Filmhandlung und Hintergrund

Michael Verhoeven widmet sich der Frage, ob ein verurteilter Straftäter nach missglückter Durchführung der Todesstrafe noch ein zweites Mal hingerichtet werden soll.

Nach mehr als zwanzig Jahren in der Todeszelle sollte der wegen Vergewaltigung und Ermordung einer Vierzehnjährigen verurteilte Afroamerikaner Romell Broom am 15. September 2009 in Lucasville, Ohio, mit der Giftspritze hingerichtet werden. Achtzehn Versuche, eine Vene zur Injektion des Giftes zu finden scheiterten, weshalb die Hinrichtung nach zwei Stunden abgebrochen wurde. Seitdem beschäftigt sich dort ein Gericht mit der Frage, ob ein zweiter Hinrichtungsversuch unternommen werden sollte.

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Kritikerrezensionen

  • Die zweite Hinrichtung - Amerika und die Todesstrafe: Michael Verhoeven widmet sich der Frage, ob ein verurteilter Straftäter nach missglückter Durchführung der Todesstrafe noch ein zweites Mal hingerichtet werden soll.

    Dokumentarfilm von Michael Verhoeven, der durch einen Zeitungsartikel auf Romell Broom und die Frage, ob man einen Menschen zum zweiten Mal hinrichten darf, aufmerksam wurde. Im Laufe seiner Recherchen in den USA führte Verhoeven zahlreiche Interviews mit Verteidigern, Staatsanwälten, Brooms Angehörigen, der Mutter des Opfers und anderen. Klar gegen die Todesstrafe Stellung beziehend, postuliert Verhoeven zudem eine Verbindung zwischen dem Festhalten an ihr in den USA und dem Umstand, dass dort Richter und Staatsanwälte von der Bevölkerung gewählt werden. Außerdem weist er darauf hin, dass die Schuld Brooms keineswegs eindeutig erwiesen ist.

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