Filmhandlung und Hintergrund

Nicht nur für Akrophobiker aufregender Thriller über einen Mann, der hoch oben an der Fassade eines Hotels mit einem Sprung in die Tiefe droht, aber keine Selbstmordpläne verfolgt.

Als Lydia Mercer, Spezialistin für Suizidspringer, in ein Zimmer in den obersten Etagen eines New Yorker Hotelturms gerufen wird, steht sie vor einem Rätsel. Die Identität des Mannes, der außen an einem Mauervorsprung mit seinem Sprung in die Tiefe droht, kennt sie genauso wenig wie die Motive, die ihn zu einer Verzweiflungstat zu treiben scheinen. Noch ahnt Lydia nicht, dass es sich bei dem Unbekannten um einen Ex-Cop handelt, der nicht ohne Hintergedanken der Zuschauermenge ein großes Spektakel bietet.

Ein Mann droht hoch oben an der Fassade eines New Yorker Hotels mit einem Sprung in die Tiefe, verfolgt aber keine Selbstmordpläne. Hochkarätig besetzter Thriller, der sich lange Zeit nicht in die Karten schauen lässt - um dann überzeugend seine Trümpfe auszuspielen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Schön strukturierter, aber etwas vorhersehbarer Film, der dennoch dank des guten Ensembles für einen unterhaltsamen Abend gut ist.
    2. Ein riskanter Plan: Nicht nur für Akrophobiker aufregender Thriller über einen Mann, der hoch oben an der Fassade eines Hotels mit einem Sprung in die Tiefe droht, aber keine Selbstmordpläne verfolgt.

      Rache über den Dächern Manhattans: Ein Cop übt Vergeltung mit einer verwegenen Diamantenjagd.

      Unten auf der Straße stauen sich Sensationslustige, oben in Schwindel erregender Höhe balanciert ein Mann auf dem Fenstersims eines Hotels. Die Leute wollen etwas sehen, rufen er solle springen. Aber genau das tut Nick Cassidy nicht. Er verlangt von der Polizei ein Gespräch mit der bekannten Psychologin Lydia Anderson (Elizabeth Banks). Die Karriere des einst erfolgreichen Cops nahm ein abruptes Ende, er soll den 30 Mio. Dollar schweren Diamanten des skrupellosen Geschäftsmannes David Englander (Ed Harris) gestohlen haben. Wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, kam er hinter Gitter und jetzt durch einen cleveren Trick wieder frei. Er will Gerechtigkeit. Während er die Psychologin hinhält, dirigiert er über ein kleines Head-Set den Raub eben dieses Diamanten, der sicher im Safe von Englander verwahrt ist. Der soll nicht ungeschoren davon kommen, und Nick braucht das Juwel als Beweis für seine Unschuld. Sein Bruder und dessen Freundin kommen dem glitzernden Objekt der Begierde auf unmöglichsten Wegen näher und näher, eine atemlose Aktion mit 1000 Volt-Spannung. Jede Sekunde zählt, aber die Zeit läuft bei der Jagd nach dem Diamanten unerbittlich. Denn die Spezialeinheit rückt an, um den scheinbar Lebensmüden vom Hochhaus zu holen, und ein paar Ex-Kollegen mit unsauberer Weste wollen ihm auch an den Kragen. Der Plan ist mehr als riskant … Wie dieser Ritt auf Messers Schneide gelingt, wird bei Regisseur Asger Leth zum absoluten Thriller und Adrenalinrausch. Das Taktierspiel über den Dächern Manhattans zwischen Sam Worthington („Avatar - Aufbruch nach Pandora“) und Elizabeth Banks muss man gesehen haben. New York aus der Vogelperspektive, das ist doch mal was anderes.
      1. „Ein riskanter Plan“ ist das Spielfilmdebüt von Asger Leth. Für seinen fiktionalen Erstling greift Leth auf einen Grundplot zurück, der sich bereits mannigfaltig bewährt hat: Ein Mann wird für ein Verbrechen verurteilt, dass er nicht begangen hat, bricht aus dem Gefängnis aus und versucht um jeden Preis seine Unschuld zu beweisen. Nicht zu vergessen der Ermittler, der ihm auf den Fersen ist, aber eigentlich genug mit seinem eigenen Trauma zu kämpfen hat. Allerdings geht es hier mal nicht um Mord, sondern zumindest vordergründig um den Diebstahl eines sündhaft teuren Diamanten. Und absolut ungewöhnlich ist, dass Leth seinen Protagonisten für etwa drei Viertel des Films auf ein Fenstersims stellt und somit die eigentliche Action der ersten Nebenrolle – Jamie Bell – zufällt.

        Auf diese Weise stiehlt Jamie Bell Sam Worthington absolut die Show. Obwohl dieser eigentlich solide Arbeit abliefert, trotzdem ist sein Part schlicht und ergreifend der undankbarere und Jamie Bell grundsätzlich einfach der bessere Schauspieler. Aus dem vielversprechenden Billy Elliot von einst ist ein begabter Schauspieler geworden, der über eine enorme physische Leinwandpräsenz verfügt. Auch die anderen Nebenrollen sind hervorragend besetzt: Ed Harris als Fiesling und Keira Sedgwick als schlagezeilengeile Reporterin.

        Schön zu sehen ist, wie Leth die Spannung hält und erst langsam ein Puzzleteil nach dem anderen offenbart. Wir erfahren erst nach und nach, warum Nick auf dem Fenstersims steht, warum er ausgerechnet nach Lydia Anderson verlangt und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass er für den Diamantendiebstahl verantwortlich gemacht wird. Also keine Spur von Suspense in diesem Thriller. Stattdessen ist er gespickt mit einer Prise Medien- sowie Gesellschaftskritik: Das Verhalten der Menschenmenge und der Medien sind in Nicks Plan wohl einkalkuliert, um vom eigentlichen Geschehen abzulenken. Zuerst feuert die Menge Nick an, er solle springen. Doch kaum wirft er Geldscheine vom Fenstersims, wird er zu ihrem Liebling, was ihn natürlich umso interessanter für sämtliche Fernsehteams macht.

        Fazit: Regisseur Asger Leth versteht es, in seinem Spielfilmdebüt thrillergerecht die Spannung zu halten. Sehenswert ist dieser Film aber in erster Linie wegen Jamie Bell, dem es hier einmal mehr gelingt, den eigentlichen Hauptdarsteller an die Wand zu spielen.

      News und Stories

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