Filmhandlung und Hintergrund

Das Geisel-Drama von Gladbeck diente als Vorbild für den Fernsehfilm von Bernd Schadewald.

Ein Raubüberfall auf eine Sparkasse in der Hamburger Peripherie weitet sich zum Medienspektakel aus. Die Bankräuber Hans Georg Pauler und Ulrich Raffcyk haben die Bankangestellten Anna Klages und Kirstin Bauer als Geiseln genommen und nutzen das große Interesse der Medien und der Öffentlichkeit, um ihre Forderungen durchzusetzen. Mit einer halben Million Mark Beute im Gepäck erpressen sie ein schnelles Fluchtauto und setzen sich samt ihren Geiseln ab. Die Fahrt geht nach Münster, wo Raffcyks Bruder lebt. Die sensationshungrige Reporter-Meute ist den Gangstern immer auf den Fersen. Pauler und Raffcyk beginnen ein perfides Spiel mit den Medien.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein großes Ding: Das Geisel-Drama von Gladbeck diente als Vorbild für den Fernsehfilm von Bernd Schadewald.

    1988 sorgte das Geiseldrama von Gladbeck für Aufsehen und entfachte eine öffentliche Diskussion um die Verantwortung der Medien und die Fehler der Polizei. Zwei Geiseln und ein Polizist mussten damals für eine beispiellose Pannenserie mit dem Leben bezahlen. Grimme-Preisträger Bernd Schadewald nahm die Ereignisse zum Anlass für den zweiteiligen Fernsehfilm aus dem Jahr 1999. Entstanden ist ein jederzeit packendes Thriller-Drama, das sich eng an die Tatsachen hält und dessen Intensität man sich nur schwer entziehen kann. Der Film ist hochkarätig besetzt mit Richy Müller und Jürgen Vogel als Bankräuber sowie Katja Flint und Fiona Coors als deren Geiseln.

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