Filmhandlung und Hintergrund

„You will Believe“, verspricht der Werbeslogan des 58 Mio. Dollar teuren Fantasy/Ritter-Abenteuers von „Dragon - Die Bruce Lee Story“-Regisseur Rob Cohen. Woran genau man denn nun glauben soll, wird wohlweislich offengelassen, doch fest steht, daß der gigantische, exzellent computergenerierte Drache die unbestrittene Hauptattraktion der mittelalterlichen Moralfabel ist. Kein Wunder: Das sprechende Schuppentier wurde...

10. Jahrhundert: Der schwerverletzte Prinz Einon, ein Schüler des heldenhaften Ritters Bowen, wird von einem Drachen gerettet. Als er sich danach zum Despot entwickelt, glaubt Bowen, daß der Lindwurm seinen Schützling verhext hat. Zornentbrannt entschließt er sich, alle Drachen des Königreichs zu töten. Draco, der letzte seiner Art, erweist sich jedoch als ebenbürtiger Gegner und die beiden werden Freunde. Bowen entdeckt, daß dieser Einon seinerzeit zwar gerettet, aber nicht vergiftet hat. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen den bösen König auf.

Heruntergekommener Rittersmann, der sich aufs Drachentöten spezialisiert hat, schließt ausgerechnet mit dem letzten noch lebenden Drachen einen Pakt fürs Leben und hilft unterdrückten Bauersleuten beim Freiheitskampf. Witziges Fantasyspektakel mit tollen Special Effects.

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Kritikerrezensionen

  • „You will Believe“, verspricht der Werbeslogan des 58 Mio. Dollar teuren Fantasy/Ritter-Abenteuers von „Dragon - Die Bruce Lee Story“-Regisseur Rob Cohen. Woran genau man denn nun glauben soll, wird wohlweislich offengelassen, doch fest steht, daß der gigantische, exzellent computergenerierte Drache die unbestrittene Hauptattraktion der mittelalterlichen Moralfabel ist. Kein Wunder: Das sprechende Schuppentier wurde mit Stimme und Mimik von Sympathie-Superstar Sean Connery versehen.

    Produzentin Raffaella De Laurentiis optionierte die Rechte an der sagen-haften Story bereits vor sieben Jahren. Nach der ungewöhnlich langen Entwicklungsperiode fanden die von zahlreichen Hindernissen heimgesuchten Dreharbeiten ausschließlich in Slowenienn statt, einem Land, das nicht gerade für seine Filmcrew-freundliche Infrastruktur bekannt ist. Hauptdarsteller Dennis Quaid war vor die schauspielerische Herausforderung gestellt, die Szenen mit seinem schuppengepanzerten Partner Draco alleine bestreiten zu müssen, da dieser ja erst später von den Spezialisten der Branchenführer ILM mit einem Kostenaufwand von 22 Mio. Dollar eingefügt wurde. Drehbuchautor Charles Edward Pogue spinnt um den letzten Drachen der Erde und seinen erbitterten Häscher, der zu seinem treuesten Verbündeten wird, eine facettenreiche Geschichte um Ritterlichkeit und Tapferkeit, der Rachsucht und Grausamkeit gegenüberstehen, und die schließlich in spiritueller Erlösung ihren Ausgang findet. Dabei greift Pogue auf etliche bekannte Ideenressourcen zurück: die prägnantesten Anleihen reichen von der König-Arthur-Legende über die Nibelungen bis hin zu „Robin Hood“. Mit dem rustikalen Produktionsdesign und den recht simplen, doch effektiven Kostümen wurde ein entsprechendes Flair für die im zehnten Jahrhundert angesiedelte Heldenmär kreiert, das zudem mit majestätistischen Breitwand-Landschaftsaufnahmen heraufbeschworen wird.

    Bowen (Quaid schlägt sich wacker als zweite Geige) war einst ein rechtschaffener Ritter, bis sein junger König Einon (David Thewlis aus „Naked“ gibt ein exquisites Ekel ab) sich nach einer Transplantation einer Drachenherzhälfte zum Tyrannen entwickelt. Desillusioniert zieht Bowen fortan als furchtloser Drachentöter über die Lande - bis er schließlich dem letzten Untier gegenübersteht. Das unterbreitet ihm den Vorschlag, von nun an gemeinsame Sache zu machen. Gemeinsam kämpfen sie, unterstützt von Mönch Gilbert (Pete Postlethwaite sorgt für amüsante Auflockerung), der rebellischen Bauerntochter Kara (Dina Meyer) und nicht zuletzt der Königmutter (Julie Christie glänzt nach neunjähriger Leinwandabwesenheit), für die Befreiung der unterjochten Untertanen von der Tyrannei Einons.

    Funken sprühen, sobald der charmant-liebenswerte Draco die Geschehnisse dominiert und mit Quaid ein formidabel-freundschaftliches Team bildet. Doch in den Auftrittspausen des feuerspeienden Fabelwesens werden dramaturgische Mängel deutlich. Ein Manko, das die Zuschauer in Anbetracht der so imposanten und zugleich charismatischen Fantasy-Kreatur sicherlich geflissentlich übersehen werden. ara.

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