Filmhandlung und Hintergrund

Russische Animationsversion des Märchens von Hans Christian Andersen.

Der bösen Schneekönigin ist Meister Vegard ein Dorn im Auge, weil er Spiegel fertigen kann, in denen man das wahre Wesen der Menschen erblickt. Sie tötet ihn und entführt seinen Sohn Kai in ihren Palast, damit er das Werk seines Vaters nicht fortsetzen kann. Als sie erfährt, dass Kai eine Schwester namens Gerda hat, beauftragt sie den Troll Orm, diese zu ihr zu bringen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Es war einmal eine Königin, die war so voller Hass und Eiseskälte, dass sie alles um sich herum zum Erfrieren brachte. Sämtliches Lachen und Leben wollte sie vernichten, ganz besonders die Menschen, die andere mit ihren Künsten und Fertigkeiten erfreuen. Als die Königin den Spiegelmacher Vergard tötet, überleben seine Kinder Kay und Gerda durch den Schutz seines Spiegels. Jahre später versucht die Schneekönigin immer noch, die Kinder aufzuspüren und sie umbringen zu lassen. Sie schickt einen Troll auf die Erde, der nach langer Suche fündig wird. Doch während Kay bei der Königin im Eisschloss landet, kommt Gerda davon und ist nun fest entschlossen, ihren Bruder aus den Fängen der bösen Herrscherin zu retten. Doch bis dahin gilt es, viele Abenteuer zu bestehen. Frei nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen erzählt der russische Animationsfilm von den Abenteuern zweier unschuldiger Kinder, die mit ihrer Liebe und Güte sogar gegen die vereiste Herrschaft der bösen Königin gewinnen können. Und während Kay im Schloss gefangen ist, wird die kleine und mutige Gerda zur Heldin, die sich zusammen mit ihrem treuen weißen Wiesel und dem sehr grummeligen und dadurch auch sehr lustigen Troll durch die fremde Welt kämpft und vor keiner gefährlichen Prüfung zurückschreckt. Dies alles verpackt der Film in wunderschöne Bilder einer Eis- und Schneelandschaft, die ohne Gewalt und zu rasante Action daherkommen. Ein wundervolles und berührendes Märchen für Kinder mit zum Dahinschmelzen schönen Bildern.

      Jurybegründung:

      Es hätte, wüsste man es nicht anders, ein Film eines großen Studios sein können. Doch dieser digitaler Animationsfilm stammt aus russischer Produktion: Und dennoch ist DIE SCHNEEKÖNIGIN ein perfekt gemachter, fantasievoller und mit viel humorvollen Details angereichter Film, der seine Premiere hierzulande auf DVD feiern wird. Die Originalgeschichte der „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen wird dazu variiert und ausgeschmückt. Fantasievolle und fantastische Einfälle beherrschen besonders Eiswelt, einschließlich eines „Schneewizards“, der alles in Kälte einhüllen will. Die grausamen Anteile des Märchens sind zurückhaltend eingebracht, werden aber auch nicht unnötig verniedlicht. Dasselbe gilt für die Figurenwelt in der SCHNEEKÖNIGIN. Sie versprüht viel Charme, vor allem die Tiere und ganz besonders der Diener der Königin. Es ist ein Troll, der sich zauberhaft sowohl in ein Wiesel als auch einen Eisbären verwandeln kann, um Gerda, die Schwester des zu Eis erstarrten Kai, zu retten, damit alles zum guten Ende kommen kann. Selbst die Eiskönigin wird erlöst und als eine Art kleine Schwester von Gerda in den Arm genommen. Denn in der machtvollen Schneekönigin blieb immer verborgen noch das kleine Mädchen, das sie ursprünglich einmal war. Und diese Verwandlung bringt den Frühling zurück. Das Eis ist gebrochen und damit erfüllte sich der immer währende Kampf des Übergangs der Gewalten des Winters durch die Botschaft Liebe.

      Für die angedachte Zielgruppe von Kindern im frühen Alter sind die Übergänge sehr schnell, eine dramatische Szene reiht sich an die andere, daher sind Ruhepole selten. Nach all dem aufwändigen, mit hohem Detailreichtum animierten Figuren und Eiswelten überrascht der Abspann dann aber mit seinem einfachen gezeichneten Trickfilmhintergrund wohltuend als Abschied aus einem Film, der auch Erwachsene atemlos hinterlässt.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Die Schneekönigin - Eiskalt verzaubert: Russische Animationsversion des Märchens von Hans Christian Andersen.

      Russischer Animationsfilm auf der Basis des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen. Diese Version bleibt zwar etwas näher an der Vorlage als Disneys „Die Eiskönigin“, fällt aber in Sachen CGI-Handwerk deutlich ab. Wie in Andersens Märchen begibt sich Gerda auf eine lange Reise, um ihren Bruder zu retten, was in diesem Fall zu einer mehr oder weniger willkürlich wirkenden Aneinanderreihung von Begegnungen mit ungewöhnlichen Figuren führt.

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