Filmhandlung und Hintergrund

Neues ZDF-Format: In eine interaktive Live-Show eingebetteter Krimi, bei dem auf die Zuschauer nach erfolgreicher Detektivarbeit Geldgewinne oder sogar eine kleine TV-Rolle warten.

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Kritikerrezensionen

  • Ein mörderisches Spiel: Neues ZDF-Format: In eine interaktive Live-Show eingebetteter Krimi, bei dem auf die Zuschauer nach erfolgreicher Detektivarbeit Geldgewinne oder sogar eine kleine TV-Rolle warten.

    Die meisten Krimis leben nicht zuletzt davon, dass man auch als Zuschauer den Mörder sucht. Das ZDF fordert nun alle Couch-Kommissare ausdrücklich zum Mitraten auf: Wie weiland Hercule Poirot soll das Publikum seine kleinen grauen Zellen auf Trab bringen und nach dem Mörder fahnden. Die Idee zum „Mörderischen Spiel“ ist nicht schlecht: Ein Film von normaler Krimi-Länge wird gewissermaßen in vier Akten gezeigt. Teil eins endet erwartungsgemäß mit dem Mord: Auf einem mondänen Landsitz soll Hochzeit gefeiert werden. Braut und Bräutigam begrüßen ihre Gäste, wobei eine Ex-Verlobte des jungen Mannes durch eine eifersüchtige Szene auffällt. Kurz darauf fällt ein Schuss; der Bräutigam schwimmt tot im Schwimmbecken. Im Zentrum der Geschichte stehen ein ehemaliger Juwelendieb (Oliver Korittke) und seine Frau (Tanja Wedhorn), die als Täter nicht in Frage kommen und quasi die Ermittlungen übernehmen. Alle anderen Gäste aber sind hochgradig verdächtig.

    Nach den ersten beiden Teilen des Films konnten die Zuschauer telefonisch, per E-Mail oder per SMS vermeintlich einfache Fragen beantworten, die mit dem eigentlichen Mordfall nur am Rande zu tun hatten. Da es sich um Details handelte (zum Beispiel die Farbe des Kostüms der Ex-Verlobten), musste man schon genau hinschauen. War die Antwort richtig, wurde zur Belohnung einer der insgesamt sieben Verdächtigen gestrichen. Auch bei falschen Antworten nahm man jedoch am Gewinnspiel teil. Unter allen Mitspielern wurden vierzig mal 1.000 Euro verteilt, der Gewinner der Mördersuche wurde mit 20.000 Euro belohnt. Durch die Sendung führten Bodo H. Hauser und Monica Lierhaus. Detektive im Studio waren Maria Furtwängler, Andrea L’Arronge und Sky du Mont.

    Der Krimi selbst konnte übrigens durch die Rahmenhandlung nur gewinnen: Er ist zwar namhaft besetzt (unter anderem mit Sonja Kirchberger, Wolf Roth, Bernd Herzsprung), aber auch ziemlich vorhersehbar und mitunter etwas hölzern inszeniert. Damit kein Spielverderber wie weiland beim Straßenfeger „Das Halstuch“ den Mörder schon vorher verraten konnte, hat das ZDF verschiedene Versionen des Schlussaktes drehen lassen; erst unmittelbar vor der Sendung wurde entschieden, welche Fassung ausgestrahlt wurde. tpg.

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