„Die Sünderin“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Hildegard Knef in einem der großen Skandalfilme der Nachkriegszeit.

Nachdem sie von ihrem Stiefvater beim Sex mit dem Stiefbruder erwischt wurde, wird die junge Marina von ihm aus dem Haus gejagt. Auf sich allein gestellt, verdingt sie sich als Prostituierte. Sie lernt den Maler Alexander kennen, verliebt sich in ihn und ändert ihr Leben. Als sich herausstellt, dass Alexander unter einem Gehirntumor leidet, kehrt sie vorübergehend in ihr Gewerbe zurück, um Geld für eine Operation zu sammeln. Doch Alexander will die Qualen nicht länger ertragen und bittet Marina, ihm beim Freitod behilflich zu sein.

„Die Sünderin“ sorgte für den ersten großen Skandal des deutschen Nachkriegskinos: Hildegard Knef spielt eine junge Prostituierte, die aus Liebe zu einem an einem Gehirntumor erkrankten Maler ihr Leben ändert. Sie pflegt ihn und finanziert eine Operation durch Rückkehr zu ihrem Gewerbe. Um ihm größere Qualen zu ersparen, vergiftet sie ihn schließlich und tötet sich anschließend selbst.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Sünderin: Hildegard Knef in einem der großen Skandalfilme der Nachkriegszeit.

    Einer der großen Skandalfilme der deutschen Nachkriegszeit. Während sich die Gemüter des Boulevards vor allem daran erhitzten, dass Hildegard Knefs Busen für einige Sekunden so, wie ihn Mutter Natur schuf, zu sehen war, richteten kirchliche und politische Kreise zumindest vordergründig ihre lautstarke Kritik auf die Elemente Inzest, Prostitution, Selbstmord und Sterbehilfe. Vor allem letzteres schien wenige Jahre nach den Euthanasie-Programmen der Nazis untragbar. Nicht zuletzt dank dieser unfreiwilligen Werbung wurde Willi Forsts („Bel Ami“) Film ein Kassenschlager.

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