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Die Story von Monty Spinnerratz

   Kinostart: 27.03.1997

Die Story von Monty Spinnerratz: "Augsburger Puppenkiste" goes to Hollywood: Witzige Abenteuergeschichte in der New Yorker Rattenwelt.

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Filmhandlung und Hintergrund

"Augsburger Puppenkiste" goes to Hollywood: Witzige Abenteuergeschichte in der New Yorker Rattenwelt.

Die Ratten in der New Yorker Kanalisation sorgen für das ökologische Gleichgewicht und wachen über die magische Heilpflanze Sambucina. Immobilienhai Mr. Dollart will auf ihrer Heimat ein riesiges Parkhaus bauen und alle Ratten im Bezirk vergiften, doch er hat die Rechnung ohne den verträumten Rattenjungen Monty und seine Freundin Isabella gemacht…

Um seine Grundstücke möglichst profitabel verkaufen zu können, will ein Immobilienspekulant das New Yorker Hafenarreal von allen Kanalratten befreien. Verzweifelt startet der Rattenrat Sammelaktionen zum Kauf des Geländes - die einzige Möglichkeit, um der drohenden Vernichtung noch zu entkommen. Dadurch abgelenkt, vernachlässigen die Nager allerdings die Reinigung ihrer unterirdischen Behausungen. Eine Umwelt-Katastrophe größten Ausmaßes droht. In letzter Sekunde fällt dem klugen Monty Spinnerratz die rettende Lösung ein.

Die New Yorker Kanalisation funktioniert nur, weil ein Grüppchen fleißiger Ratten dort für Sauberkeit sorgt. Doch die Heimat der Ratten ist in Gefahr: Immobilienhai Dollart will ein Parkhaus bauen.Witziges Abenteuer der „Augsburger Puppenkiste „.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Story von Monty Spinnerratz: "Augsburger Puppenkiste" goes to Hollywood: Witzige Abenteuergeschichte in der New Yorker Rattenwelt.

    Die Augsburger Puppenkiste in Cinemascope: Das traditionsreiche, deutsche Family Entertainment am Zwirnfaden wagt mit „Die Story von Monty Spinnerratz“ den Sprung auf die große Leinwand. Dafür wurde es liebevoll entstaubt und mit viel optischer Fantasie und gelungenen digitalen Effekten neuen Sehgewohnheiten angepaßt. Vor allem die jungen und jüngsten Zuschauer werden die über hundert, eigens für das erste Kinoabenteuer entworfenen Marionettenfiguren lieben. Dabei ist die Zugkraft des nun fast fünfzig Jahre existierenden Puppentheaters beim erwachsenen Familienpublikum nicht zu unterschätzen.

    Denn Generationen inzwischen Erziehungsberechtigter haben ihre schönsten „Kinderstunden“ vor dem Fernseher mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer, Urmel aus dem Eis oder Kater Mikesch verbracht. Wahlberechtigte Fans der Puppenkiste müssen so auch Neuerungen akzeptieren, die dem hohen technischen Standard der animierten Konkurrenz aus Hollywood Rechnung tragen. Nach Plastikplanen, die die sieben Weltmeere symbolisieren, späht man vergebens. Der Naturalismus hält Einzug in die Augsburger Puppenkiste: Monty & Co. sind als Hafen- und Kanalratten wasserfest und trotzen an Originalschauplätzen vor der imposanten Kulisse Manhattans extremen Wetterbedingungen. Der Großteil des Films spielt in einem fantasievoll und ganz im Geist der Puppenkistentradition von Pinewood-Profi Austin Spriggs gestalteten Kanallabyrinth, das in den Warner-Studios in Bottrop aufgebaut wurde. Erstmals treffen die Augsburger Puppen in der realen „Oberwelt“ auf menschliche Mitspieler wie Hollywoodstar Lauren Hutton als nagerfreundliche Galeristin oder Theaterschauspieler Josef Ostendorf als abgrundtief bösen, aber lernfähigen Immobilienspektulanten. Wie schon vor ihnen die „Muppets“, ihre bereits in mehreren Spielfilmausflügen erfolgreichen Artverwandten aus der Familie der Stab- bzw. Handpuppen, geben sie sich alle Mühe, um die Menschen neben sich möglichst hölzern wirken zu lassen.

    Menschen sind es auch, die die heile Rattenwelt unter den Straßen von Manhattan in ein lebensbedrohendes Chaos stürzen wollen. Ein skrupelloser Spekulant plant ein gigantisches Parkhaus im New Yorker Hafen und läßt das Baugebiet rattenfrei sprühen. Sein Projekt gefährdet das ökologische Gleichgewicht, sorgen doch die die neuen Augsbuger Puppendynastien derer zu Nobel-, Spinner- und Sonstwie-Ratz dafür, daß Manhattan nicht im Müll erstickt. Dem mutigen Rattenjungen Monty, seiner heimlichen Liebe, Isabella Nobelratz, und einem geschwätzigen Kanaligator fällt die Aufgabe zu, Ratten und Menschen zu retten, was ihnen sehr unterhaltsam gelingt. Perfekte, digitale Effekte für einen Schuß Magie, ein professioneller Soundtrack für mehr Emotion, ein beachtlich hoher Produktionsstandard (Kosten angeblich 16 Mio. Mark) und eine umsichtige Vermarktungsstrategie durch Co-Produzent Warner nach allen Regeln von Hollywoods Kunst schaffen die Voraussetzungen, daß das Leinwanddebüt der Augsburger Marionetten ein Erfolg werden kann. Puppenkisten-Fundamentalisten wünschen sich danach jedenfalls weitere Projekte wie „Jim Knopf - The Movie“ oder „Urmel in Glorious Technicolor“. hoe.

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