Donna Leon: Nobiltà

Filmhandlung und Hintergrund

Joachim Króls letzter Auftritt als Commissario: Brunetti steckt seine Nase mal wieder tiefer in die Geheimnisse eines angesehenen venezianischen Familien-Clans als seinem Chef lieb ist...

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  • Donna Leon: Nobiltà: Joachim Króls letzter Auftritt als Commissario: Brunetti steckt seine Nase mal wieder tiefer in die Geheimnisse eines angesehenen venezianischen Familien-Clans als seinem Chef lieb ist...

    Ist es tatsächlich ein wenig Wehmut, was da mitunter aus Joachim Króls Augen blitzt? „Nobiltà“ ist sein letzter Auftritt als Commissario Brunetti; beim nächsten Mal wird Uwe Kockisch in Venedig Mörder jagen. Sein Abschiedsfall führt den kleinen Mann mit dem großen Sinn für Gerechtigkeit in die Welt der uralten venezianischen Aristokratie: Auf einem Acker wird ein Skelett gefunden. Es entpuppt sich als die sterblichen Überreste eines adeligen jungen Mannes, der zwei Jahre zuvor entführt worden war und dann spurlos verschwunden ist. Gegen den Willen seines Vorgesetzten (Michael Degen) will Brunetti die Akte nochmals öffnen, zumal die Obduktion einige mysteriöse Details offenbart: Der Tote, ein fanatischer Nichtraucher, hat die toxikologischen Werte eines siebzigjährigen Kettenrauchers; übereinstimmend sagen seine Freunde aus, er habe kurz vor seiner Entführung sterbenselend ausgesehen. Rasch schöpft Brunetti den Verdacht, dass hinter der prachtvollen Fassade des Adelssitzes nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Warum hat die Familie zum Beispiel kein Lösegeld bezahlt? Die Polizei hatte dies zwar untersagt, doch mit Hilfe von Freunden wäre es ohne weiteres möglich gewesen.

    Gemeinsam mit „In Sachen Signora Brunetti“ ist „Nobiltà“ im Doppelpack produziert worden; die Inszenierung besorgte Sigi Rothemund (die Adaption der Romane von Donna Leon besorgten Kathrin Richter und Ralf Hertwig). Daher gilt für beide Filme die gleiche Kritik: Trotz einer formidablen Besetzung, trotz erlesener, prachtvoll fotografierter Schauplätze und trotz einer guten Geschichte wirkt auch „Nobiltà“ ein wenig künstlich. Rothemund führt seine Darsteller ungewohnt spürbar; Blicke zum Beispiel oder kleine Gesten sind so unübersehbar in Szene gesetzt, dass sie fast wieder aufdringlich anmuten.

    Der stille Krimi entschädigt dafür mit wundervollen Bildern von Venedig und ausgezeichneten Schauspielern, allen voran Barbara Auer als ebenso schöne wie kluge und resolute Gattin des Commissarios, Peter Weck und Nicole Heesters als Eltern des Opfers, Peter Fitz als Brunettis Schwiegervater und natürlich Annett Renneberg als entzückende Assistentin von Brunettis Chef. tpg.

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