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Die Rückkehr

Filmhandlung und Hintergrund

Zeitgemäßer Heimatfilm, in dem Harald Schrott den Wandel vom weltfremden Yuppie zum bedachten Familienmensch durchlebt.

Widerwillig kehrt der erfolgreiche Banker Tommi nach zehn Jahren in der Metropole nach Hause auf einen kleinen Bauerhof zurück: Sein Vater hat einen Herzinfarkt erlitten und kann die Hopfenernte nicht mehr einbringen. Tommi hat keine andere Wahl: Er muss seiner Familie helfen, stellt aber nach und nach fest, dass der gesamte Hof kurz vor dem Ruin steht. Viel tiefer als diese Erkenntnis geht Tommi jedoch die Konfrontation mit seiner Vergangenheit: Seine Jugendliebe Nicole hat einen zehnjährigen Sohn von ihm, sein Vater hält ihn immer noch für einen verantwortungsloser Versager und zu allem Überfluss steht auch noch seine Beziehung zu Sarah auf dem Spiel.

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Kritikerrezensionen

  • Die Rückkehr: Zeitgemäßer Heimatfilm, in dem Harald Schrott den Wandel vom weltfremden Yuppie zum bedachten Familienmensch durchlebt.

    Regisseur Christoph Stark hat mit „Die Rückkehr“ einen Heimatfilm in Szene gesetzt, der seine Einordnung verdient. Endlich einmal kommt dieses Genre zeitgemäß daher und ohne die in letzter Zeit viel gesehen pseudo-hippen Überzeichnungen von Klischees („Ein Dorf sucht seinen Mörder“!).

    Widerwillig kehrt der erfolgreiche Banker Tommi (Harald Schrott) nach zehn Jahren in der Metropole nach Hause auf einen kleinen Bauerhof zurück: Sein Vater hat einen Herzinfarkt erlitten und kann die Hopfenernte nicht mehr einbringen. Tommi hat keine andere Wahl: Er muss seiner Familie helfen, stellt aber nach und nach fest, dass der gesamte Hof kurz vor dem Ruin steht. Viel tiefer als diese Erkenntnis geht Tommi jedoch die Konfrontation mit seiner Vergangenheit: Seine Jugendliebe Nicole (Deborah Kaufmann) hat einen zehnjährigen Sohn von ihm, sein Vater (Branko Samarowski) hält ihn immer noch für einen verantwortungsloser Versager und zu allem Überfluss steht auch noch seine Beziehung zu Sarah (Lisa Martinek) auf dem Spiel. Tommi hat plötzlich viele Probleme zu bewältigen, erkennt aber langsam, dass diese unaufgeräumten Unstimmigkeiten schon seit langem in ihm schwelen und sein ganzes Leben geprägt haben und prägen werden.

    Der Film wird getragen von seinen Figuren, ihrer Vergangenheit, ihrer Geschichten und ihrer Probleme. Da bedarf es keiner aufgesetzten bayerisch-fränkisch-ländlichen Kolorierung, Stark konzentriert sich selbstbewusst auf das hervorragend stimmige Drehbuch und seine Schauspieler und verleiht seinem Werk ein eigenständiges Flair. Hier muss niemand hilflos Dialekte nachahmen, unsinnig mit dem Traktor durch die Gegend kurven oder ständig Bier trinken - die ländliche Provinz ist bei Stark einfach echt und wirklich. Verlassen kann sich der Regisseur - bei einem durchwegs hervorragenden Ensemble - allen voran auf den wahrlich außergewöhnlichen Harald Schrott, der den Wandel vom weltfremden Yuppie zum bedachten Familienmensch durchlebt. Hin- und hergerissen ist sein Tommi zwischen Egoismus und Verantwortung. In seine clean-geformte Welt der Oberflächlichkeit brechen plötzlich Dinge ein, die sein Leben völlig durcheinander bringen und ihm letztendlich doch einen Sinn geben. Ein Film, der auf sehr innige Weise zeigt, dass mit Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit die Übel der Vergangenheit überwunden werden können. tbl.

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