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Eine Ehe

Kinostart: 04.06.1969

Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarische Recherche als Spielfilm.

Nach sechs Jahren ist die Ehe von Heidi und Peter Graf gescheitert. Der Film geht den Ursachen nach. Peter ist als Städteplaner und Architekt gewohnt, „in großen Hoffnungsbögen“ zu denken, Heidi ist als Hausfrau unselbstständig und hat sich vor den Eltern und der Schule in die Ehe geflüchtet. Ihr Mann geht nicht auf ihre Probleme ein und praktiziert als Patriarch alte Rollenvorstellungen. Unter dem Einfluss einer modernen und emanzipierten Freundin sieht Heidi nur in der Scheidung die Möglichkeit, sich auf andere Weise selbst zu verwirklichen.

Darsteller und Crew

  • Heidi Stroh
    Heidi Stroh
  • Peter Graaf
    Peter Graaf
  • Annalenah Edberg
    Annalenah Edberg
  • Mischa Gallé
    Mischa Gallé
  • Susanne Kinelt
    Susanne Kinelt
  • Hans Rolf Strobel
    Hans Rolf Strobel
  • Heinrich Tichawsky
    Heinrich Tichawsky

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine Ehe: Dokumentarische Recherche als Spielfilm.

    Spielfilmdebüt des Teams Hans Rolf Strobel und Heinrich Tichawsky, die über hundert Kurz- und Dokumentarfilme inszenierten und versuchen, in Form einer strengen Recherche die Ehe als soziologisch-psychologisches Phänomen zu analysieren. Die Autoren wollen das Paar als exemplarisch sehen und beziehen die Umwelt in ihre nüchterne Untersuchung ein, um gesellschaftlich bedingtes Verhalten zu erklären. Achronologisch erzählt, nicht lippensynchron aufgenommen. Als Ehefrau unter Einfluss ist Heidi Stroh zu sehen, die in Edgar Reitz‘ „Mahlzeiten“ (1967) eine Ehefrau mit Power spielte.

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