Edgar Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Edgar: Märchenhafte, in Saarbrücken ausgezeichnete Tragikomödie um einen ungewöhnlichen Menschen.

Edgar ist Mitte 20 und arbeitsloser Metzger. Dafür hat er jetzt viel Zeit für seine geliebte Ratte. Er mag Schokolade, seine Oma und den kleinen Muck – und den meint er auf der Straße zu sehen. Doch entpuppt er sich als Anna, eine junge Frau, die als Mohr verkleidet Reklame für eine Schokoladenfirma läuft: Der Beginn einer einzigartigen Freundschaft.

Edgar ist Mitte zwanzig und lebt wie ein Kleinkind. Nur seine Oma läßt sich auf seine Sichtweise der Welt ein. Als er seinen Job in einer Fleischerei verliert, kann sich der zurückgebliebene junge Mann ganz auf seine Traumwelt konzentrieren. Doch dann stirbt die humorvolle alte Dame und Edgar beginnt eine Arbeit in einer Müllsortieranlage. Dort wird er von seinen Kollegen gehänselt und jäh aus seiner Märchenwelt gerissen. Dann lernt er Anne, eine junge Frau, die als Mohr verkleidet in einem Kaufhaus Schokolade verteilt, kennen. Die beiden unterschiedlichen Menschen freunden sich an.

Edgar ist Mitte zwanzig, im Geiste allerdings noch ein Fünfjähriger. Er liebt seine Ratte, den kleinen Muck und seine Oma. Als er seinen Job bei einem Metzger verliert und seine Oma stirbt, wird der Außenseiter mit der kalten Realität konfrontiert. Doch dann lernt er Anne kennen, die zusammen mit ihm in seine kindliche Welt taucht. Künstlerisch ambitionierte Tragikomödie.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Märchenhafte Tragikomödie und Porträt eines ungewöhnlichen Menschen in einer Welt, die vom Glanz der Werbung und vom Konsum bestimmt ist. Die einfühlsame Darstellung des naiven Außenseiters Edgar überzeugte die Jury des Saarbrückener Filmfestivals 1997 und bescherte Hauptdarsteller Lars Rudolph den Max-Ophüls-Preis.

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