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Die Schelme von Schelm

   Kinostart: 12.10.1995

Filmhandlung und Hintergrund

Da haben sich die Produzenten mächtig ins Zeug gelegt: Als Regisseur wurde „Sesamstraßen“- Profi Albert Hanan Kaminski verpflichtet, die Musik und die Songs stammen vom dreifachen Oscar-Gewinner Michel Legrand („Yentl“) und die Texte dazu kamen von Pulitzer-Preis- Träger Sheldon Harnick („Anatevka“). „Die Schelme von Schelm“ nach den Kindergeschichten von Nobelpreisträger Isaac B. Singer ist eine europäische Coproduktion...

Der kleine Aaron muß nach dem Tod seiner Eltern zu seinem Onkel Schlemiel in das Dörfchen Schelm ziehen. Aaron merkt schnell, daß die Bewohner nicht mit allzuviel Verstand ausgestattet sind. Auch der böse Zauberer Drako weiß um diesen Umstand und will aus der Schelmer Synagoge das Buch der Wunder stehlen. Dieses braucht er, um den Golem zu erschaffen.

Nach dem Tod seiner Eltern muß der kleine Aaron zu seinem Onkel Schlemihl in das Dorf Schelm ziehen. Als das kleine Örtchen, dessen einfältige Bewohner eher an nahe Verwandte der berühmten Schildbürger erinnern, von dem Zauberer Darko und der von ihm geschaffenen Kreatur Golem dem Erdboden gleichgemacht wird, ergreift Aaron die Initiative. Gemeinsam mit seinen Verbündeten, einer Ziege und dem Kobold Lantuch, sagt der kleine Junge dem Magier den Kampf an.

Der kleine Aaron rettet die einfältigen Bürger von Schelm vor dem Zauberer Drako. Aufwendige europäische Zeichentrick-Produktion nach den Kindergeschichten des Nobelpreisträger Isaac B. Singer.

Darsteller und Crew

  • Albert Hanan Kaminski
    Albert Hanan Kaminski
  • Jacqueline Galia Benousilio
    Jacqueline Galia Benousilio
  • Peter Völkle
    Peter Völkle
  • Dora Benousilio
    Dora Benousilio
  • Gilbert Hus
    Gilbert Hus
  • Michel Legrand
    Michel Legrand
  • Marina Kamen
    Marina Kamen

Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Da haben sich die Produzenten mächtig ins Zeug gelegt: Als Regisseur wurde „Sesamstraßen“- Profi Albert Hanan Kaminski verpflichtet, die Musik und die Songs stammen vom dreifachen Oscar-Gewinner Michel Legrand („Yentl“) und die Texte dazu kamen von Pulitzer-Preis- Träger Sheldon Harnick („Anatevka“). „Die Schelme von Schelm“ nach den Kindergeschichten von Nobelpreisträger Isaac B. Singer ist eine europäische Coproduktion, die es mit der übermächtigen Konkurrenz aus den USA aufnehmen will und das gesteckte Ziel bei geschickter Vermarktung durchaus erreichen könnte. Hilfreich dabei ist eine für Kinder wie Eltern gleichermaßen unterhaltsame Geschichte: Der kleine Aaron muß nach dem Tod seiner Eltern zu Onkel Schlemihl ins Dorf Schelm ziehen. Als er dort ankommt, merkt er schnell, daß die Uhren dort anders ticken. Denn gegen die Bewohner würden sich die berühmten Schildbürger als geistige Elite erweisen. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht der böse Zauberer Drako einen Golem, einen Riesen aus Lehm, erschaffen wollte. Um das Monster zum Leben zu erwecken, fehlt ihm ein altes Zauberbuch, das sich ausgerechnet in der Schelmer Synagoge befindet. Drako fällt es nicht allzu schwer das Buch zu entwenden, dem Golem Leben einzuhauchen und das Monster sofort auf Zerstörungstour nach Schelm zu schicken. Die Zerstörungszene, die mit einer Mischung aus Computeranimation und Zeichentrick, fast mit 3-D-Effekt realisiert wurde, unterstreicht noch einmal das hohe technische Niveau des Films, das ihn aus der Masse der gängigen Familienproduktionen hervorhebt. Die hinreißende, intelligente Geschichte, eine nahezu perfekte Animation, Charaktere, die einem in Herz und Hirn hängenbleiben, Songs à la Hollywood und ein augenzwinkernder, doppelbödiger Humor zeichnen diese europäische Produktion aus. Das Ergebnis ist ein Familienfilm, wie er in den USA nicht viel besser hätte realisiert werden können und dem ein Erfolg in den deutschen Lichtspielhäusern zu wünschen wäre. dak.

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