Gatte, Piper Perabo als charmant-süße Ehefrau und eine ausdrucksstarke Lena Headey („Brothers Grimm“), bei der trotz aller burschikosen Liebenswürdigkeit auch mal moralische Dilemma und Leid einer Außenseiterin aufblitzen. Romantiker kommen hier voll auf ihre Kosten. mk.

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