Filmhandlung und Hintergrund

Sequel des erfolgreichen Familienabenteuers um die Fußballmannschaft der wilden Kerle.

Die Fußballfreunde der Wilden Kerle sehen mit höchsten Erwartungen einem Kickerturnier entgegen, bei dem als erster Preis nicht weniger als ein Match gegen die deutsche Nationalmannschaft auf den Sieger wartet. Pech bloß, dass ausgerechnet jetzt Bandengirlie Vanessa (Sarah Kim Gries) romantische Gefühle für Gonzo Gonzales (Lennard Bertzbach), den zugegebenermaßen coolen Anführer einer Skaterclique namens „Flammenmützen“ entdeckt und von der wichtigsten Hauptsache der Welt plötzlich nichts mehr wissen will.

Nachdem sich der erste Teil bewährte, tritt die Rasselbande vom Bolzplatz Teufelstopf nun zum Rückspiel mit amourösen Hindernissen an.

Den Wilden Kerlen fehlt nur noch ein einziger Sieg bis zur Meisterschaft und zum ersehnten großen Preis: Einem Spiel gegen die Nationalmannschaft im eigenen Stadion. Doch das Team muss kurz vor dem entscheidenden Match einen herben Verlust hinnehmen: Vanessa, die wildeste aller Wilden Kerle, verliebt sich in den Anführer einer Skater-Gang und will von Fußball und den wilden Kerlen nichts mehr wissen.

Nur noch ein Spiel muss das Team der „Wilden Kerle“ gewinnen, um als Hauptpreis ein Match gegen die Nationalmannschaft austragen zu dürfen. Da trübt eine Hiobsbotschaft die gute Stimmung: Vanessa hat sich Hals über Kopf in Gonzo, den blassen Anführer der verhassten Skater-Gang, verliebt! Leon steckt nun mächtig in der Klemme. Schließlich verliert er mit Vanessa nicht nur seine beste Stürmerin. Nein, irgendwie fühlt es sich zudem noch so an, als hätte Gonzo mit Vanessa auch sein eigenes Herz geraubt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Rund wie der Ball ist dieser Film: witzig und abenteuerlich, mit Fantasie und Tempo gemacht, lustvoll gespielt und ideenreich bis ins Detail ausgestattet. Das macht Spaß - auch Erwachsenen.

      Jurybegründung:

      Die Geschichte lebt von einer überaus überzeugenden Besetzung aller wichtigen Schlüsselrollen. Innerhalb der „Wilden Kerle“ werden die einzelnen Mitglieder durch ihre speziellen Fähigkeiten einbezogen und agieren als Sympathieträger. Aus dem Ensemble der Kinder ragen Vanessa, Leo und sein Gegenspieler Gonzales besonders heraus. Demgegenüber sind die Erwachsenenrollen deutlich zurückgenommen, ohne hierdurch zu Randfiguren zu werden.

      So kann die klassische Erzählform in ihrer pointenreichen Ausgestaltung mit packendem Abenteuerplot den Spannungsbogen bis zum glücklichen Ende aufrecht erhalten. In die Haupthandlung werden altersgerecht Probleme der heranwachsenden Kinder wie Pubertät und erste Liebe geschickt eingebaut und wirken nie aufgesetzt oder gar pädagogisierend.

      Die Ausstattung ist fantasievoll und vielfältig. Sie wird dem eher märchenhaften Charakter der dargestellten Kinderwelt, die aber trotzdem jederzeit den Betrachter aus einer heutigen Welt in ihren Bann zieht, vollauf gerecht. Faszinierend sind Details, wie die Konstruktion der „Notausgänge“ und „Sicherungselemente“ im Stadion „Hexenkessel“ oder die Gestaltung der einzelnen Welten der unterschiedlichen Gangs.

      Ein zusätzliches Element wird Kinder und wohl noch mehr die Erwachsenen im Verlauf der Handlung sicherlich erfreuen: Von den „Kleinen Strolchen“ bis zum „Fluch der Karibik“ sind genreübergreifend zahlreichen Anspielungen und Zitate stimmig im Film eingebaut, die es zu entdecken gilt.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Die wilden Kerle 2: Sequel des erfolgreichen Familienabenteuers um die Fußballmannschaft der wilden Kerle.

      Der Münchner Drehbuchautor und Regisseur Joachim Masannek führt mit seinem zweiten Kinofilm die Saga rund um seine kickenden Racker fort. Dabei zielt er mit der Fortsetzung seines fantasievollen Fußballabenteuers aufgrund der Pubertätsthematik und wegen seines „gealterten“ Personals auf die etwas älteren Kinder ab, bleibt aber in punkto Dramaturgie und technischer Ausführung ein wenig hinter seinen ambitionierten Zielen zurück. Die täglich wachsende Leserschaft der korrespondierenden Buchreihe sowie die knapp eine Million Fans des ersten Films sollten „Die wilden Kerle 2“ dennoch zu einem guten Einspiel verhelfen.

      Die Zeit drängte für den „Wilde Kerle“-Schöpfer Joachim Masannek, dessen Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton von SamFilm und Verleih Buena Vista, die sich nach erfolgreicher Kooperation beim ersten Teil erneut zusammentaten, um mit dem Sequel ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Schließlich wollte man aus Identifikationsgründen die Jungs aus Teil eins wieder dabei haben - und zwar ohne Oberlippenflaum und Bassstimme. Also setzte sich Masannek, kaum hatten „Die wilden Kerle“ ihre Rivalen im Winter 2003 vom Platz gefegt, an den Computer, ersann innerhalb von etwa drei Wochen das Drehbuch zum zweiten Teil und begann kurz darauf mit den Drehvorbereitungen.

      Wieder dreht sich die Story um ihren berühmt-berüchtigten Bolzplatz, den Teufelstopf, der diesmal allerdings eine Runderneuerung erfährt. Nur noch ein Spiel müssen die wilden Kerle gewinnen, um als Hauptpreis ein Match gegen die echte Nationalmannschaft austragen zu dürfen. Doch die UEFA besteht auf Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien für ihre Stadien, und davon ist der Teufelstopf weit entfernt. Also beschaffen sich die eifrigen Fußballer mit einem Trick das nötige Geld für die Anbauten. Mitten hinein in die fieberhaften Vorbereitungen zum Stadion-Umbau platzt folgende Hiobsbotschaft: Vanessa (Sarah Kim Gries) hat sich Hals über Kopf in Gonzo, den blassen Vampir (Lennard Betzbach) der verhassten Skater-Gang, verliebt! Leon (Jimmi Blue Ochsenknecht) steckt nun mächtig in der Klemme. Schließlich verliert er in Vanessa nicht nur seine beste Stürmerin, sondern ist ihm auch zumute, als hätte Gonzo mit Vanessa auch sein eigenes Herz geraubt. Die Zukunft der wildesten aller Kerle steht auf dem Spiel.

      Beinahe alle Kinder aus „Die Wilden Kerle“ fanden sich wieder am Set in Niederbayern ein. Für das diesmal fehlende Vater-Sohn-Duo Rufus und Jonathan Beck wurden mit Konrad Baumann und Deniz Sarsilmaz zwei neue Kicker eingewechselt, während Uwe Ochsenknecht und Tim Wilde ihre Rollen wiederholten - in abgespeckter Form, denn in der Fortsetzung haben die Kids noch eindeutiger das Sagen. Ansonsten ist vieles neu, statt „Fußball, Fußball über alles!“ geht es diesmal um Freundschaft, Loyalität und Liebe. Und da hakt es ein bisschen, strapazieren die romantischen Wirrungen inmitten des sehr kindlichen Settings die Fantasie der jüngeren Zuschauer doch ein ums andere Mal. Originell hingegen kommen die deutlich aufgemotzten Sets rüber, und auch die liebevoll gestalteten Donnerschlagriesen, die das Schicksal des blassen Vampirs besiegeln. Doch „Alles ist gut, so lange du wild bist!“ lautet das Motto der wilden Kerle. Und da sich „Die Wilden Kerle 2“ deutlich an diesem Schlachtruf orientieren und Masannek seiner Linie treu geblieben ist, aus dem Blickwinkel der „kleinen“ Protagonisten zu erzählen, werden sie auch diesmal im Kino die eine oder andere La-Ola-Welle auslösen. lasso.

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