Die Sterneköchin

Filmhandlung und Hintergrund

Fernsehfilm über eine junge Köchin, die ihr Leben durch einen riesigen Lottogewinn in völlig andere Bahnen lenken kann (nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Mettbach).

Endlich trifft das Glück mal die Richtige: Rosina, als Imbissköchin alles andere als auf Rosen gebettet, hat den Lotto-Jackpot geknackt. Als Erstes wirft sie ihren Freund raus, denn der liegt ihr bloß auf der Tasche, und dann eröffnet sie ein Restaurant. Perfekt wird der Triumph, als auch die Konkurrenz den Laden dicht machen muss.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Sterneköchin: Fernsehfilm über eine junge Köchin, die ihr Leben durch einen riesigen Lottogewinn in völlig andere Bahnen lenken kann (nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Mettbach).

    In den Bad Homburger „Polizeiruf“-Filmen des Hessischen Rundfunks spielt Inga Busch eine Restaurant-Besitzerin. Vielleicht kam sie der Redaktion (Liane Jessen) deshalb als Besetzung für die Hauptrolle dieses Films in den Sinn: Auch Titelheldin Rosina führt ein Feinschmeckerlokal, allerdings erst ganz am Schluss.

    Bis zur Eröffnung des „Donna Rosina“ ist es zunächst noch ein weiter Weg. Dass er sich viel länger zieht, als nötig wäre, kann man der Hauptdarstellerin am wenigsten ankreiden; eher schon dem Drehbuch von NDR-Fernsehspielchefin Doris J. Heinze (ihre erste Arbeit für den HR), die eine Romanvorlage von Barbara Mettbach weitgehend frei von Höhepunkten adaptiert hat. Seine größten Aufreger hat der Film gleich zu Beginn: Zuerst knackt Rosina den Lotto-Jackpot, dann schmeißt sie endlich ihren italienischen Freund aus der Wohnung, denn der liegt ihr bloß auf der Tasche. Später stellt sie fest, dass es zu spät war: Der Hallodri hat sämtliche Ersparnisse mitgenommen. Dank der gewonnenen 8 Millionen kann sie das zwar verkraften, aber heimzahlen will sie’s ihm trotzdem: Mario (Stefano Bernardin) hat das Geld in das französische Restaurant eines Kumpels investiert. Rosina spürt allerdings, dass irgendwas in dem Laden buchstäblich stinkt, und als sie entdeckt, dass der Koch seinen Gästen Schlachtabfälle serviert, ist ihr Triumph perfekt: Der Konkurrent wird just in dem Moment abgeführt, als sie ihr kleines, aber feines Lokal eröffnet.

    Eine nette Geschichte eigentlich: wie das Glück endlich mal die Richtige trifft, denn Rosina ist als Imbissköchin alles andere als auf Rosen gebettet; und schön vor allem, dass es ihr nicht gleich wieder durch die Finger rinnt. Hübsch ist auch, dass die Liebe noch ihre Chance bekommt, weil sich Fußballmanager Rudi (Pierre Besson, unspektakulär, aber sehr sympathisch) in Rosina verguckt und hartnäckig am Ball bleibt. Nebenbei hat die Köchin Zeit, sich mit ihrer Mutter (Tina Engel) zu versöhnen, ihre Freundinnen (Claudia Geisler, Anna Böttcher) zu versorgen und ihrem glücklosen Ex-Chef (Uwe Bohm) seinen Lebenstraum zu erfüllen. Schade nur, dass Manfred Stelzer den Film zwar mit spürbarer Zuneigung zu den Figuren und sehr milieusicher inszeniert, die Handlung aber über weite Strecken bloß vor sich hin plätschert. Kein Tempo, keine Spannung, keinerlei Dramatik: Da verpufft am Ende sogar die Erklärung, warum sich Rosina ihr Leben lang nie ganz wohl in ihrer Haut gefühlt hat. tpg.

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