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Die Sanfte

Kinostart: 20.08.1973

Filmhandlung und Hintergrund

Robert Bressons Rekonstruktion einer Ehe und Scheitern einer Revolte.

Paris in den 60er Jahren. Eine junge Frau stürzt sich vom Balkon aus in den Tod. Die Vorgeschichte. Sie ist arm, wohnt bei Verwandten, lernt ihn in seiner Pfandleihe kennen. Sie heiraten. Nach der Hochzeit sperrt er sie ein. Man lebt schweigend nebeneinander. Sie bleibt weg, er findet sie im Auto eines fremden Mannes. Sie wird sechs Wochen krank. Sie wird erneut krank. Er will sich ändern. Die Haushälterin fragt, ob sie glücklich sein. Sie antwortet: „Ja.“ und springt (wie zu Beginn) in den Tod.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Sanfte: Robert Bressons Rekonstruktion einer Ehe und Scheitern einer Revolte.

    Die Vorlage für Robert Bressons Rekonstruktion lieferte F.M. Dostojwskijs Erzählung „Die Sanfte“, die er stark veränderte. Die Sanftheit der Frau ist Teil ihrer Herausforderung durch Schweigen und Verweigerung gegen Ehe und katholische Moral, an der sie scheitert. Bresson reflektiert in seinem ersten Farbfilm Szenen, die die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Medien betreffen. Für den Film entdeckte Bresson das Fotomodell und späteren Star Dominique Sanda („1900“). Goldene Muschel San Sebastian 1969.

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