Filmhandlung und Hintergrund

Theatralisches Psychospiel um Seelenfanatiker in einer Familie.

Die Familie Ortlieb lebt harmonisch für sich, bis sie vom plötzlichen Tod des Vaters betroffen werden. Die Mutter bleibt mit ihren drei erwachsenen Kindern verstört zurück. Da erklärt sich die älteste Tochter Josefine zum Oberhaupt der Familie. Schwester Anna wird in die Rolle des Dienstmädchens gedrängt. Bruder Walter, dessen Fuß verkrüppelt ist, wird verhätschelt. Josefine unterbindet jegliche Kontakte zur Außenwelt. In der letzten Szene sperren die Schwestern den Bruder in den Keller, damit er keinen Kontakt zu anderen Mädchen aufnehmen kann.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Ortliebschen Frauen: Theatralisches Psychospiel um Seelenfanatiker in einer Familie.

    Der erste Spielfilm des Theaterregisseurs Luc Bondy („Das weite Land“, 1987), der den Roman „Das Grab des Lebendigen“ von Franz Nabl, der im Titel das Ende vorweg nimmt, adaptierte. Das theatralisch starre Kammerspiel um Bindungen und Zwänge einer Familie, die sich von der Außenwelt isoliert hat, ausschließlich für sich lebt und alles Fremde als Unglück ansieht, ist ein streng stilisiert inszeniertes Psychospiel um Seelenfanatiker. 1981 Deutscher Filmpreis: Filmband in Gold für Musik an Peer Raben.

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