Filmhandlung und Hintergrund

Die deutsche Premiere von „Die Schwanenprinzessin“ auf dem 18. KinderFilmfest Berlin (im Rahmen der Filmfestspiele) war ein voller Erfolg. Trotz des eingesprochenen deutschen Texts blieben die kleinen Zuschauer gebannt bis zur letzten Minute, was eigentlich schon genug über die Qualität des ersten abendfüllenden Trickfilm aus den 1986 gegründeten Rich Animation Studios verrät. Regisseur und Produzent Richard Rich...

Prinzessin Odette weigert sich, den bösen Rothbart zu heiraten, denn dieser ermordete ihren geliebten Vater. Rothbart verwandelt Odette in einen Schwan. Sie kann nur dann in ihrer wirklichen Gestellt erscheinen, wenn der Mond auf den See scheint. Doch Odettes Jugendliebe Prinz Derek macht sich auf die Suche nach seiner Liebsten.

Königin Uberta und König William herrschen über zwei große Reiche, und ihre beiden kleinen Sprößlinge, Prinz Derek und Prinzessin Odette, sollen heiraten, um die beiden Länder zu vereinen. Kaum erwachsen, verlieben sich die Thronfolger tatsächlich ineinander. Doch ausgerechnet vor der Trauung wird Odette von dem bösen Rothbart entführt, der sie seinerseits heiraten möchte. Weil Odette sich weigert, verwandelt sie der Magier in einen Schwan – und nur Dereks Liebe kann sie von diesem Fluch wieder befreien.

Die Geschichte von der Prinzessin, die durch einen Fluch zum Schwan wird und nur durch wahre Liebe erlöst werden kann. Im klassischen Zeichentrickstil gehaltenes, bezaubernd romantisches Zeichentrick-Märchen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die deutsche Premiere von „Die Schwanenprinzessin“ auf dem 18. KinderFilmfest Berlin (im Rahmen der Filmfestspiele) war ein voller Erfolg. Trotz des eingesprochenen deutschen Texts blieben die kleinen Zuschauer gebannt bis zur letzten Minute, was eigentlich schon genug über die Qualität des ersten abendfüllenden Trickfilm aus den 1986 gegründeten Rich Animation Studios verrät. Regisseur und Produzent Richard Rich stammt aus der Schule Disneys und gehört sicherlich zu denen, die Disney in Zukunft Konkurrenz machen werden können. „Die Schwanenprinzessin“ basiert, wie der Titel unschwer vermuten läßt, auf dem klassichen Märchen „Schwanensee“. Die Herrscher zweier Königreiche wollen ihre Kinder Derek und Odette miteinander verbandeln. Die Erbfolger entpuppen sich jedoch als ausgemachte Zankäpfel. Als aus Derek ein gutgewachsener Mann und aus Odette eine bezaubernde Schönheit geworden ist, spüren die beiden zum ersten Mal Liebe zueinander. Nichts mehr steht einer Hochzeit im Wege, aber Derek vermasselt die Sache mit seiner oberflächlichen Hochschätzung nur der äußerlichen Werte Odettes. In Begleitung ihres Vaters reist die stolze Prinzessin gekränkt wieder ab. Unterwegs tritt ihnen Rothbart, der Erzfeind des Königs, in den Weg und verwandelt sich mithilfe schwarzer Magie in ein unbesiegbares Drachenwesen. Er tötet Odettes Vater und verschleppt sie, um durch eine erzwungene Hochzeit ganz rechtmäßig den Thron zu besteigen. Als Odette sich standhaft weigert, verbannt er sie auf einen abgelegenen See und verwandelt sie in einen Schwan. Nur wenn das Mondlicht auf den See scheint, erhält sie ihre ursprüngliche Gestalt und einzig wahre Liebe kann sie auf immer von dem Fluch erlösen. Derweil macht sich Prinz Derek auf die Suche nach seiner Geliebten. Auch Odette, unterstützt von Schildkröte Speed, Frosch Jean-Paul und dem irischen Kauz Puffin, läßt nichts unversucht, dem schrecklichen Zauberer zu entkommen. „Die Schwanenprinzessin“ beruft sich auf die alten Werte des Trickfilms. Nicht Computeranimationen, sondern ruhige Einstellungen sowie eine „klassische“ Schnittbearbeitung bestimmen das Bild der gewaltfreien, familiengerechten Story. Während die Hintergrundgestaltung manchmal etwas flach und unbewegt bleibt, sind die Charaktere mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Wenn es gelingt, den Witz der Originalfassung, in der der französische Frosch vom grandiosen John Cleese und das düstere Timbre Rothbarts von Jack Palance geliefert werden, in der deutschen Synchronisation zu bewahren, stehen die Erfolgschancen für „Die Schwanenprinzessin“ bei der Zielgruppe der Kinder bestens.

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