Düstere Legenden 2

  1. Ø 3
   2000
Düstere Legenden 2 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Düstere Legenden 2: Fortsetzung des Horrorhits von 1998, in dem diesmal ein mysteriöser Killer seine Runden in einer angesehenen Filmschule zieht.

Inspiriert von der Geschichte eines Serienmörders, der seine Opfer nach dem Vorbild sogenannter urbaner Legenden tötete, will die Filmstudentin Amy einen Thriller drehen. Doch die Produktion steht unter einem schlechten Stern: Ein Filmstudent nach dem anderen verschwindet unter mysteriösen Umständen. Amy ahnt, dass ein realer Killer die Runde macht und es auch auf sie abgesehen hat.

An der Orson-Welles-Filmhochschule herrscht Hochstimmung, steht doch der Wettbewerb um den Alfred-Hitchcock-Preis bevor, dessen Gewinner nicht nur 15.000 Dollar, sondern obendrein einen Dreh in Hollywood ergattert. Schon kurz nach Beginn des Wettbewerbes häufen sich mysteriöse Todesfälle, von denen insbesondere das Set der Filmstudentin Amy Mayfield betroffen ist. Als Amy, ihrerseits Erbin einer traditionsreichen Filmdynastie, auf eigene Faust den Täter zu ermitteln trachtet, ist sie erfolgreicher, als ihr lieb sein kann.

Inspiriert von der Geschichte eines Serienmörders will die Filmstudentin Amy einen Thriller drehen. Es kommt zu mysteriösen Todesfällen am Set. Kein allzu weiter Wurf.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Der Bombenerfolg der kruden Horrorparodie „Scary Movie“ wirkte im US-Kinosommer wie der allerletzte Sargnagel für den Teenhorrorboom. Jetzt schien wirklich alles zum Thema gesagt. Bereits der erste Teil der „Düsteren Legenden“ hinkte nach „Scream“ und „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ einem verebbenden Trend hinterher, und konnte dennoch einen mehr als überzeugenden Erfolg verbuchen. In altbewährter Genretradition wird jetzt mit einem Sequel aufgewartet, mit dem man, aller inhaltlichen Unebenheiten zum Trotz, einen ähnlich hohen Unterhaltungswert wie beim Original erzielt – vor allem ein Verdienst des Regiedebütanten John Ottman, der mehr aus dem Drehbuch herausholt, als es verdient hätte.

    Dabei lässt die enttäuschend vorhersehbare Anfangssequenz, die ein blutiges Massaker an Bord eines Flugzeugs thematisiert, die sich als Projekt von Studenten einer angesehenen Filmschule herausstellt, wenig Gutes hoffen. Doch Ottnman, bekannt als Komponist und Cutter (!) von Bryan Singer, hat das Ruder schnell fester im Griff: Als Protagonistin kristallisiert sich die unscheinbare Amy (Jody-Foster-Lookalike Jennifer Morrison) heraus, die von Sicherheitsbeamtin Reese (Loretta Devine, einziges Überbleibsel aus dem Original) die Idee für ihre Filmarbeit geliefert bekommt: ein Killer, der nach dem Vorbild urbaner Legenden tötet. Offensichtlich vom dritten Teil der „Scream“-Reihe inspiriert, wird das Film-im-Film-Prinzip benutzt, möglichst viele Referenzen ans Filmgeschäft und Verweise auf Genrevorbilder von Hitchcock bis Argento unterzubringen. Wie erwartet, wird ein mörderisches Whodunnit-Karussell in Bewegung gebracht, bei dem ein Schüler nach dem anderen in Slashermanier – weitgehend ohne Berufung auf die titelgebenden Schauermärchen. Das erste Opfer wird zunächst ihrer Niere und anschließend ihres Kopfes beraubt. Anschließend gerät die untalentierte Sandra (Jessica Cauffiel) unters Messer des Killers, der sich diesmal nicht hinter einem Parka, sondern einer schwarzen Gummirobe und einer Fechtmaske versteckt. Das Filmgenie Travis (Matthew Davis, in Kürze in „Tigerland“, in einer Doppelrolle – er spielt seinen Zwillingsbruder) verübt vermeintlich Selbstmord, und wird als Verdächtiger ins Spiel gebracht, ebenso wie das ehrgeizige Hollywood-Kid Graham (Joseph Lawrence) und eine Reihe von weiteren Schülern. Die Morde ereignen sich an so bewährten Gruselplätzen wie einer Geisterbahn und einem Glockenturm, und der große Showdown findet auf dem Set eines Friedhofs statt.

    So weit, so unoriginell. Lichtblick in dem Szenario, dessen Schlussgag ein pfiffiger Verweis auf das Ende von „Die üblichen Verdächtigen“ ist, ist Ottmans Bemühen, sich bei der Inszenierung nicht vom Niveau des Skripts abzuheben. Da im Mittelpunkt der Aktivitäten an besagter Filmschule, in der offensichtlich nur Horrorfilme gedreht werden, der zu vergebene Alfred Hitchcock Award steht, hat er sich auch den Altmeister als Vorbild genommen. Die Ergebnisse mögen nicht so virtuos sein wie bei Robert Zemeckis‘ Verbeugung „Schatten der Wahrheit“, aber seine Heldin etabliert er sehr solide als klassichen, isolierten und von allen belächelten Hitchcock-Heroen, der auf sich allein gestellt ist. Ein paar visuelle Highlights gelingen ihm ebenfalls, so dass „Düstere Legenden 2“ durchaus seine Reize hat, die das jugendliche Publikum zu schätzen wissen wird. ara.

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