Filmhandlung und Hintergrund

Sentimentales und spannendes Indianer-Drama, das durch veritable Schauspielleistungen überzeugt.

Ein tougher Kopfgeldjäger und eine trocken-sachlichen Anthropologin begeben sich auf die Suche nach dem angeblich ausgestorbenen Indianerstamm der Dogmen. Als sie schon fast wieder umkehren wollen, werden sie von einer Gruppe furchteinflößender Krieger umzingelt. Die anfängliche Feindschaft, schlägt schnell in hilfsbereite Freundschaft um. Doch der, vom Fortschritt unverdorbenen Idealgesellschaft im paradiesischen Idyll, droht in Gestalt von Lewis‘ verbittertem Ex- Schwiegervater Sheriff Deagan Gefahr.

Auf der Suche nach einem Trio flüchtiger Knackis stößt der moderne Kopfgeldjäger Lewis Gates in einer angeblich unbewohnten Gegend der Rocky Mountains auf Spuren von Indianern, die wie vor hundert Jahren zu leben scheinen. Mit Hilfe einer befreundeten Anthropologin kommt er dem Geheimnis auf die Spur und stößt auf die „Dog Men“, eine Gruppe von Cheyenne-Elitekriegern, die sich nach einem Massaker im 19. Jahrhundert erfolgreich weiteren Missionierungsversuchen des weißen Mannes zu entziehen wußten.

Tougher Kopfgeldjäger und Anthropologin sind auf der Suche nach einem angeblich ausgestorbenen Ureinwohner-Stamm. Als die „Dogmen“ auftauchen wird aus Feindschaft schnell Freundschaft. An „Der mit dem Wolf tanzt“ angelehntes Indianerdrama.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dogman: Sentimentales und spannendes Indianer-Drama, das durch veritable Schauspielleistungen überzeugt.

    Die „Dogmen“ waren eine Art Kamikaze-Elitetruppe der Cheyenne-Indianer, die der moderne Western „Last of the Dogmen“ als eine verlorene Zivilisation in der idyllischen Isolation von Monatanas Bergwelt noch wie vor über 100 Jahren existieren läßt. Inszeniert und geschrieben wurde das unverkennbar an Kevin Costners Indianer-Epos „Der mit dem Wolf tanzt“ erinnernde, sentimentale Drama von Tab Murphy, der sein Regiedebüt etwas langatmig aufbaut und die indianischen Protagonisten bei aller Detailverliebtheit der Kostüme und Sets nur sehr oberflächlich charakterisiert. Die beiden Hauptpersonen sind Tom Berenger als ausgebrannter, verwitweter Kopfgeldjäger Lewis Gates und Barbara Hershey, die eine engagierte, auf Indianerkultur spezialisierte Anthropologie-Professorin mimt. Während beide als symphatische Darsteller überzeugen, die bei ihren verbalen Rangeleien (Hersheys Vorbild war offensichtlich Katharine Hepburn) einiges komisches Charisma ausstrahlen, können sie dennoch das verhaltene Tempo und so manche logische Ungereimtheit nicht völlig vergessen machen. Bounty Hunter Lewis Gates begibt sich mit der trocken-sachlichen Anthropologin Prof. Lillian Sloan auf die Suche nach dem angeblich ausgestorbenen Indianerstamm der Dogmen. Nach einem einwöchigen Ritt durch die schön fotografierte rauhe Natur des Drehorts British Columbia wollen die beiden zunächst wenig kompatiblen Partner bereits umkehren, als sie von einer Gruppe furchteinflößender Krieger umzingelt werden. Sie werden zu deren verborgenem Camp geleitet, wo die anfängliche Feindschaft schnell in hilfsbereite Freundschaft umschlägt. Die sich verliebenden Streithähne fühlen in der vom Fortschritt unverdorbenen Idealgesellschaft bald heimisch, doch Unheil droht dem paradiesischen Idyll in Gestalt von Lewis‘ verbittertem Ex- Schwiegervater Sheriff Deagan. Regisseur Murphy setzt sich ernsthaft mit Unrecht auseinander, das den Indianern zugefügt wurde, und gibt zumindest seinen beiden Protagonisten die Möglichkeit sich von kultureller Erbschuld reinzuwaschen. Erzählt aus der distanzierten Perspektive eines unbeteiligten Barbesuchers verläßt sich die gefühlvolle Abenteuer-Westernromanze dabei für die Orchestrierung der Emotionen manchmal jedoch allzu deutlich auf den sentimental anschwellenden Soundtrack. Mit einem geschickten Marketing sollte das deutsche Publikumsinteresse dennoch angekurbelt werden können. ara.

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