Ein starkes Team: Sippenhaft

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   2005
Ein starkes Team: Sippenhaft Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein starkes Team: Sippenhaft: Ein Erpresser vergiftet Lebensmittel einer Feinkostfirma, mit tödlichem Erfolg...

Ein Feinkostbetrieb wird erpresst; eine Kundin ist bereits an vergiftetem Joghurt gestorben. Die Analyse der Briefe ergibt: Der Täter muss ein Mitarbeiter sein. Als einer der beiden Brüder, die das Unternehmen leiten, stirbt, fällt der Verdacht auf einen früheren Hausmeister: Seine Frau war in den Toten verliebt. Der Mann ist zwar geständig, doch kein Mörder: Ein anderer hat die Tat vollendet. Irgendjemand scheint eine alte Rechnung mit der Familie zu begleichen.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Man ahnt es früh: Hier geht es zwar um Mord, doch der Film ist eher Familiendrama als Krimi.

    Nach außen repräsentieren die Bosbachs geordnetes Großbürgertum: Der Feinkostbetrieb, einst vom Großvater gegründet, läuft gut, die Kinder sind wohl geraten. Der älteste (Stefan Kurt) ist in Vaters Fußstapfen getreten und leitet das Unternehmen mit Unterstützung seiner rechten Hand: Prokurist Phillip (Uwe Bohm), ein Freund der Bosbach-Brüder von Kindesbeinen an, hat der Familie viel zu verdanken. Erst bei näherem Hinsehen zeigt die Fassade feine Risse, die sich prompt vertiefen, als der Betrieb unter Druck gerät: Ein Erpresser hat Zyanid in ein Joghurt gespritzt, eine Kundin ist gestorben. Die Analyse seiner Briefe ergibt: Der Täter muss Mitarbeiter der Firma sein. Als dann auch noch einer der Bosbach-Brüder stirbt, fällt der Verdacht auf einen früheren Hausmeister: Seine Frau war in den Toten verliebt und hatte ihren Mann verlassen. Der ist zwar tatsächlich geständig, doch kein Mörder: Nach einem Handgemenge hat ein anderer die Tat vollendet. Irgendjemand scheint eine alte Rechnung mit der Familie zu begleichen.

    Dank der prominenten Gastdarsteller werden versierte Krimifreunde zu Recht vermuten, dass es neben dem Hausmeister noch einen anderen Verdächtigen geben muss. Nicht zuletzt aufgrund der konsequenten Ausrichtung als Familiendrama hält sich die Spannung des Falls (Buch: Eva und Volker A. Zahn) dennoch in Grenzen, zumal Regisseur Johannes Grieser den Film relativ undramatisch inszeniert. Doch auch die zweite, nicht minder wichtige Ebene ist gemessen am Standard der Reihe etwas enttäuschend: Macht gerade die Chemie zwischen Maja Maranow und Florian Maertens einen Großteil des Charmes der Reihe aus, so wirken viele gemeinsame Szenen des diesmal gar nicht so starken Teams seltsam kraftlos. Das gilt erst recht für die Auftritte von Jaecki Schwarz als verkrachter Ex-Kollege Sputnik, dessen munterer Rollentausch sonst ein Garant für Kurzweiligkeit ist; diesmal sind die Zwischenspiele ähnlich erfolgreich wie Sputniks Desaster als Reiseveranstalter. tpg.

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