Filmhandlung und Hintergrund

Die sympathisch altmodisch erzählte Romanze mit Anica Dobra und Pasquale Aleardi zeigt wieder mal, dass es mit der Liebe gar nicht so einfach ist.

Krankenschwester Klara verbringt mit ihrem Freund einige Tage in Paris, doch das romantische Wochenende endet mit der Trennung. Kurz drauf begegnet sie dem steifen, aber attraktiven Philippe, Erbe einer schwerreichen Uhrendynastie. Er mag ihre direkte Art und engagiert sie als Pflegerin für seine kürzlich operierte Mutter. Die Dame hat bislang jede Helferin weggeekelt. An Klara beißt sie sich jedoch die Zähne aus. Auch Philippe ist angetan von der Deutschen; aber leider verlobt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Sommer in Paris: Die sympathisch altmodisch erzählte Romanze mit Anica Dobra und Pasquale Aleardi zeigt wieder mal, dass es mit der Liebe gar nicht so einfach ist.

    Nach Paris, der Liebe wegen: aber gern! Dummerweise endet das romantische Wochenende von Krankenschwester Klara (Anica Dobra) und ihrem ehrgeizigen Kardiologen Jörg (Kai Scheve) mit der Trennung.

    Erst missversteht sie einen geschenkten Ring als Heiratsantrag, dann eröffnet er ihr, dass ihn die Karriere aus dem beschaulichen Heidelberg nach Berlin befördert. Warum Klara ihm Hals über den Kopf den Laufpass gibt, obwohl sie eben noch im siebten Himmel schwebte, versteht man nicht ganz, aber kurz drauf bahnt sich schon die nächste Romanze an, als sie in einer Boutique dem etwas steifen, aber durchaus attraktiven Philippe (Pasquale Aleardi) begegnet. Dem gefällt die direkte Art der hübschen Deutschen, also engagiert er sie vom Fleck weg als Pflegerin für seine kürzlich operierte Mutter (Nicole Heesters). Die Dame hat Haare auf den Zähnen und bislang jede Helferin weggeekelt.

    Natürlich kommt es, wie es kommen muss; dass Philippe, Erbe einer schwerreichen Uhrendynastie, eine Verlobte (Liane Forestieri) hat, ist nur vorübergehend hinderlich. Mindestens genauso schön wie die sich eher schüchtern entwickelnde Liebschaft sind die Duelle zwischen der ebenso selbstbewussten wie klugen Krankenschwester und der verbitterten Mutter, die dank Klara alsbald wieder Freude am Leben hat. Gäbe es sonst keinen Grund, diesen Film zu empfehlen, so wäre er schon allein wegen Nicole Heesters sehenswert. Die Handlung mag ja nicht weltbewegend sein, aber gerade bei den Dialogen zeigt sich die ganze Klasse von Stefan Cantz und Jan Hinter, den Väter der beiden „Tatort“-Ermittler aus Münster. Aber auch die Figuren haben weitaus mehr Tiefe als in den romantischen Komödien von der Stange. Sehr schön entworfen und umgesetzt sind gerade die Nebenrollen, allen voran das Personal von Familie Clement. Das gilt besonders für Georg Tryphon, dem in der Rolle des Chauffeurs, der nie was sagt und bloß die Befehle wiederholt, eine liebevoll gestaltete Miniatur gelingt (Regie: Jorgo Papavassiliou).

    All das aber wird umrahmt von einer sympathisch altmodisch erzählten Geschichte, in der am Ende nicht nur das offenkundige Liebespaar sanft zu seinem Glück gezwungen wird, sondern auch über Jahrzehnte hinweg bewahrte Gefühle endlich ihre Erfüllung finden. tpg.

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