Filmhandlung und Hintergrund

Der erste digitale 3D-Film überhaupt: Lose auf den Motiven des Verne-Klassiker basierender Abenteuer-Fantasyfilm, der Brendan Fraser auf der Suche nach dem verschollenen Bruder zum Kern der Erde führt.

Unermüdlich forscht Professor Trevor Anderson (Brendan Fraser) nach einem möglichen Zugang zum Mittelpunkt der Erde. Nun will er Tagebuch-Aufzeichnungen seines verschollenen Bruders mit einer Expedition nach Island prüfen. Sein Neffe Sean (Josh Hutcherson) und die hübsche ortskundige Führerin Hannah (Anita Briem) entdecken eine Höhle, die sie immer tiefer ins Erdinnere führt. Dort befinden sich surreale Monster und ein riesiger Vulkan.

Atemlose Achterbahnfahrt nach Motiven von Jules Vernes vielfach verfilmtem Klassiker. Revolutionäre digitale 3D-Technik ermöglicht ein hautnahes Erlebnis fotorealistischer Landschaftspanoramen und kurioser Kreaturen: ein Fantasy-Abenteuer zwischen „Indiana Jones“ und „Jurassic Park„.

Wissenschaftler Trevor Anderson geht voll und ganz in seiner Arbeit auf - und seinen Theorien über einen möglichen Zugang zum Mittelpunkt der Erde. Bewaffnet mit dem Tagebuch seines verschollenen Bruders, macht sich Anderson mit seinem Neffen Sean auf den Weg nach Island, wo er mithilfe der attraktiven Bergführerin Hannah geheimnisvollen Spuren nachgehen will. Ein aufziehendes Gewitter lässt die drei in einer Höhle Zuflucht suchen, wo sie nach einem Fehltritt Kilometer weit stürzen und sich im Kern der Erde wiederfinden, wo sie auf Spuren von Andersons Bruder stoßen. Und auf Kreaturen, die seit Urzeiten nicht mehr auf der Erde leben.

Wissenschaftler Trevor Anderson geht in seinen Theorien über einen Zugang zum Mittelpunkt der Erde auf. Bewaffnet mit dem Tagebuch seines verschollenen Bruders macht sich Anderson mit seinem Neffen Sean auf den Weg nach Island, wo er mit Hilfe der attraktiven Bergführerin Hannah geheimnisvollen Spuren nachgehen will. Ein aufziehendes Gewitter lässt die drei in einer Höhle Zuflucht suchen, wo sie nach einem Fehltritt Kilometer weit stürzen und sich im Kern der Erde wieder finden. Dort stoßen sie auf Spuren von Andersons Bruder.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Der Wissenschaftler Trevor Anderson begibt sich mit seinem Neffen Sean auf den Weg nach Island, wo er mit Hilfe der Bergführerin Hannah geheimnisvollen Spuren nachgehen will. Mit dieser neuen Verfilmung des Romans von Jules Verne ist dem Regisseur Eric Brevig ein herausragendes Fantasy-Abenteuer gelungen. Äußerst fantasievoll, vielschichtig und mit jeder Menge Action wird von einer unfreiwilligen Expedition zum Mittelpunkt der Erde erzählt. In der unterirdischen Welt erwarten die drei Expeditionsteilnehmer aufregende und gefährliche Überraschungen, es offenbart sich aber auch eine Welt voller Schönheit und Einzigartigkeit. So ist Die Reise zum Mittelpunkt der Erde ein spannungsreicher und humorvoller Exkurs in die Geologie für die ganze Familie.

      Jurybegründung:

      Das Remake der 50er Jahre Verfilmung des berühmten gleichnamigen Jules-Verne-Romans ist geglückt und zählt in seinem Genre zu den herausragenden Werken im besten Sinne.

      Sehr fantasievoll nach den heutigen Seh- und Hör-Erwartungen, aber immer der berühmten Vorlage noch gerecht, wird die abenteuerliche Geschichte einer mehr unfreiwilligen Expedition ins Innere der Erde erzählt.

      Der Kunstgriff, dass ein 13jähriger Junge einer der drei Expeditionsteilnehmer ist, erweist sich als Glücksgriff. Seine altklugen Kommentare bereichern die Dialogpartien auf der Reise, die schon viel humorvollen verbalen Zündstoff im Spiel zwischen Professor Trevor und seiner charmant - frechen Bergführerin Hannah aus Island vorzeigen können.

      In schönem Erzählrhythmus zwischen aufregenden Actionszenen und ruhigeren Passagen offenbart sich auch eine mit großer Liebe und Fantasie gestaltete unterirdische Welt voller Überraschungen und Schönheit. Und: Nebenbei bekommt der geneigte Zuschauer noch einen kleinen Exkurs in Geologie und Erdgeschichte durch den Professor.

      Die drei Protagonisten, an ihrer Spitze Brendan Fraser, spielen äußerst überzeugend ihre aufregenden Parts. Kamera, Musik und Montage sind von bewährter Hollywoodperfektion.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde: Der erste digitale 3D-Film überhaupt: Lose auf den Motiven des Verne-Klassiker basierender Abenteuer-Fantasyfilm, der Brendan Fraser auf der Suche nach dem verschollenen Bruder zum Kern der Erde führt.

      Neuadaption der Jules-Verne-Fantasygeschichte von 1864, in der Brendan Fraser im US-Kino-Sommer 2008 schon vor dem „Die Mumie“-Sequel auf den Abenteurer-Spuren „Indiana Jones“ wandelt.

      Inszeniert wurde der als der erste digitale 3-D-Liveaction-Film beworbene Familienspaß von dem sein Regiedebüt gebenden Effekte-Veteran Eric Brevig („Total Recall“, „Peter Pan“). Drei Drehbuchautoren modernisierten die Story, so dass die Figuren wenig mit denen aus der Henry-Levin-Version von 1959 gemein haben. Nun mimt Fraser gewohnt sympathisch den zerstreuten Geologie-Professor Trevor Anderson, der seinen 13-jähriger Neffen Sean (Josh Hutcherson aus „Die Brücke nach Terabithia“) mit nach Island nimmt, als seine Messgeräte weltweite vulkanische Aktivität registrieren. Vor Ort werden sie mit der patenten Bergführerin Hannah (die kühle skandinavische Schönheit Anita Briem) in einem Tunnel verschüttet. Da es sich um eine ehemalige Mine handelt, finden sie Wagons und der Vergnügungspark-angelehnte Thrillride über klapprig steile Schienen nimmt seinen nervenaufreibenden dreidimensionalen Ausgang. Nach überstandener Bammelpartie landet das Trio in einer Höhle mit funkelnder Juwelendecke. Plötzlich bricht der Boden unter ihnen ein und nach ausgedehntem freien Fall landen sie in einer faszinierenden Parallelwelt am Mittelpunkt der Erde. Ein erstaunliches Abenteuer voller Wunder und Gefahren nimmt seinen Lauf.

      Wurden dem Publikum zuvor noch alltägliche Objekte wie Jojos oder Zahnputzwasser(!) zum Kleinkinder erheiternden Effekt entgegen geschleudert, greift FX-Maestro Brevig jetzt tief in Vernes utopische Trickkiste. Fluoreszierende Vögel schwirren einem entgegen, riesige fleischfressende Pflanzen schnappen unerbittlich und selbst ein wütender T-Rex stampft durch die prähistorische Landschaft. Ein Ozean gemäldeartiger Pracht beherbergt aggressive Fische mit Riesengebiss, die ebenfalls Richtung Kinosessel katapultiert werden. Ein weiterer Höhepunkt ist Seans riskante Überquerung eines endlos tiefen Abgrunds, wobei er von einem magnetisch schwebenden Felsbrocken zum nächsten springen muss. Die Story selbst mag federleicht und vorhersehbar sein, doch die aufwändigen Schauwerte und außerordentliche Effekte verleihen dem kurzweiligen Abenteuer massig Unterhaltungswert. Fraser führt dabei mit sattelfestem komischem Timing als gewinnender Moderator durch die Spezialeffekte-Show und verleiht der aufgeweckten Actionfantasy genau das richtige Maß an charmanter Menschlichkeit. ara.

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