Die Thomas Crown Affäre

   Kinostart: 02.09.1999

The Thomas Crown Affair: Aufwendiges Remake von "Thomas Crown ist nicht zu fassen" von 1968 über das Katz- und Mausspiel eines Meisterdiebes und einer Detektivin.

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Filmhandlung und Hintergrund

Aufwendiges Remake von "Thomas Crown ist nicht zu fassen" von 1968 über das Katz- und Mausspiel eines Meisterdiebes und einer Detektivin.

Der Milliardär Thomas Crown sucht neue Herausforderungen und verlegt sich auf den Diebstahl von Kunstwerken. Als ein Monet aus einem New Yorker Museum verschwindet, ist die Polizei zunächst ratlos. Nur die Versicherungsdetektivin hat Crown unter Verdacht und setzt alles daran, den Monet zurückzubekommen. Ein Katz- und Mausspiel beginnt - Crown hat die gewünschte Herausforderung gefunden.

Thomas Crown, Selfmade-Millionär und Kunstdieb, stiehlt ein wertvolles Gemälde aus einer bestens gesicherten New Yorker Galerie. Dies ruft, da die Polizei unter Führung von Detective Michael McCann im Dunkeln tappt, die Versicherungsdetektivin Catherine Banning auf den Plan, die den Gentleman-Gauner in die Falle locken soll. Ein überaus schwieriges Unterfangen: Crown entpuppt sich einerseits als gewitzter, risikobereiter Gegenspieler und übt andererseits eine ungeheure körperliche wie geistige Anziehung auf die alleinstehende Agentin aus…

Die alleinstehende Versicherungsdetektivin Catherine Banning soll den Gentleman-Gauner Thomas Crown überführen. Doch der Kunstdieb ist nicht nur ein gewitzter Gegenspieler, sondern vermag Catherine auch durch körperliche und geistige Vorzüge zu beeindrucken. Durchgestyltes Remake des Norman-Jewison-Klassikers von 1967, in dem sich Rene Russo und Pierce Brosnan gegenüberstehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Thomas Crown Affäre: Aufwendiges Remake von "Thomas Crown ist nicht zu fassen" von 1968 über das Katz- und Mausspiel eines Meisterdiebes und einer Detektivin.

    Zunächst ließ die Inhaltsangabe vermuten, daß es sich bei diesem Remake von Norman Jewisons Krimiklassiker „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ von 1968 um wenig mehr als eine Variante von „Verlockende Falle“ handeln könnte, zumal die männliche Hauptrolle ebenfalls einem James-Bond-Darsteller bekleidet wurde. Doch während der etwas seelenlose Heist-Movie von Jon Amiel die High-Tech-Durchführung des zentralen Kunstraubs in den Vordergrund stellt, konzentriert sich Action-As John McTiernan in seinem eleganten, sehr gewitzten und sexy Luxus-Thriller vornehmlich auf das zunächst beruflich und später immer mehr private Katz-und-Mausspiel zwischen Meisterdieb und Versicherungsagentin, hinreißend gespielt von Pierce Brosnan und Rene Russo.

    Das soll nicht heißen, daß sich die Filmemacher bei der Sequenz des großen Coups lumpen ließen. Im Gegenteil: Der geniale Raub eines wertvollen Monet-Gemäldes aus dem Metropolitan Museum in New York, der die Handlung ins Rollen bringt, wird mit viel Finesse und Einfallsreichtum eingefädelt. Kein Zweifel wird daran gelassen, daß es sich bei dem Dieb um den millionenschweren Geschäftsmann Thomas Crown handelt, auf dessen Fersen sich die ebenso hartnäckige wie attraktive Versicherungsdetektivin Catherine Banning, in Gestalt der reifen, dennoch umwerfenden Rene Russo, heftet. Beide erkennen sich gegenseitig als ebenbürtige Partner, und somit beginnt ein schachspielartiges Katz- und Mausspiel voller Finten und Täuschungen, bei dem nie so ganz klar wird, wer gerade mit verdeckten Karten spielt. Binnen kurzer Zeit entwickelt sich eine heiße Affäre, die die beiden ausgekochten Opponenten dazu bewegt, ihre Vertrauensbasis immer wieder neu zu beurteilen und auszuweiten. Gleichzeitig arbeitet auch Detective Michael McCann (Denis Leary) an dem verzwickten Fall, doch Katherine scheint ihm stets einen Schritt voraus zu sein.

    Immer wieder ist die Oscar-prämierte Melodie „The Windmills Of Your Mind“ in neuen Versionen zu vernehmen. Im gleichen Maß erfährt auch der Film an sich ein hübsches Update. War das Original mit Steve McQueen und Faye Dunaway (die elegant einen Auftritt als Crowns Psychiaterin absolviert) mit Split-Screens auch als stilistische Fingerübung zu sehen, hält John McTiernan sein Remake angenehm schnörkellos und konventionell. Anders als in seinem martialischen „Der 13te Krieger“, der fast zeitgleich in die Kinos kommt, obwohl er zwei Jahre früher entstand, setzt der Regisseur auf fließende Schnitte und einen souverän-lakonischen Ton, der sich wunderbar dem edlen Ambiente dieses superprofessionellen Hochglanz-Unternehmens anpaßt. Filmischer Höhepunkt ist ein Flug in einem Segelflugzeug, der wahrhaft federleicht und schwerelos eingefangen wurde. Brosnan, der auch als Co-Produzent verantwortlich zeichnet, beweist seine souveräne Selbstsicherheit, wenn er selbst relaxt einen Schritt zurücktritt und seiner Partnerin Russo immer wieder den Vortritt im Scheinwerferlicht läßt: Sie trägt den Film mühelos und degradiert all die hippen Camerons und Drews zu harmlosen Girlie-Püppchen. Die gemeinsamen Liebesszenen sind sexy und freizügig ausgefallen, ohne jemals peinlich zu wirken. Angesiedelt im Milieu des ultimativen Luxus, bietet der romantische Thriller perfekten Kinoeskapismus mit viel Gefühl, der gerade bei einem älteren Publikum großen Anklang finden sollte. ara.

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