Die Zärtlichkeit der Wölfe

  1. Ø 0
   1973
Die Zärtlichkeit der Wölfe Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Zärtlichkeit der Wölfe: Die Story von Massenmörder Haarmann im Fassbinder-Stil.

Westfalen nach dem Zweiten Weltkrieg. Fleischer Fritz Haarmann ist bei den Nachbarn beliebt, weil er hin und wieder etwas abgibt. Die Polizei erpresst den wegen Verführung Minderjähriger und anderer Straftaten benutzbaren Haarmann zu Spitzeldiensten. Haarmann greift gestrandete Jungen und Strichjungen auf, bringt sie um und verarbeitet sie zu Wurstwaren. Die Nachbarn werden misstrauisch, die Polizei wartet ab. Als die Besatzungsmacht Taten sehen will, stellt der Inspektor eine Falle und ertappt Haarmann auf frischer Tat. Todesurteil.

1918 bis 1924 ermordete der Hannoveraner Haarmann Dutzende Jungen. Dies war der Ausgangspunkt für den Fassbinder-Schauspieler Ulli Lommel, ein grelles Drama zu inszenieren, indem die „antitheater-Truppe“ komplett vertreten ist.

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Kritikerrezensionen

  • Der Fall des Massenmörders Fritz Haarmann, der in Hannover sein Unwesen trieb, war zuerst 1931 von Fritz Lang in „M“ aufgegriffen worden. Der Spielfilm von Kurt Raab (1942 – 1988), der zur Mannschaft von Rainer Werner Fassbinder gehörte, verlegt die Handlung ins Ruhrgebiet. Im Stil von RWF gelingt Raab, der das Buch schrieb und im Aussehen wie Peter Lorre den Haarmann spielt, ein kleiner Geniestreich, der als böses zärtliches Märchen zu den besten poetischen Horrorfilmen gezählt wird.

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