Do Not Disturb

Kinostart: 01.06.2000

Filmhandlung und Hintergrund

Solider Suspense in klassischer Hitchcock-Manier mit skurrilem Witz.

Als Zeugin eines Mordes ist die stumme zehnjährige Melissa zum Abschuss freigegeben. Ihr Vater, der US-Pharma-Boss Walter trifft sich sogar nichtsahnend mit dem Mörder. Ihre Mutter, die leicht hysterisierte Cathryn ist auch keine rechte Hilfe, genau wie die hiessige Polizei. Dennoch kann Melissa allen Widrigkeiten zum Trotz ihren Verfolgern immer wieder entschlüpfen.

Die stumme, zehnjährige Melissa wird Zeugin eines Mordes. Mit knapper Not gelingt es ihr, dem Täter zu entkommen, der in der Folge versucht, sie zu töten. Auf ihrer Flucht vor dem eiskalten Mörder sind ihr weder ihr Vater, der US-Pharma-Boss Walter, noch ihre leicht hysterische Mutter Cathryn eine rechte Hilfe. Und auch die niederländische Polizei erweist sich in Sachen Verbrecherjagd als nicht gerade kompetent. Also muss Melissa allen Widrigkeiten zum Trotz allein mit dem skrupellosen Gangster fertig werden…

Melissa, ein stummes 10-jähriges Kind, wird Zeugin eines Mordes. Da der Täter nun hinter ihr her ist und ihr weder ihr Vater noch die Polizei so recht helfen, muss sie allein mit dem Gangster fertig werden. Wendungsreicher Thriller, der mit viel skurrilem Witz und einer schönen Amsterdamer Kulisse in breiten Kreisen Fans finden dürfte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Do Not Disturb: Solider Suspense in klassischer Hitchcock-Manier mit skurrilem Witz.

    Der holländische Thriller-Spezialist Dick Maas („Fahrstuhl des Grauens“, „Verfluchtes Amsterdam“) gewinnt seiner heimatlichen Grachtenstadt diesmal mit Hollywood-Starbesetzung soliden Suspense mit so manchem skurrilen Witz ab. William Hurt als Manager eines Pharmakonzerns und Jennifer Tilly als dessen neurotisch spießige Ehefrau sowie Denis Leary als wasserstraßenerfahrener Bootsmann adeln die in klassischer Hitchcock-Spannung routiniert erzählte Krimistory zur Freude aller Genre-Fans.

    Im Mittelpunkt der grotesk ausscherenden Handlung aber steht eine stumme Zehnjährige, die zur Zeugin eines Mordes wird. Fast hätten die Täter sie noch erwischt, doch in letzter Sekunde gelingt ihr die Flucht. Die Verfolgungsjagd durch die nächtlichen Strassen und Grachten von Amsterdam nimmt die aberwitzigsten Formen an, wobei Maas, der auch das Drehbuch schrieb, mit einem Augenzwinkern zur rechten Zeit inszeniert. Er zerrt mit Angst und Schrecken an unseren Nerven, um im nächsten Moment die befreiende Komik einer Situation zu pointieren. Und er beherzigt genüsslich das vom Meister Hitchcock initiierte Erfolgsrezept, dass der Zuschauer stets mehr weiß als die handelnden Personen des Films. Manchmal sogar weiß er ein bisschen zuviel, werden Handlungsdetails allzu voraussehbar. Dennoch ist es vergnüglich, dem allen zuzusehen. Wie US-Pharma-Boss Walter Richmond sich mit seinem holländischen Geschäftspartner Hartman (Michael Chiklis, der TV-Serien-„Polizeichef“) trifft, nicht ahnend, dass der ein Mörder und hinter seiner kleinen Tochter her ist. Wie deren Mutter, Walters leicht hysterisierte Ehefrau Cathryn, ohnehin nichts vom Sündenpfuhl Amsterdam hält und lieber nach Rom geflogen wäre. Wie die stumme Melissa (Francesca Brown) allen Widrigkeiten zum Trotz ihre tölpelhaften Verfolger immer wieder slapstickartig austrickst und bei der gestressten VIP-Gesellschaft des Luxus-Hotels auf ungeduldiges Unverständnis stößt. Als ein durchgeknallter Popstar (Michael Goorjian) in ihr ein willkommenes Objekt der Begierde sieht, kann sie gerade noch aus der Schusslinie ihres Verfolgers durch einen beherzten Sprung ins Freie entkommen. Die Kugel trifft den Falschen, und dieser Mord Nummer zwei erhöht das Chaos. Und es nützt gar nichts, dass die Polizei zwischenzeitlich mal die Übersicht hat und Melissa zurück ins Hotel bringt - Hartmanns Komplize bleibt ihr auf den Fersen. Schließlich gibt es noch ein finales Hochspannungsaufbäumen der Gangsteraction im Krankenhaus, bis die Welt wieder in Ordnung und eine Bootsfahrt in Amsterdams Grachten ein wunderbar friedliches Erlebnis ist. Und die Amerikaner in Amsterdam sind wieder eine heile Familie. An dem mit leichter Hand inszenierten, ebenso spannenden wie amüsanten Thriller dürfte ein großes Publikum seinen Spaß haben. fh.

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