Filmhandlung und Hintergrund

Ein braver Außendienstler darf im Porsche vom Chef eine Dienstreise unternehmen, die sich zum haarsträubenden Abenteuer entwickelt.

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    • Dienstreise - Was für eine Nacht: Ein braver Außendienstler darf im Porsche vom Chef eine Dienstreise unternehmen, die sich zum haarsträubenden Abenteuer entwickelt.

      Unbescholtener Zeitgenosse gerät ohne sein Dazutun in einen Strudel von Ereignissen, die ihm im Nu über den Kopf wachsen: Geschichten wie diese bildeten Ende der Achtzigerjahre fast ein eigenes Genre. Auslöser war damals „Die Zeit nach Mitternacht“ von Martin Scorsese, an den die Komödie „Dienstreise“ stark erinnert.

      Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Frankfurter Außendienstmitarbeiter, der genauso spontan ist, wie er heißt: Klaus-Dieter Lehmann (Christoph Waltz). Weil seine Ehe unter den ständigen Dienstreisen leidet, will er endlich in den Innendienst. Ein letzter Auftrag soll noch mal eine fette Provision bringen. Damit der Wochenend-Job in Potsdam etwas schmackhafter wird, leiht ihm sein Chef seinen Porsche. Im Potsdamer Hotel trifft Klaus-Dieter den Kollegen Hanno (Armin Rohde) – und das ist der Anfang vom Ende. Der trinkfreudige Hanno zieht Klaus-Dieter in die chaotischste Nacht seines Lebens: Der Porsche wird geklaut, er gerät zwischen die Fronten eines Bandenkriegs und seine Ehe geht in die Brüche. Außerdem prellt er eine Zeche von über tausend Euro, knackt ein Auto und landet gleich zweimal auf einem Polizeirevier. Kein Wunder, dass er beim Morgengrauen ein anderer Mensch geworden ist. Immerhin: Dank Bardame Jana (Anica Dobra) gibt es Perspektiven.

      Regisseur Stefan Wagner, der auch gemeinsam mit Axel Bauer das Buch schrieb, hat Klaus-Dieters „Dienstreise“ derart vollgepackt mit kleinen und großen Schicksalsschlägen, dass sie für ein ganzes Leben reichen. Amüsant sind vor allem die diversen „Running-Gags“. Ständig wird zum Beispiel der ferrari-rote Porsche mit den Worten kommentiert, zu einem Ferrari habe es wohl nicht gereicht. Während Wagners Inszenierung nicht immer ganz so turbulent ist wie die Geschichte, sind vor allem die Schauspieler ein Erlebnis. Waltz ist wie geschaffen für die Rolle des leicht unbedarften Vertreters für Messestände, der krampfhaft versucht, auch im größten Chaos noch die Contenance zu bewahren. Rohde brilliert einmal mehr als trinkfreudiger Zotenreißer und polternder Sprücheklopfer. Sehr hübsch sind auch die Gastauftritte, mit denen prominente Darsteller die eher kleinen Rollen aufwerten: Hannes Jaenicke, äußerst spielfreudig, als Chef, Iris Berben als Klaus-Dieters Frau und Vadim Glowna als Gangster. tpg.

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